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Alptraum - hilfe!

26. Januar 2016 um 11:28

Ich habe vor einigen Jahren einen heftigen Alptraum gehabt. Ein Junge mit schwarzen Haaren, Augen und Klamotten. Er ist auf einem Fahrrad (siehe Bild) durch einen Raum gefahren. In diesem Raum standen Schränke mit Porzellan darin. Die Schränke fielen um. Ich weiß, dass hört sich nicht schlimm an aber für mich war dieser Junge unheimlich und dieser Traum ging drei Wochen lang. Jedes Mal bin ich erschreckt aufgewacht. Dann kam jahrelang nichts. Heute Nacht habe ich folgendes geträumt: Ich lief durch eine Straße und guckte in ein dunkles Fenster und da stand er. Der Junge von früher. Er tauchte mehrmals heute Nacht auf. Außerdem kamen zwei Ängste vor: Zahnarzt und Geld. Ich bin mehrmals aufgewacht und hatte Angst.

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26. Januar 2016 um 18:45

Liebe Sarahgra! (Da kommt man ganz durcheinander: Sahara, Viagra ...)
Du darfst nicht zulassen, dass Du vor Deinen eigenen Träumen Angst hast! Ich darf ja keine Frau fragen, wie jung sie ist, sonst werde ich wieder geknüppelt. Ich nehme an, dass Du so zwischen 15 und 20 bist. Ist ja eigentlich auch wurscht. Du musst Dich diesen Ängsten stellen, weil Träume ja aus dem Unterbewusstsein kommen, das alles, egal, was Du tust, speichert. Dein Unterbewusstsein kann aber nicht logisch denken, so bastelt es sich irgendwas zusammen. Nehmen wir mal an, Du hast vor Monaten ein dunkles Fenster gesehen, einen Jungen mit blonden Haaren, ferner ein stinknormales Fahrrad in roter Farbe, dann vermischt das Dein Unterbewusstsein: Aus ROT wird SCHWARZ aus BLOND wird DUNKEL. Auch wenn diese Eindrücke/"Erlebnisse", schon JAHRE zurückliegen, schmiedet Dein Unterbewusstsein irgendwas zusammen. Jetzt nehmen wir des weiteren an - vielleicht hast Du das schon mal erlebt -, dass Du vor einem bösen Mann flüchtest, so jemand wie ich einer bin, dann fällst Du zusammen, obwohl Du natürlich vor mir flüchten möchtest. Dann wachst Du auf. Ganz plötzlich - und hast wieder Angst, weil Du an diese Angst denkst, sie lässt Dir keine Ruhe mehr. Aus dieser Unruhe aber, entstehen wieder NEUE Träume, die Dir WIEDER Angst einflößen. Das ist ein Teufelskreis. Du willst wissen, was man dagegen tun kann? Hörst Du ein für Dich unangenehmes Geräusch, das Dir Angst macht, darfst Du Dich nicht verstecken, sondern musst der Sache auf den Grund gehen, sehen, was los ist. Tust Du das nicht, kommt es erneut zu Ängsten. Und so geht das immer weiter. Wir beide wollen das aber nicht! Du musst lernen, über die Angst zu lachen, weil es die Angst nicht mag, wenn man über sie lacht. Die Angst wird sagen, wenn sie dazu fähig wäre: "Bei der Sarah habe ich keine Chance, also suche mir eine andere Person, wo ich mehr Chancen habe." Verstehst Du, was ich meine? Noch Fragen liebe Sahara? Nur her damit!

Alles Gute und
liebe Grüße,


lib

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26. Januar 2016 um 20:32
In Antwort auf lightinblack

Liebe Sarahgra! (Da kommt man ganz durcheinander: Sahara, Viagra ...)
Du darfst nicht zulassen, dass Du vor Deinen eigenen Träumen Angst hast! Ich darf ja keine Frau fragen, wie jung sie ist, sonst werde ich wieder geknüppelt. Ich nehme an, dass Du so zwischen 15 und 20 bist. Ist ja eigentlich auch wurscht. Du musst Dich diesen Ängsten stellen, weil Träume ja aus dem Unterbewusstsein kommen, das alles, egal, was Du tust, speichert. Dein Unterbewusstsein kann aber nicht logisch denken, so bastelt es sich irgendwas zusammen. Nehmen wir mal an, Du hast vor Monaten ein dunkles Fenster gesehen, einen Jungen mit blonden Haaren, ferner ein stinknormales Fahrrad in roter Farbe, dann vermischt das Dein Unterbewusstsein: Aus ROT wird SCHWARZ aus BLOND wird DUNKEL. Auch wenn diese Eindrücke/"Erlebnisse", schon JAHRE zurückliegen, schmiedet Dein Unterbewusstsein irgendwas zusammen. Jetzt nehmen wir des weiteren an - vielleicht hast Du das schon mal erlebt -, dass Du vor einem bösen Mann flüchtest, so jemand wie ich einer bin, dann fällst Du zusammen, obwohl Du natürlich vor mir flüchten möchtest. Dann wachst Du auf. Ganz plötzlich - und hast wieder Angst, weil Du an diese Angst denkst, sie lässt Dir keine Ruhe mehr. Aus dieser Unruhe aber, entstehen wieder NEUE Träume, die Dir WIEDER Angst einflößen. Das ist ein Teufelskreis. Du willst wissen, was man dagegen tun kann? Hörst Du ein für Dich unangenehmes Geräusch, das Dir Angst macht, darfst Du Dich nicht verstecken, sondern musst der Sache auf den Grund gehen, sehen, was los ist. Tust Du das nicht, kommt es erneut zu Ängsten. Und so geht das immer weiter. Wir beide wollen das aber nicht! Du musst lernen, über die Angst zu lachen, weil es die Angst nicht mag, wenn man über sie lacht. Die Angst wird sagen, wenn sie dazu fähig wäre: "Bei der Sarah habe ich keine Chance, also suche mir eine andere Person, wo ich mehr Chancen habe." Verstehst Du, was ich meine? Noch Fragen liebe Sahara? Nur her damit!

Alles Gute und
liebe Grüße,


lib

Aber
Aber wenn es im Unterbewusstsein passiert, wie kann ich es dann verhindern daran zu denken?

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26. Januar 2016 um 21:31
In Antwort auf missie_12747615

Aber
Aber wenn es im Unterbewusstsein passiert, wie kann ich es dann verhindern daran zu denken?

Du kannst
es nicht verhindern. Tust Du es, wirst Du erst recht daran denken. Du kannst aber lernen, Deine Einstellung zum Leben zu ändern, zu lachen, über Deine Träume nachzudenken, das Problem nicht als Problem anzusehen, eher als Theater. Es gibt Menschen, die keinerlei Humor haben, eine negative Einstellung zum Leben. Sie nehmen alles für bare Münze, legen jedes Wort auf die Goldschale. Wenn ich auf diesem Portal mal Witze mache, werde ich geohrfeigt. Nein, nicht von allen Leserinnen- und Lesern, aber von so manchen, die meinen (schon fast) makabren Humor nicht verstehen können, weil sie denken, ich würde mich über sie lustig machen. Ich mache mich aber nicht darüber lustig, es ist meine Art. Wäre ich ein PC, würde ich das nicht tun können, weil ein PC, oder eine Maschine, keine Gefühle hat/haben. Du kannst Dir antrainieren, was Du keinesfalls haben willst. Du kannst Dir aber auch antrainieren, WAS Du haben willst! Du kannst, nein, nicht nur Du!, Dein Unterbewusstsein anzapfen, in dem Du mit diesem/Deinem Unterbewusstsein sprichst. Die beste Zeit dafür ist vor dem Schlafengehen, wenn Du schon fast "hinüber" bist; es sind Traumexerzitien, die jeder erlernen kann. Von heute auf morgen geht`s natürlich nicht, wie so manch andere Dinge. Träume kommen nicht von Gott, wie Schiller einst sagte. Es sind völlig normale Vorgänge. Die Nacht ist die Mutter Deiner Gedanken. Und diese bestimmst nur Du allein!

lib

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