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An was soll man in der heutigen Zeit noch glauben? Atheismus doch die einzig wahre Religion?

2. September 2010 um 17:32 Letzte Antwort: 4. Dezember 2010 um 14:45

Hallo erstmal,

Ich bin momentan in einer Art zwickmühle wie es Lisa Simpson einmal war (komischer Vergleich ich weiss)
Ich weiss wirklich nicht an was ich glauben soll zuerst einmal zum Hintergrund

Ich geboren in einer muslimischen Familie hatte nie wirklich einen Bezug zu Gott. Unsere Familie ist nicht soo religiös , kein Kopftuch , und ob mans glaubt oder nicht ich darf auch den jenigen heiraten den ich will .. Ja
Dan wurde ich eingeschult und dan begang auch der Islam Unterricht etc und dan war da einmal die Diskussion über andere Religionen und ich sagte dem Religionslehrer das meine Mutter den Buddismus & Hinduismuss sehr mag und später vielleicht konvertieren will und er lachte nur also es war soo ein abscheuliches Lachen als wurde er ALLES an den Religionen auslachen und meinte nur zitiere "Was ist das den für eine bescheurte Religion , haha die glauben an Ziegen Kind ! " Und dan lachte mich die ganze Klasse aus das war soo ich weiß nicht erniedrigent teilweise. So eine Intoleranz anderen Religionen gegenüber ab dem Zeitpunkt zweifelte ich an dieser Religion diese Intoleranz nicht nur anderen Religionen gegenüber auch über Homosexuelle etc. Frauenfeindlicheit alles. Ab dem Zeitpunkt war ich mit meinen 9-10 Jahren "bekennender Atheist " wen man das so sagen kann. Und meine Eltern habe ich schnell eingeweid und sie haben nur den Kopf geschütteltelt aber mir wars egal.


Zeitsprung - ich bin 12 und hatte mit meiner Cousinen und ihrere scheinbar zurückgebliebenen Freundin über meinen Nichtglauben gesprochen. Und sie hatte Ähnlich reagiert wie mein Lehrer einfach nur ein Lachen meinte dan wie is die Welt enstanden und ich dan "Jaa Evolution" und ganz ehrlich ich will nicht arrogant oder selbstverliebt klingen aber ich war einfach viel reifer wenn es um solche sagen ging als sie und ihre Freundin lachte nur die beiden machten sich lustig und erzählten das meinen Eltern und jaja da kam ein großes Drama zustande aber ich hab sowieso kein Kontakt mehr zudenen wie dem auch sei.


Ich war mir 100 % sicher ICH BIN ATHEIST sowas wie Gott gibt es nicht. Wenn der Allah der einzige Gott ist wieso hat er dann nicht alle menschen als Muslime geboren wieso gibt es Christen Juden und dutzende andere Religionen?

Wie auch immer in der Mittelstufe hatte ich ärgerliche weise vergessen mich im Religionsunterricht zu abmelden und musste dahin und jedes einzelne Wort das der Lehrer sagte über Gott und die Welt war in meinen Ohren Müll... halbherzig machte ich am Unterricht mit
BIS ZU EINEM BESTIMMTEN ZEITPUNKT

Es ging um den Weltuntergang

Mein Lehrer meinte das alle ausser den Muslimen jämmerlich sterben und aufjeden fall Atheisten sterben werden. Und dan alle auferstehen blabla
Ich dachte nur wie sinnfrei ist das den? Aber ich hatte auch Angst.. was ist wenn ich wirklich in die Hölle komme wens sowas gibt Ja. Da kamen schon die ersten Zweifel am Atheismus aber ich glaubte immernoch daran teilweise und jetz hab ich einen Bericht über einen bekennden Atheisten gelesen der Krebs hat und jetz wurden Christen für ihn beten und ich dachte WOW so was tolerantes ...

Und ich beginne mich immer mehr und mehr fürn den Christentum zu intressieren. Und naja ich weiß nicht an was ich glauben soll einfach
Ich würde sehr gerne eine Religion für mich entdecken an die ich mit 100 % daran glaube aber eins ist sicher.

Wenn ich volljährig werden wechsele ich definitiv die Religion weil der Islam ist nichts für mich. Ich habe nichts gegen die Anhänger aber für mich ist es nichts als ich die angelichen Sünden lass war ich schockiert was für banale sachen es da gibt Selbstmord , Homosexuallität ! hallo ?!
Wobei man auch sagen Muss das nicht alles in den Sünden falsch ist


Bitte um Hilfe




1. Schirk (ALLAH etwas oder jemanden gleichstellen bzw. beigesellen)
2. Schlechtes, respektloses, widerspenstiges Benehmen gegenüber den Eltern
3. Mord und Selbstmord
4. Das falsche Zeugnis, Meineid, bzw. Falscheid
5. Magie
6. Vernachlässigung des Pflichtgebets
7. Das Vernachlässigen von Gemeinschaftsgebeten ohne Entschuldigung (gilt für Männer)
8. Das Vernachlässigen des Freitagsgebets (gilt für Männer)
9. Keine Zakat zahlen
10. Am Ramadhan ohne Grund nicht fasten
11. Die Hadsch nicht verrichten, obwohl man es könnte und die Voraussetzungen erfüllt sind bzw. erfüllen kann
12. Vernachlässigung der Verwandten
13. Zina (außerehelicher Geschlechtsverkehr)
14. Homosexualität und das Nachahmen des anderen Geschlechts (Transvestismus)
15. Prostitution und Zuhälterei
16. Zinsen nehmen und geben
17. Veruntreuung des Vermögens von Waisen
18. Lügen im Namen ALLAHs oder Seines Gesandten
19. Hochmut und Arroganz
20. Das Trinken von Alkohol und der Konsum von Sucht- und Rauschmittel, wie z.B. Drogen, Zigaretten, etc.
21. Diebstahl und Raub
22. Verzehren von Vermögen, dass man auf verbotene Art und Weise erhalten hat
23. Ungerechtes Verhalten und das ungerechte Richten
24. Erpressung von Schutzgeld
25. Häufiges Lügen
26. Bestechung (nehmen und geben)
27. Eine Frau heiraten und sich wieder von ihr Scheiden lassen, nur damit sie wieder ihren früheren Exmann heiraten kann (arab.: Muhalil und Muhalalu-lah).
28. Das Nicht-Reinigen der Ausscheidungsorgane nach dem Wasserlassen, bzw. nach der Notdurft
29. Riyaa (kleiner Schirk): Die Zuschaustellung der guten Taten und gottesdienstlichen Handlungen mit der Absicht, nicht in erster Linie ALLAHs Geboten zu folgen, sondern einen guten Eindruck auf die Menschen zu machen.
30. Das Verbergen von Wissen
31. Verrat
32. Vorhaltungen machen
33. Das gegenseitige Bespitzeln und Ausspionieren
34. Verbreiten von Gerede, Klatsch, Tratsch und Gerüchten und viel Sinnloses reden
35. Fluchen
36. Das Nicht-Einhalten geschlossener Verträge
37. Der Glaube an die Aussage der Astrologen (Horoskope) und Wahrsagern
38. Überheblichkeit und Respektlosigkeit gegenüber dem Ehepartner (das gilt für Frauen und Männer)
39. Bildhauerei
40. Übertriebene emotionale Ausbrüche bei Todesfällen (Zerreißen der Kleider, Haare ausreißen, lautes Weinen und Klagen etc.)
41. Unterdrückung der Schwachen
42. Das Belästigen des Nachbarn
43. Das Schädigen und Beschimpfen der Menschen, insbesondere der Muslime
44. Tragen von Seide und Gold für Männer
45. Das Schächten von Vieh unter Anrufung eines anderen Namens anstelle des Namens von ALLAH
46. Das Vortäuschen falscher Abstammung
47. Diskutieren, das zum Streit führt
48. Das Vorenthalten von Trinkwasser
49. Das Betrügen beim Messen und Wiegen
50. Das Schädigen von Erben durch das Testament
51. Betrug und Habgier
52. Das Beschimpfen eines/einer Gefährten/in des Gesandten Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm)
53. Das Zürnen im Unrecht
54. Der Hass gegenüber anderen Menschen
55. Neid
56. Heuchelei
57. Das Verachten von Armen und Schwachen und das Achten der Reichen wegen ihres Vermögens
58. Argwohn und üble Nachrede (arab.: Ghiba)
59. Das Horten von Vermögen und Geiz
60. Die Veruntreuung von Geldern und Ähnliches

Mehr lesen

3. September 2010 um 18:12


Dankeschön
Du hast wohl recht

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11. September 2010 um 9:26

Du kannst stolz auf dich sein!
Es ist völlig normal irgendwann in seinem Leben, meist als Heranwachsender, alles und jeden in Frage zu stellen. Und das bleibt bei so einem Thema wie Religion natürlich nicht aus.

Du kannst stolz auf dich sein, dass du den Zweifel in dir nicht betäubst und auf deine innere Stimme hörst. Arbeite dich ruhig weiter in dieses Thema, versuche dich aus allen möglichen Quellen zu informieren, schmeiß eventuell auf dem Weg deine alten Ansichten komplett über Bord, überdenke vielleicht vermeintlich klare Dinge wieder und glaube ja nicht, dass du jemals DIE EINE Wahrheit findest.

Lass dir noch ein paar Dinge sagen:

1. Dein Religionslehrer ist ein dummes ... So wie du ihn beschreibst, klingt er wie ein dummer, radikaler Religionsfanatiker, ein Islamnazi, der nur seine Sichtweise von Gott akzeptiert. Aber solche Spinner gibt es in jeder Religion - im Islam momentan wohl proportional wohl x-mal so viele wie im Christentum oder Judentum.

2. Sei froh, dass deine Eltern dir die Wahl lassen selbst zu entscheiden, wie du es mit der Religion hälst. Viele andere muslimische Mädchen haben nicht das Glück, müssen das Kopftuch tragen, werden oft gegen ihren Willen jung verheiratet, leben später nicht selten ein unglückliches Leben unter der Fuchtel von Familie, Tradition und Religion. Nutze deine Chance dir ein eigenes Bild von Religionen und Traditionen zu machen.

3. Es gibt zu allen Religionen und auch dem Atheismus/Agnostikertum tausende Bücher, Videos, Websites. Versuch' so viele Meinungen wie möglich zu lesen/hören/sehen.

Da dich das Thema offensichtlcih so sehr interessiert, dass du einen sehr langen Beitrag postest, hier meine persönliche Geschichte.

Ich für meinen Teil bin recht moderat christlich erzogen worden, habe keinen echten Schaden davongezogen. Ich musste aber fast jeden Sonntag zur Kirche, obwohl ich wie fast jeder andere Jugendliche darauf ganz sicher keinen Bock hatte. Als ich jünger war, habe ich auch artig gebetet, aber bindann irgendwann rausgewachsen aus dem Zeug.

Ich bin nun seit einigen Jahren Agnostiker, weil ich für mich entschieden habe, dass es 1. keine Rolle spielt, ob es einen Gott gibt oder nicht und 2. ich ein guter Mensch sein kann ohne mich christlichen, jüdischen oder islamischen Moralismus unterzuordnen. Ich halte Islam, Christentum und Judentum für Aberglauben - sie stehen im Grunde auf einer Stufe mit Scientology oder Wahrsagerinnen. Wer an die Geschichten aus den Märchenbücher Talmud, Bibel und Koran glaubt und nach dem Quatsch sein komplettes Leben ausrichtet, ist für mich ein Spinner. Im Grunde reicht für mich ein Gebot: "Was du nicht willst, was man dir tu', das füg auch keinem andern zu."

Bücher, die mir bei meiner "Glaubenssuche" geholfen haben:
- Hermann Hesse - Siddhartha
- Christopher Hitchens - Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet
- Richard Dawkins - Richard Dawkins

Empfehlenswerter Film:
Religulous (gibt es kostenlos bei googlevideo zu sehen)

Oder einfach mal nach Videos, Artikeln von/mit folgenden Personen suchen: Ayaan Hirsi Ali, Christopher Hitchens, Richard Dawkins, Bill Maher

Von diesen Leuten habe ich gelernt, dass eine gesunde Mischung aus Rationalität und Zweifel wichtiger ist als ein Giftcocktail aus Spiritualität und blindem (Aber-)Glauben.

Aber das ist nur MEINE Ansicht.
Ob du selbst Muslima bleibst, dich zum Christentum wendest oder ganz was anderes machst, ist ganz alleine deine Entscheidung.

Viel Spaß bei deiner Sinnsuche.

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16. September 2010 um 15:13
In Antwort auf lone_12663179

Du kannst stolz auf dich sein!
Es ist völlig normal irgendwann in seinem Leben, meist als Heranwachsender, alles und jeden in Frage zu stellen. Und das bleibt bei so einem Thema wie Religion natürlich nicht aus.

Du kannst stolz auf dich sein, dass du den Zweifel in dir nicht betäubst und auf deine innere Stimme hörst. Arbeite dich ruhig weiter in dieses Thema, versuche dich aus allen möglichen Quellen zu informieren, schmeiß eventuell auf dem Weg deine alten Ansichten komplett über Bord, überdenke vielleicht vermeintlich klare Dinge wieder und glaube ja nicht, dass du jemals DIE EINE Wahrheit findest.

Lass dir noch ein paar Dinge sagen:

1. Dein Religionslehrer ist ein dummes ... So wie du ihn beschreibst, klingt er wie ein dummer, radikaler Religionsfanatiker, ein Islamnazi, der nur seine Sichtweise von Gott akzeptiert. Aber solche Spinner gibt es in jeder Religion - im Islam momentan wohl proportional wohl x-mal so viele wie im Christentum oder Judentum.

2. Sei froh, dass deine Eltern dir die Wahl lassen selbst zu entscheiden, wie du es mit der Religion hälst. Viele andere muslimische Mädchen haben nicht das Glück, müssen das Kopftuch tragen, werden oft gegen ihren Willen jung verheiratet, leben später nicht selten ein unglückliches Leben unter der Fuchtel von Familie, Tradition und Religion. Nutze deine Chance dir ein eigenes Bild von Religionen und Traditionen zu machen.

3. Es gibt zu allen Religionen und auch dem Atheismus/Agnostikertum tausende Bücher, Videos, Websites. Versuch' so viele Meinungen wie möglich zu lesen/hören/sehen.

Da dich das Thema offensichtlcih so sehr interessiert, dass du einen sehr langen Beitrag postest, hier meine persönliche Geschichte.

Ich für meinen Teil bin recht moderat christlich erzogen worden, habe keinen echten Schaden davongezogen. Ich musste aber fast jeden Sonntag zur Kirche, obwohl ich wie fast jeder andere Jugendliche darauf ganz sicher keinen Bock hatte. Als ich jünger war, habe ich auch artig gebetet, aber bindann irgendwann rausgewachsen aus dem Zeug.

Ich bin nun seit einigen Jahren Agnostiker, weil ich für mich entschieden habe, dass es 1. keine Rolle spielt, ob es einen Gott gibt oder nicht und 2. ich ein guter Mensch sein kann ohne mich christlichen, jüdischen oder islamischen Moralismus unterzuordnen. Ich halte Islam, Christentum und Judentum für Aberglauben - sie stehen im Grunde auf einer Stufe mit Scientology oder Wahrsagerinnen. Wer an die Geschichten aus den Märchenbücher Talmud, Bibel und Koran glaubt und nach dem Quatsch sein komplettes Leben ausrichtet, ist für mich ein Spinner. Im Grunde reicht für mich ein Gebot: "Was du nicht willst, was man dir tu', das füg auch keinem andern zu."

Bücher, die mir bei meiner "Glaubenssuche" geholfen haben:
- Hermann Hesse - Siddhartha
- Christopher Hitchens - Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet
- Richard Dawkins - Richard Dawkins

Empfehlenswerter Film:
Religulous (gibt es kostenlos bei googlevideo zu sehen)

Oder einfach mal nach Videos, Artikeln von/mit folgenden Personen suchen: Ayaan Hirsi Ali, Christopher Hitchens, Richard Dawkins, Bill Maher

Von diesen Leuten habe ich gelernt, dass eine gesunde Mischung aus Rationalität und Zweifel wichtiger ist als ein Giftcocktail aus Spiritualität und blindem (Aber-)Glauben.

Aber das ist nur MEINE Ansicht.
Ob du selbst Muslima bleibst, dich zum Christentum wendest oder ganz was anderes machst, ist ganz alleine deine Entscheidung.

Viel Spaß bei deiner Sinnsuche.


dankeschön

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4. Dezember 2010 um 14:45
In Antwort auf lone_12663179

Du kannst stolz auf dich sein!
Es ist völlig normal irgendwann in seinem Leben, meist als Heranwachsender, alles und jeden in Frage zu stellen. Und das bleibt bei so einem Thema wie Religion natürlich nicht aus.

Du kannst stolz auf dich sein, dass du den Zweifel in dir nicht betäubst und auf deine innere Stimme hörst. Arbeite dich ruhig weiter in dieses Thema, versuche dich aus allen möglichen Quellen zu informieren, schmeiß eventuell auf dem Weg deine alten Ansichten komplett über Bord, überdenke vielleicht vermeintlich klare Dinge wieder und glaube ja nicht, dass du jemals DIE EINE Wahrheit findest.

Lass dir noch ein paar Dinge sagen:

1. Dein Religionslehrer ist ein dummes ... So wie du ihn beschreibst, klingt er wie ein dummer, radikaler Religionsfanatiker, ein Islamnazi, der nur seine Sichtweise von Gott akzeptiert. Aber solche Spinner gibt es in jeder Religion - im Islam momentan wohl proportional wohl x-mal so viele wie im Christentum oder Judentum.

2. Sei froh, dass deine Eltern dir die Wahl lassen selbst zu entscheiden, wie du es mit der Religion hälst. Viele andere muslimische Mädchen haben nicht das Glück, müssen das Kopftuch tragen, werden oft gegen ihren Willen jung verheiratet, leben später nicht selten ein unglückliches Leben unter der Fuchtel von Familie, Tradition und Religion. Nutze deine Chance dir ein eigenes Bild von Religionen und Traditionen zu machen.

3. Es gibt zu allen Religionen und auch dem Atheismus/Agnostikertum tausende Bücher, Videos, Websites. Versuch' so viele Meinungen wie möglich zu lesen/hören/sehen.

Da dich das Thema offensichtlcih so sehr interessiert, dass du einen sehr langen Beitrag postest, hier meine persönliche Geschichte.

Ich für meinen Teil bin recht moderat christlich erzogen worden, habe keinen echten Schaden davongezogen. Ich musste aber fast jeden Sonntag zur Kirche, obwohl ich wie fast jeder andere Jugendliche darauf ganz sicher keinen Bock hatte. Als ich jünger war, habe ich auch artig gebetet, aber bindann irgendwann rausgewachsen aus dem Zeug.

Ich bin nun seit einigen Jahren Agnostiker, weil ich für mich entschieden habe, dass es 1. keine Rolle spielt, ob es einen Gott gibt oder nicht und 2. ich ein guter Mensch sein kann ohne mich christlichen, jüdischen oder islamischen Moralismus unterzuordnen. Ich halte Islam, Christentum und Judentum für Aberglauben - sie stehen im Grunde auf einer Stufe mit Scientology oder Wahrsagerinnen. Wer an die Geschichten aus den Märchenbücher Talmud, Bibel und Koran glaubt und nach dem Quatsch sein komplettes Leben ausrichtet, ist für mich ein Spinner. Im Grunde reicht für mich ein Gebot: "Was du nicht willst, was man dir tu', das füg auch keinem andern zu."

Bücher, die mir bei meiner "Glaubenssuche" geholfen haben:
- Hermann Hesse - Siddhartha
- Christopher Hitchens - Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet
- Richard Dawkins - Richard Dawkins

Empfehlenswerter Film:
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Oder einfach mal nach Videos, Artikeln von/mit folgenden Personen suchen: Ayaan Hirsi Ali, Christopher Hitchens, Richard Dawkins, Bill Maher

Von diesen Leuten habe ich gelernt, dass eine gesunde Mischung aus Rationalität und Zweifel wichtiger ist als ein Giftcocktail aus Spiritualität und blindem (Aber-)Glauben.

Aber das ist nur MEINE Ansicht.
Ob du selbst Muslima bleibst, dich zum Christentum wendest oder ganz was anderes machst, ist ganz alleine deine Entscheidung.

Viel Spaß bei deiner Sinnsuche.


Danke

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