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An alle Trauernden

25. August 2005 um 10:49

Ich weiß, die meisten Worte von Aussenstehenden helfen doch nicht wirklich weiter, in dem schlimmsten Momenten. Ich weiß aber auch, dass es Euren Lieben sehr gut geht und sie nach wie vor da sind, zwar nicht sichtbar (also unsichtbar), aber einfach nur auf der anderen Seite. Wann immer Ihr es möchtet, sind sie bei Euch. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht, in unsere Augen voller Trauer. Sie sind lediglich vorangegangen und das sollte so sein. Auch wenn es den hiergebliebenen nicht fair erscheint.
Jedem von Euch empfehle ich, sich mit Büchern zum Thema Trauerarbeit u.ä. zu beschäftigen. Das kann einem sehr, sehr weiterhelfen und unterstützen auf dem Leidensweg und bei der Trauerbewältigung.

Ich drücke Euch alle und wünsche Euch alles Gute

Goalini


Gedanken zum Tod

Denk Dir ein Bild - weites Meer
ein Segelschiff setzt seine weißen Segel und gleitet hinaus in die See.
Du siehst wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.
Da sagt jemand: " Nun ist es gegangen ! "
Ein anderer sagt: " Es kommt ! "

Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts
anderes als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

(Autor unbekannt)

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14. September 2005 um 17:50

Leben nach dem Tod
Du hast recht Bücher helfen wunderbar dabei über den Tod geliebter Menschen hinweg zu kommen.Aber auch Gespräche mit Menschen die wirklich zuhören können!
Wenn ein mensch stirbt passiert immer etwas in diesem Raum....habe es oft miterlebt..aus Beruflichen Gründen und da ich am ANfang nie damit klar gekommen bin,habe ich mich lange mit diesem Thema befasst!
Und heute bin ich in der LAge einen Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten!
Allen die einen Menschen verlieren sei er jung oder alt wünsche ich gaanz viel Kraft und Zeit zu trauern!
LG Sternchen

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18. September 2005 um 11:51

Auch die Traurigkeit darüber hat ihre Berechtigung
Das Märchen von der Traurigkeit

*von Inge Wuthke*


Es war eine kleine Frau,die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.


Das Wesen,das da im Staub des Weges sass,schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:"Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit",flüsterte die Stimme stockend und so leise,das sie kaum zu hören war.


"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus,als würde sie eine alte Bekannte grüssen. Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des weges begleitet."


"Ja aber..."


argwöhnte die Traurigkeit, "Warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst zu gut das du jeden Flüchtigen einholst. Aber,was ich dich fragen will: "Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich...ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.


Die kleine,alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch,was dich bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach,weisstdu",begann sie zögernd und äusserst verwundert,"es ist so,das mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.


Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen:Papperlapapp,das Leben ist heiter": Und ihr falsches Lachen führt zu Magen-Darm-Krämpfen und Atemnot. Sie sagen"Gelobt sei, was hart macht" und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen:" Man muss sich zusammenreissen." Und sie spüren das Reissen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen:" Nur Schwächlinge weinen." Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.


OH ja", bestätigt die alte Frau," solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin,können sie sich selbst begegnen,ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine sehr dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur , wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.


Doch die Menschen wollen gar nicht, das ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."


Die Traurigkeit schwieg.


Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schiesslich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zuammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und danft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. Weine nur,Traurigkeit"; flüsterte sie liebevoll."ruh dich aus,damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."


Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin.


"Aber...aber-wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen:"


"Ich bin die Hoffnung:"



alles Liebe
Fortunia

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18. September 2005 um 12:33
In Antwort auf kaylyn_12128469

Auch die Traurigkeit darüber hat ihre Berechtigung
Das Märchen von der Traurigkeit

*von Inge Wuthke*


Es war eine kleine Frau,die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.


Das Wesen,das da im Staub des Weges sass,schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:"Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit",flüsterte die Stimme stockend und so leise,das sie kaum zu hören war.


"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus,als würde sie eine alte Bekannte grüssen. Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des weges begleitet."


"Ja aber..."


argwöhnte die Traurigkeit, "Warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst zu gut das du jeden Flüchtigen einholst. Aber,was ich dich fragen will: "Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich...ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.


Die kleine,alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch,was dich bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach,weisstdu",begann sie zögernd und äusserst verwundert,"es ist so,das mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.


Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen:Papperlapapp,das Leben ist heiter": Und ihr falsches Lachen führt zu Magen-Darm-Krämpfen und Atemnot. Sie sagen"Gelobt sei, was hart macht" und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen:" Man muss sich zusammenreissen." Und sie spüren das Reissen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen:" Nur Schwächlinge weinen." Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.


OH ja", bestätigt die alte Frau," solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin,können sie sich selbst begegnen,ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine sehr dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur , wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.


Doch die Menschen wollen gar nicht, das ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."


Die Traurigkeit schwieg.


Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schiesslich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zuammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und danft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. Weine nur,Traurigkeit"; flüsterte sie liebevoll."ruh dich aus,damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."


Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin.


"Aber...aber-wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen:"


"Ich bin die Hoffnung:"



alles Liebe
Fortunia

Eine schöne Geschichte
und so wahr! Wenn wir unsere Trauer nicht zu lassen, dann kehrt sie in einer anderen Form zu uns zurück.
Mache diese Erfahrung gerade selber.

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18. September 2005 um 16:25
In Antwort auf sternchen361

Leben nach dem Tod
Du hast recht Bücher helfen wunderbar dabei über den Tod geliebter Menschen hinweg zu kommen.Aber auch Gespräche mit Menschen die wirklich zuhören können!
Wenn ein mensch stirbt passiert immer etwas in diesem Raum....habe es oft miterlebt..aus Beruflichen Gründen und da ich am ANfang nie damit klar gekommen bin,habe ich mich lange mit diesem Thema befasst!
Und heute bin ich in der LAge einen Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten!
Allen die einen Menschen verlieren sei er jung oder alt wünsche ich gaanz viel Kraft und Zeit zu trauern!
LG Sternchen

Verlust...
... zu aller erst, ich finde die geschicht sehr schön und auch was alle schreiben, das war auch meine meinung. reden, lesen, trauern.

doch als es mich draf, als ich jemand verloren hatte, konnte ich es nicht und kann es auch jetzt nicht. wenn ich alleine bin, fühle ich mich schrecklich und allein und will einfach nur auch ins einsteigen und rüber segeln.

doch ich habe seit dem so sehr angst vor dem tod. ich weis nicht warum. ich hatteschon früher angst davor und dann irgendwann , war sie weg. seit märz ist sie wieder da.

reden, nein, dass will ich nicht!!!! warum?? keine ahnung?? stolz??

und das sie da sind, die versorbenen, daran habe ich auch geglaubt, doch seit mein dad nicht mehr da ist, kann ich keinen tag nennen, an dem ich ihn sagen kann, ja das war er, er ist da, er ist bei mir!!!!

warum kann einem so ein verlust alles nehmen. ich will auch wieder glauben aber derzeit geht es nicht!!!!

liebe grüß pantera4

wenn die liebe einen weg
zum himmel fände
und erinnerung zu
stufen würden,
dann würde ich hinaufsteigen
und dich zurück holen.

(autor, keine ahnung, ich nicht!!

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20. September 2005 um 13:18
In Antwort auf cilia_11904964

Verlust...
... zu aller erst, ich finde die geschicht sehr schön und auch was alle schreiben, das war auch meine meinung. reden, lesen, trauern.

doch als es mich draf, als ich jemand verloren hatte, konnte ich es nicht und kann es auch jetzt nicht. wenn ich alleine bin, fühle ich mich schrecklich und allein und will einfach nur auch ins einsteigen und rüber segeln.

doch ich habe seit dem so sehr angst vor dem tod. ich weis nicht warum. ich hatteschon früher angst davor und dann irgendwann , war sie weg. seit märz ist sie wieder da.

reden, nein, dass will ich nicht!!!! warum?? keine ahnung?? stolz??

und das sie da sind, die versorbenen, daran habe ich auch geglaubt, doch seit mein dad nicht mehr da ist, kann ich keinen tag nennen, an dem ich ihn sagen kann, ja das war er, er ist da, er ist bei mir!!!!

warum kann einem so ein verlust alles nehmen. ich will auch wieder glauben aber derzeit geht es nicht!!!!

liebe grüß pantera4

wenn die liebe einen weg
zum himmel fände
und erinnerung zu
stufen würden,
dann würde ich hinaufsteigen
und dich zurück holen.

(autor, keine ahnung, ich nicht!!

Wende Dich an ein seriöses Medium
Es tut mir leid, dass Du so leidest und mit Deiner Trauer noch nicht umgehen kanst. Ich weiß wie schlimm es ist, seinen Vater zu verlieren.

Ich würde Dir empfehlen ein seriöses Medium aufzusuchen, wenn Du dazu in der Lage bist. Es wird Dir helfen können / hat auch mir geholfen, keine Angst mehr vor dem Tod zu haben (zumindest sehr viel weniger), zu wissen, dass da noch was ist und mein Vater nicht ganz weg ist, sondern vor allem immer bei mir, wenn ich es möchte.

Seit einem Sitting kann ich besser mit dem Thema Tod umgehen und weiß auch, dass es eine geistige Welt gibt. Ich konnte mich endlich richtig mit dem Tod meines Vaters und dem Verlust auseinander setzen. Nach vielen Jahren.
Denk mal darüber nach, wenn Du soweit bist. Der Verlust wird immer bleiben...Deine Hoffnung kannst Du zurückbekommen. Es ist halt noch sehr frisch..da möchte man menschlicher Weise natürlich erstmal leiden...

Alles Gute für Dich

Nicola

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