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An Krebs gestorben

1. April 2006 um 14:02

Mein oma ist am Freitag gestorben und ich kann es noch garnicht fassen.sie ist erst 59(hat sehr früh kinder gekriegt) und an Krebs gestorben.
Als ich es gestern erfahren habe war ich fassungslos.
Ich habe sie am mittwoch noch im Krankenhaus besucht und schon da konnte ich sie kaum wiedererkennen : sie wog nur noch 40kg , aber ihr bauch war so angeschwollen.
Heute sind wir zu ihrem sarg gefahren, und haben uns von ihr verabschiedet.denn sie hat uns damals gesagt dass der sarg be ider beerigung geschlossen sein soll.Seit einem Jahr wissen wir, dass sie Krebs hat, aber der Krebs war noch nicht so recht entwickelt. Ihre gebärmutter wurde letztes jahr aufgrund des krebses entfernt, aber anscheinend hat dies nicht geholfen.Vielleicht war es aber auch das beste für sie, denn jetzt ist sie erlöst von den Schmerzen.
Am Dienstag ist die Beerdigung.
Es tut so weh einen Menschen zu verlieren....

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1. April 2006 um 17:10

Oma
Hallo,

zunächst einmal möchte ich dir mein Beileid aussprechen.

Ich kann ungefähr verstehen wie du dich nun fühlst. Meine Oma ist im letzten Jahr verstorben und es tut auch heute noch weh. Besonders als ich in der letzten Woche in der Kirche war und wir ein Lied gesungen haben, dass wir an ihrer Beerdigung gesungen haben.

Wenn du die Möglichkeit hast, dann sprich mit deiner Mutter oder deinem Vater oder deinen Freunden darüber, nimm dir die Zeit Abschied zu nehmen und gönn die ein wenig Ruhe. Mir hat das im letzten Jahr sehr geholfen und auch die Kirche hat mir weitergeholfen.

Alles Gute für dich.

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25. April 2006 um 19:14

Mein Beileid!
Hallo!
Erstmal mein Beileid!
Mein Opa ist letzte Woche auch an Krebs gestorben, er hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das schlimme daran war, dass der Krebs zu spät bemerkt wurde und er 3 Monate nach dem Ergebnis gestorben ist. Mit 69.
Ich verstehe wie du dich fühlst, auch ich kann nicht verstehen, warum man an Krebs stirbt. Aber ich denke, dass der Schmerz irgendwann weggeht. Wie heißt es so schön: Der Mensch stirbt erst, wenn FAmilie und Freunde ihn vergessen. Und das wird wohl keiner machen.
Ich hoffe, du wirst bald damit fertig werden können und hoffe das beste für dich.
Am Schluss möchte ich dir ein schönes Gedicht schreiben, dass mein Freund mir gegeben hat:

Auf der anderen Seite

von Charles Pegny

Der Tod ist nichts.
Ich bin nur in das andere Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, Ihr seid Ihr.
Das, was ich für Euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redeweise
Und seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich,
damit mein Name im Haus ausgesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne irgendeine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchgeschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.

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