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Allein klarkommen

24. Januar 2008 um 11:09 Letzte Antwort: 26. Januar 2008 um 23:10

Hallo Leute,

ich bin mittlerweile mitte 20 und habe ein Problem seit Anbeginn meiner Jugend. Ich kann und will nicht allein sein. Naht das Wochenende reiße ich mir förmlich den A... auf Leute zu finden, mit denen ich etwas unternehmen kann. Habe ich eine Partnerin, bin ich entspannter und bleibe gern auch mal mit ihr zuhaus. Hauptsache ist, dass ich nicht allein bin. Nun kommt es natürlich hin und wieder vor, dass mir meine Partnerin am Donnerstag sagt, dass sie Freitag mit ihren Mädels ausgehen möchte. Für mich ist das immer ein Schock, denn prompt gehen mir Gedanken durch den Kopf wie ich in einem Tag eine Verabredung für den nahenden Freitag machen kann.

Ich habe förmlich Angst etwas zu verpassen und allein und alleingelassen/ ignoriert Zuhaus zu sitzen.

Kann mir jmd, der/ die das Gleiche durchgemacht hat, helfen, wie ich lerne mein eigenes Ding zu machen? Ich möchte meine Freundin nämlich auch nicht vergraueln, indem ich an ihr klammer...

Danke.

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26. Januar 2008 um 23:10

In jedem fall
musst du lernen zu akzeptieren, dass das alleinesein nicht immer schlecht sein muss...
alleine sein hat auch etwas gutes:
du hast mal zeit für dich, kannst dich vom alltagsstress entspannen, oder einfach mal ein gutes buch lesen oder tv schauen.
jeder mensch hat angst alleine zu sein, aber so lange du freunde hast, eine familie und menschen die hinter dir stehen, bist du keinesfalls alleine.
auch wenn du mal ein we nichts mit freunden oder deiner partnerin unternimmst, heißt das in dem fall noch lange nicht, dass du auf ewig alleine sein wirst oder etwas im leben verpasst.
ich selbst habe nicht gerade viele freunde und hatte früher auch sehr viel angst alleine zu sein.
habe mich dann mit leuten abgegeben, die keine wirklichen freunde waren, nur um nicht alleine zu sein. nur das ding war eben, dass gerade auf diese menschen in einer brenzligen situation kein verlass war und ich am ende dann wirklich alleine war. lieber habe ich drei oder vier enge freunde als zwanzig bekannte, die mich nicht wirkich kennen und auf die ich nicht bauen kann wenns mir mal schlecht geht. seitdem ich klare regeln gesetzt habe und gelernt habe, mit mir selbst besser klarzukommen, fühle ich mich auch nicht mehr so oft alleine und weiß vor allem mit mir selbst mehr anzufangen.

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