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Alle stören sich an der Veränderung obwohl sie selber Schuld sind

1. Februar 2017 um 19:46

Kurze Vorstellung, ich bin Aiila, 14, passe nicht gerade in irgendeines der Ideale die existieren und ecke oft an.
Ich hoffe es ist okay wenn ich mich etwas "auskotze", momentan nervt mich so vieles.
Psychisch bin ich ziemlich durch, Depressionen seit ich 11 bin, Svv hat etwas später eingesetzt (mittlerweile aber größtenteils clean) und hab Bulimie. Zudem habe ich noch ein paar andere "Problemchen", womit ich aber leben muss. Schließlich kann man es nicht ändern.
Früher war ich ein total liebes, aufgeschlossenes Mädchen, wirklich ein Traumkind ohne eingebildet wirken zu wollen. Aber so beschreibt mich meine Mutter, zu der ich eigentlich eine gute Beziehung hat. Sie weiß auch ein paar Sachen über mich, nicht alles da ich sie nicht belasten will.
ich will nicht öffentlich über meine ganze Vergangenheit sprechen, aber es war sehr hart für mich. Ich vertraute jemandem, wurde verraten (5. Klasse, hört sich nicht ernst an aber war es für mich, war gerade hergezogen), vertraute jemand anderem, der mich immer wieder verraten hat und schlecht über mich geredet hat, vertraute wieder jemandem von dem ich erfahren habe dass er Leute mit ihren Geheimnissen erpresst.Sagen wir es so, ich habe mich nicht oft jemandem anvertraut, aber wenn dann waren es anscheinend immer die falschen Personen. Und das obwohl ich eigentlich ein gutes Menschenkenntnis habe. Jedenfalls haben die meisten das mitbekommen, und trotzdem wundern sich alle warum ich keinem vertraue. Meine "beste freundin", zu ihr habe ich die Freundschaft beendet. Sie hat geweint, mich hat es kalt gelassen. Vom einen auf den anderen Tag.  Aber es hat mich einen sche*ß interessiert. Sie hat mir nichts mehr bedeutet. Jeder wundert sich dass ich mich für niemanden interessiere, aber warum auch? Für mich interessiert sich auch keiner, warum soll ich meine Zeit für jemanden opfern? Nicht einmal meine Familie interessiert mich, die einzige die mit was bedeutet ist meine Mutter. Eher sie liegt mir am Herzen, sie ist der Grund warum ich noch lebe. Es gab mal einen Selbstmordversuch von dem sie nichts weiß, einen zweiten hat es nicht gegeben da sie mir mal erzählt hat wie sie zerbrechen würde, wenn eines ihrer Kinder vor ihr sterben würde. 

Jeder regt sich auf dass ich mich immer in mein Zimmer oder nach draußen verziehe. Meistens schlafe ich oder denke nach, das sind die einzigen Momente wo alles ist wie ich will. Was ist daran so schlimm, wenn ich mal für mich bin?

Mittlerweile habe ich niemanden mehr. Keine Freunde die sich für mich interessieren, keinen aus der Familie der nicht, wenn auch "unbemerkt",  von mir enttäuscht ist. Alle regen sie sich auf. Kann man mich nicht einfach in ruhe lassen?

Alles in allem bin ich von einem fröhlichen, lebensfreudigen und vorbildlichen kleinen Mädchen zu einer abwesenden, depressiven und unbeliebten Person geworden. Man hat mich so gemacht, ich soll und kann keinem vertrauen. Ich soll und kann nicht mit Emotionen umgehen. Ich soll und kann nicht mit Menschen. Ich kann mich nicht eingliedern, ich bin die im Hintergrund. Man hat mich in den Hintergrund gerrückt. Aber meine Güte dann soll man sich nicht bei mir dafür auskotzen. Ich beschwer mich doch auch nicht wenn ich jemandem auf den Fuß trete dass sein Fuß im weg war und meine schuhsohle berührt wurde.

Das soll nicht Selbstmitleidig oder Aufmerksamkeitssuchend wirken, ich wollte es einfach nur mal niederschreiben. Tut mir leid falls es zu unübersichtlich ist und falls ich eure Zeit verschwendet habe. Aber es stört mich einfach so an meinem Umfeld.

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