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Alkoholismus...wie kann ich helfen?

21. Februar 2008 um 21:32

Ich bzw. meine Familie hat ein großes Problem.Meine 30 jährige Schwester hat ein Alkoholproblem.Das ganze fing vor ca. 3 Jahren an. Nach ihrer 10 jährigen Beziehung hatte sie wie viele das Bedürfnis alles nachzuholen.D.h. Partys ander Männer etc.Dazu muss ich sagen das sie auch Psychopharmaka nimmt.Mit den Partys kam natürlich der Alkohol dazu.Anfangs war es nur am we doch dann im übertriebenen Maße...hin zu Filmrissen.Alles wurde vernachlässigt.es hat lange gedauert bis uns bewußt wurde, das es ein echtes Problem ist. Mitllerweile sprechen wir auch offen über das Thema.Ihr ist es bewusst, bloß ändert sie nichts dran.Haben ihr einen Therapeuten besorgt,bloß nützt das nichts wenn sie nicht offen über ihre problem spricht.Sie will was ändern, bloß erwische ich sie immer wieder das sie heimlich alkohl kauft,und diesen meist alleine zu hause konsumiert.Wir halten alle zusammen und versuchen sie aus diesem loch zu holen.Doch immer wieder diese rückschläge...es ist so hart,zuzusehen und nicht helfen können.wir haben alles getan, sind zu beratungsstellen gegangen etc.Fakt ist...ohne professionelle Hilfe schafft sie es nicht.Mittlerweile sind wir schon an der Überlegung ob sie evt. für paar wochen bei mir wohnen soll um einfach mal davon abstand gewinnen zu können.Natürlich ist es hart für sie sich wieder unterzuordnen aber nur darin sehe ich eine chance.Ich denke nur durch diese Kontrolle kann sie davon wegkommen.Ich sehe selbst wie wütend sie auf sich selbst ist, so traurig drüber ist es nicht zu schaffen.es zerreißt mir so das herz.Sie möchte es schaffen, bloß fällt sie immer wieder hin.
Unser ganzes Leben dreht sich nur noch um dieses Thema. Wer hat Erfahrungen damit?!Bitte helft mir...

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22. Februar 2008 um 23:59

Es gibt Abhängige und Co-Abhängige,
ihr seid die Co-Abhängigen. Geht ihr mal in eine
Gruppe für Angehörige und begreift, dass ihr aus dem Programm des "helfens" aussteigen müßt, sonst hat deine Schwester einfach keine Chance. Auf einen Suchtkranken kann man nicht aufpassen, das käme einem Sack Flöhe hüten gleich. Ihr müßt aussteigen aus der Kontrolle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Deine Schwester muß es aus ganzem Herzen wollen
ohne Druck von der Familie.
Gruß Melike

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24. Februar 2008 um 3:37

Alkoholismus
Hallo,

das Problem kenne ich allzu gut. In meiner Familie ist so etwas auch aufgetreten und der jenige wollte sich nicht helfen lassen. Es kostete meine Familie und mich sehr viel ZEit auf ihn einzurede leider vergebens.
Bei uns in der Ortschaft wohnt ein bekannter Heilpraktiker, wir beschlossen also die Hilfe zu ihm kommen zu lassen da er es selber nicht wollte. Ich muss sagen das eine gewisse Skepsis vorhanden war aber wie sich später rausstellte völlig unbegründet.
Endlich begann mein Familienmitglied endlich wieder unter Leute zu gehen ohn auch gleich in Gedanken bneim Trinken zu sein! Nach nur einigen Sitzhungen beim Heilpraktiker David J. Wared.
Ich bin sehr froh das wir diesen SChritt gemacht haben den sonst wäre wohl kein Erfolg eingetreten.
Ich wünsche allen anderen Betroffenen alles beste und hoffe das auch sie baldige Genesung finden werden, wir haben es durch ihn geschafft. Herr Wared war unsere Hilfe in der Not!

Alles Gute

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27. Februar 2008 um 11:36

Hallo,
rede doch einmal mit deiner Schwester,ob sie einen Entzug machen würde.Mein Mann war auch schon abhängig,und hat vor 3 Wochen einen Entzug in einer Klinik gemacht,und ich muss sagen,das ihm das sehr geholfen hat,und er nichts mehr drinkt. Ihm haben auch die therapien sehr geholfen,und die Gebietskrankkasse hat das ganze übernommen.

Hoffe das ich dir helfen hab können

lg tina

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2. März 2008 um 22:56
In Antwort auf ellery_12511663

Hallo,
rede doch einmal mit deiner Schwester,ob sie einen Entzug machen würde.Mein Mann war auch schon abhängig,und hat vor 3 Wochen einen Entzug in einer Klinik gemacht,und ich muss sagen,das ihm das sehr geholfen hat,und er nichts mehr drinkt. Ihm haben auch die therapien sehr geholfen,und die Gebietskrankkasse hat das ganze übernommen.

Hoffe das ich dir helfen hab können

lg tina

Funktionier das in 3 Wochen?
Hallo Tina.
Sie ist tatsächlich jetzt bereit einen Entzug zu machen,bloß wurde uns schon gesagt das die Warteschlange lang ist und sich das 3 oder 4 Monat hinziehen kann, bis ein platz frei wird.Das macht einem schon angst...geht es überhaupt das jemand innerhalb 3 wochen trocken wird???Psychische Probleme spielen bei ihr auch eine große Rolle.

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4. März 2008 um 16:33
In Antwort auf sabeen_12049442

Funktionier das in 3 Wochen?
Hallo Tina.
Sie ist tatsächlich jetzt bereit einen Entzug zu machen,bloß wurde uns schon gesagt das die Warteschlange lang ist und sich das 3 oder 4 Monat hinziehen kann, bis ein platz frei wird.Das macht einem schon angst...geht es überhaupt das jemand innerhalb 3 wochen trocken wird???Psychische Probleme spielen bei ihr auch eine große Rolle.

Hallo
ja klar geht das,mein freund hatte auch psychische probleme,für das hat man ja auch jeden tag die therapien,und im nachhinein hat er selbst gesagt das es ihm sehr geholfen hat.Es kommt auch immer drauf an wie deine Schwester mitarbeitet,lg tina

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4. März 2008 um 21:58
In Antwort auf ellery_12511663

Hallo
ja klar geht das,mein freund hatte auch psychische probleme,für das hat man ja auch jeden tag die therapien,und im nachhinein hat er selbst gesagt das es ihm sehr geholfen hat.Es kommt auch immer drauf an wie deine Schwester mitarbeitet,lg tina

Hey
Keiner kann sich vortstellen wie sehr ich mich freue. Es hat doch schon mit dem Platz geklappt .Fr. kann sie anfangen,Dank Vitamin B. In der Zeit haben vielleicht auch wir ein wenig Zeit für uns, einfach mal abzuschalten.MIr fällt ein Stein vom Herzen!!!!

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7. März 2008 um 7:30
In Antwort auf melike13

Es gibt Abhängige und Co-Abhängige,
ihr seid die Co-Abhängigen. Geht ihr mal in eine
Gruppe für Angehörige und begreift, dass ihr aus dem Programm des "helfens" aussteigen müßt, sonst hat deine Schwester einfach keine Chance. Auf einen Suchtkranken kann man nicht aufpassen, das käme einem Sack Flöhe hüten gleich. Ihr müßt aussteigen aus der Kontrolle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Deine Schwester muß es aus ganzem Herzen wollen
ohne Druck von der Familie.
Gruß Melike

Langzeittherapie
Ich würde dazu raten ne Langzeittheraoie gleich im Anschluss zu machen... Nur mit nem Entzug sind die Chancen nicht allzu hoch das es lange gut geht...
In der LZT lernt sie wie sie mit dem Saufdruck umgehen kann, es wird genau erarbeitet, warum sie trinkt, in welchen Situation, und wie sie in zukunft mit solchen Situationen richtig umgehen kann

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7. März 2008 um 8:59
In Antwort auf smarti17

Langzeittherapie
Ich würde dazu raten ne Langzeittheraoie gleich im Anschluss zu machen... Nur mit nem Entzug sind die Chancen nicht allzu hoch das es lange gut geht...
In der LZT lernt sie wie sie mit dem Saufdruck umgehen kann, es wird genau erarbeitet, warum sie trinkt, in welchen Situation, und wie sie in zukunft mit solchen Situationen richtig umgehen kann

Entzug, Langzeittherapie,
das ist alles sehr richtig was hier gesagt wird.
Ich kann es aber nur nochmal wiederholen, ihr als Familie müßt eure Rolle als Co-Abhängige genau so anschauen, wie sie ihre Rolle als Abhängige, weil sonst bringen alle Therapien nichts. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Sucht.
Gruß Melike

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12. August 2008 um 15:03

Meiner ..
.. Ansicht nach hilft bei Alkoholkrankheit nur eine 2-3 Monatige Therapie in einer Klinik. Nicht nur dein Körperlicher enzug ist wichtig sondern auch das umdenken im Kopf spielt eine grosse rolle. Andere Beschäftigungen finden, Probleme erkennen verarbeiten u.s.w.

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16. August 2008 um 15:52

Professionelle Hilfe
Ich rat dringend zur professionellen Hilfe. Ich arbeite selber im psychologischen Bereich und weiß, dass man ohne Fachkenntnis ein solches Problem nicht bewältigen kann. Suche eine Beratungsstelle oder bitte den Hausarzt um eine Überweisung zu dem Psychologen.

Alkoholismus ist nach WHO eine KRANKHEIT, die auch die Mitmenchen krank macht. Unterschätze nicht das Ganze.

Ich wünsche dir was.

Seerose

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14. Mai 2009 um 1:17

War selber abhänig vom Alko-hol
Aber nicht nur Ich sondern mein Bruder auch ( ein kasten Bier pro tag + korn )
Ich habe mich den anonymen alkoholieker angeschloßen, als Ich aus den
gröbsten raus war ca. 2 1/2 monate später, habe meinen bruder mit genommen war natürlich nicht nüchtern muste auch nicht.
Jetz kommst Ich u. ein leidenens genoße , haben meinen Bruder überreden
können nach der sitzung zur klinik zufahren, die hatten zwar keinen Platz, aber er ist ca. 1 monat später selber hingegangen,
Wir sind beide seit über 2 Jahre trocken.
Denkemal der erste schritt ist am schwerzten, konnte ihn so helfen ihn zu tun.
Muß da zu sagen es hat lang gedauert, aber es hat sich mehr als nur gelohnt.

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