Forum / Psychologie & Persönlichkeit

An die Hypochonder von euch: wann geht ihr zum Arzt?

Letzte Nachricht: 7. Juli um 19:06
05.07.21 um 21:13

Wenn man weiß, dass man hypochondrische Neigungen hat, wird es schwer, zu erkennen, wann es psychisch ist und wann man wirklich zum Arzt sollte. Wie entscheidet ihr das und woran macht man diese Grenze fest?

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06.07.21 um 9:53

Hallo,

....bei jeder Erkrankung, bei jedem Verdacht braucht es zunächst immer eine Diagnose, die von fachlicher Seite gestellt wird. Ein Allgemeinarzt bzw. ein Internist ist immer mit im Boot bei einer Abklärung. Um eine psychische Erkrankung festzustellen muss erst einmal eine organische Verursachung ausgeschlossen sein. Sehr oft sind körperliche Phänomene durch psychischen Auffälligkeiten erklärbar, anders herum ist es jedoch genauso gut möglich, d.h. es kommt zu psychischen Auffälligkeiten, die Verursachung ist jedoch organisch begründet. 

Auch bei der Vermutung einer Hypochondrie wirst/solltest du körperlich gründlich untersucht werden. Wenn hier alles in Ordnung ist, wird ein Psychotherapeut dich weiter begleiten, d.h. es werden z.B. Vereinbarungen getroffen, wie oft ärztliche Untersuchungen sinnvoll/notwendig sind. Er/Sie wird dich auch unterstützen wenn es um Kontakte bei entsprechenden Ärzten geht. Er/Sie kennt deine Geschichte, nimmt dich ernst und wird darauf achten, dass es dir gut geht und nichts außer acht gelassen wird, was dir Schaden zufügen könnte. 

LG Sis
 

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07.07.21 um 19:06

Es wird ja von dem Gefühl ausgelöst es stimmt was nicht.

Es kann sich auch eine Angst durch Hormon Ausschüttung in einem Körperlichen Leiden Manifestieren. 
Bzw Sogar zu tumor Bildung führen. 
Zumal meist sehr sensible Menschen auch eine sog. Hypochondrie entwickeln. Man verspürt schnell etwas und kann es nicht zu ordnen, was zu dem Gefühl es stimmt was nicht führt. 


Nur ergänzend zu Sis 

LG

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