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An mathilda

13. Dezember 2007 um 0:14

du schreibst ich kann keinen anderen helfen(was ich nie gsagt habe ich versuche mut zu gegen und tips)und guck mal deine beitrag an.Und du hast es auch ne zeitlang nicht ohne deinen mann geschafft lach und über mich am beschweren mensch was ist los mit dir
Hier der beitrag von dir:::


versuche Dir vor Augen zu halten, dass noch kein Mensch, der eine Panikattacke hat, gestorben ist.

Jeder Mensch hat Angst, das hat die Natur so "eingeführt". Wenn man keine Angst hat, kann man auch nicht reagieren.

Helfen kannst nur Du Dir selbst, kein anderer. Kein Mensch kann Dir sagen, warum Du unter diesen Angstzuständen leidest, Du musst es selbst herausfinden.

Du hast Angst vor der Angst und das verschlimmert das Ganze noch.

Wenn Du merkst, dass eine Panikattacke kommt, sprech mit ihr (hört sich ein bisschen blöd an), aber es hilft. Begrüsse sie als alten Freund und frage sie, was sie schon wieder von Dir will. Schreib auf, in welchen Situationen sie auftritt, wie stark sie ist, wie lange sie dauert. Es ist unglaublich schwer und kostet viel Kraft. Aber wenn Du Dich Deiner Angst nicht stellst, wirst Du sie nie loswerden.

Ich weiß, wovon ich spreche. Ich habe mich vor vielen Jahren derart in diese Ängste hineingesteigert, dass ich 3! Jahre das Haus nicht verlassen konnte. Aber ich habe es geschafft, sie loszuwerden und das ohne professionelle Hilfe. Nur mein Mann hat mir dabei geholfen und ich mir natürlich selbst.

Denk immer daran, dass Du nicht umkippst und Du stirbst auch nicht. Du nimmst Dir und Deiner Familie so viel Lebensfreude. Dein Körper ist nicht krank, es ist Deine Psyche, die Dir einen Streich spielt.

Du kannst mir auch keine eine PN schicken, wenn Du magst.

Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft.

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13. Dezember 2007 um 16:22

Wenn Du schon liest, dann solltest
Du richtig lesen.

Ich habe nie geschrieben, dass ich zusammen mit meinem Mann "als Krückstock" ausgegangen bin. Mein Mann hat mir geholfen, indem er mit mir intensiv gesprochen hat.

Weißt Du, Menschen mit Panikattacken ziehen sich an so vielen Nebensächlichkeiten hoch und klammern sich daran fest.

Du kannst keinem Menschen sagen, er soll in ein Geschäft gehen oder einen Platz überqueren. Du kennst die Angst des Anderen nicht wirklich. Sie ist bei jedem anders.

Weißt Du, wieviel professionelle Hilfe ich im Vorfeld schon in Anspruch genommen habe? Nein. Und das muß ich auch nicht unbedingt jedem auf die Nase binden. Aber all das, was man in solchen Situationen erfahren hat, schließlich sich irgendwann zu einem Kreis.

Und wenn ich es damals ohne professionelle Hilfe (d.h. Therapie etc.) geschafft habe, so heißt es noch lange nicht, dass ich nicht Informationen von Profis aus dem Internet eingeholt oder Bücher gelesen habe.

Seltsam ist nur, dass die Menschen sich immer auf den Schlips getreten fühlen, wenn man seine eigene Meinung sagt und sie vielleicht noch kritisiert.

Jeder Mensch muß für sich alleine herausfinden, wie er am besten lernt, mit der Angst umzugehen.

Wenn Du Dich Deiner Angst nicht alleine stellst, wirst Du sie nie loswerden. Schau Dir mal die Homepage der Christopher Dornier Stiftung an.

Ich habe auch keinen Bock mehr, mich für meine Meinung zu rechtfertigen. Ich blicke auf eine über 20-jährige Angst-Karriere zurück und kann mit Stolz sagen, dass ich es letztendlich alleine geschafft habe, ein normales Leben zu führen, weil ich letztendlich meinen Kopf wieder eingeschaltet habe.

Dir noch einen schönen Tag

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