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Alkoholabhängig.. Kann man von heute auf morgen aufhören..

9. April um 8:34

Hallo... Meine Frau ist seit Jahren alkoholabhängig und trinkt so ca. 5 bis 6 Flaschen Bier 0,5 Liter am Tag... Ab und an auch mal ne Flasche Sekt. Das mittlerweile seit Jahren und die letzten 2 Jahre kenne ich keinen Tag wo sie nicht getrunken hat. Ich habe ihr gesagt sie braucht Hilfe und eine Therapie aber sie möchte das mit sich ausmachen und so aufhören... Kann das klappen... Was denkt ihr? 

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9. April um 9:07
In Antwort auf user17192

Hallo... Meine Frau ist seit Jahren alkoholabhängig und trinkt so ca. 5 bis 6 Flaschen Bier 0,5 Liter am Tag... Ab und an auch mal ne Flasche Sekt. Das mittlerweile seit Jahren und die letzten 2 Jahre kenne ich keinen Tag wo sie nicht getrunken hat. Ich habe ihr gesagt sie braucht Hilfe und eine Therapie aber sie möchte das mit sich ausmachen und so aufhören... Kann das klappen... Was denkt ihr? 

Es waere gefährlich einfach so aufzuhoeren. Alkoholentzug sollte unter aerztlicher Aufsicht stattfinden. 

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9. April um 13:07

Trinkt deine Frau über den Tag verteilt und muss "den Pegel halten" oder fängt sie erst am Abend damit an und geht dann betrunken ins Bett?

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10. April um 20:33
In Antwort auf user17192

Hallo... Meine Frau ist seit Jahren alkoholabhängig und trinkt so ca. 5 bis 6 Flaschen Bier 0,5 Liter am Tag... Ab und an auch mal ne Flasche Sekt. Das mittlerweile seit Jahren und die letzten 2 Jahre kenne ich keinen Tag wo sie nicht getrunken hat. Ich habe ihr gesagt sie braucht Hilfe und eine Therapie aber sie möchte das mit sich ausmachen und so aufhören... Kann das klappen... Was denkt ihr? 

Nur totaler entzug hilft

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10. April um 22:02

SOLLTE deine frau überhaupt einen entzug WOLLEN funktioniert es nicht ohne ärztliche kontrolle.
ALLES ANDERE IST LEBENSGEFÄHRLICH.

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10. April um 23:41

Nein funktioniert nicht 

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11. April um 6:05

O Mann, tut mir leid für dich! Es ist schlimm, zusehen zu müssen, wie der Partner säuft und keine Hilfe annehmen will.

Alkoholismus ist eine schwere Sucht, die man nicht einfach mal los wird. Ich habe noch nie gehört, dass es jemand ohne Hilfe geschafft hat. Im Gegenteil, viele fangen nach einem Entzug bald wieder mit Saufen an. Das Problem ist halt, dass deine Frau erstens ihr Problem eingestehen muss und zweitens Hilfe wirklich wollen muss. Sonst kannst du leider nichts tun. Leider sind Angehörige sehr hilf- und machtlos, wenn ein Süchtiger sein Problem nicht einsehen will.

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11. April um 12:34

Es gibt unteschiedliche Trinker würde ich behaupten. Wie zum Beispiel die Pegelsäufer die kaum aus dem Bett kommen ohne mindestens 1 Promille überhaupt intus zu haben. Deine Frau schätze ich so allerdings nicht ein nach deinem Post. Ich denke bei ihr ist es eher Gewohnheit und Zeitvertreib als unbedingt der Rausch. Vielleicht auch eine Einschlafhilfe. Das ist wie der Raucher der wenn er auf den Bus wartet sich eine Zigarette anmacht, die er sonst nie gebraucht hätte wenn der Bus rechtzeitig gekommen wäre. Klar kann man sagen jemand der täglich trinkt ist Alkoholiker aber es gibt gewisse Unterschiede. Ich würde sagen deine Frau wird auch nie unter Krämpfen leiden, da die Alkoholmenge ja nicht so erheblich ist die sie täglich zu sich nimmt. Ich z.B trinke auch für normale Verhältnisse viel, habe sogar immer mal wieder wochenlang täglich etwa eine halbe Flasche Vodka wenns hochkommt getrunken abends. Ich muss dazusagen wir haben eine Bar im Wohnzimmer an der wir uns beide ganz gerne mal bedienen(Zur passenden Tageszeit natürlich). Meine Frau stört das auch nicht, da ich nie ausfallend werde oder mich ins Koma saufe. Und wenn ich keine Lust auf Alkohol habe lasse ich es einfach. Ohne Probleme, ohne verlangen. Ich habe dann eher zeitweise eine Abneigung dagegen. Wenn das mit dem Rauchen bei mir auch so schön laufen würde wäre alles gut. Deshalb kann ich leider diesen Hype der um Alkoholismus gemacht wird leider nicht ganz nachvollziehen will aber das Problem auch nicht kleinreden. Ich würde einfach mal austesten wie lange es deine Frau ohne Bier schafft. Dann seht ihr auch ob ein Problem besteht oder nicht. Und je nachdem dann agieren.

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11. April um 20:36
In Antwort auf user17192

Hallo... Meine Frau ist seit Jahren alkoholabhängig und trinkt so ca. 5 bis 6 Flaschen Bier 0,5 Liter am Tag... Ab und an auch mal ne Flasche Sekt. Das mittlerweile seit Jahren und die letzten 2 Jahre kenne ich keinen Tag wo sie nicht getrunken hat. Ich habe ihr gesagt sie braucht Hilfe und eine Therapie aber sie möchte das mit sich ausmachen und so aufhören... Kann das klappen... Was denkt ihr? 

Nur 5% der Alkoholiker schaffen den Entzug, mit oder ohne Therapie. Wer meint, dass er den Entzug alleine schafft und durchhält überschätzt sich entweder gewaltig, oder hat kein echtes Interesse aufzuhören.

Je nachdem wie viel sie aktuell trinkt, können die körperlichen Entzugserscheinungen heftig werden und von zittern über Halluzinationen und Selbstmordgedanken ist alles möglich.

Deswegen würde ich empfehlen, zumindest den Hausarzt über den kalten Entzug in Eigenregie zu informieren. Wenn etwas ist, kann er dann eingreifen.

Ansonsten hilft es den meisten, Selbsthilfegruppen zu besuchen.

Wenn sie wirklich möchte, kann sie es auch alleine schaffen - mein Vater hat den kalten Entzug 6 Mal alleine "geschafft" 😉

Ich rate dir: Such du dir eine Therapie gegen die Co-Abhängigkeit. So lange du ihr beistehst, wird sie keinen Grund haben, trocken zu werden. Du musst sie "in Liebe loslassen" und machen lassen.

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13. April um 17:38

Es wird nur funktionieren, wenn deine Frau es selbst will udn die Problematik einsieht. Das tun die allermeisten leider erst, wenn sie alles verloren haben oder im Begriff sind.

Es gibt Selbsthilftgruppen für Angehörige von Alkoholikern. Guck mal unter Al-Anon.

Ich würde auch zu einem Entzug unter Aufsicht raten.
Ein Freund wollte es selbst tun und hat dadurch Wahnvorstellungen bekommen. Seiner Frau sagten sie, dass es von dem plötzlichen Radikalentzug kam und sie nicht wissen, ob er je wieder "normal" wird. Er hat aber auch um einiges mehr getrunken als deine Frau. Allerdings war es eine zeitlang auch nur so "wenig" wie bei deiner Frau. Das steigerte sich dann zum Schluß recht schnell auf zwei Dutzend Flaschen am Tag.

Ich würde dir zur Selbsthilfegruppe raten.

LG

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15. April um 14:07
In Antwort auf user17192

Hallo... Meine Frau ist seit Jahren alkoholabhängig und trinkt so ca. 5 bis 6 Flaschen Bier 0,5 Liter am Tag... Ab und an auch mal ne Flasche Sekt. Das mittlerweile seit Jahren und die letzten 2 Jahre kenne ich keinen Tag wo sie nicht getrunken hat. Ich habe ihr gesagt sie braucht Hilfe und eine Therapie aber sie möchte das mit sich ausmachen und so aufhören... Kann das klappen... Was denkt ihr? 

mal von den schon angesprochenen Problemen beim reinen körperlichen Entzug abgesehen:
das Aufhören ist das kleinere Problem.

Wenn man nicht weiß, was man tut - und wie - ist man nach einigen Tagen, Wochen, Monaten... wieder drin. Da gibt es tatsächlich einiges zu lernen, was ihr sonst fehlt.

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23. April um 23:52
In Antwort auf user17192

Hallo... Meine Frau ist seit Jahren alkoholabhängig und trinkt so ca. 5 bis 6 Flaschen Bier 0,5 Liter am Tag... Ab und an auch mal ne Flasche Sekt. Das mittlerweile seit Jahren und die letzten 2 Jahre kenne ich keinen Tag wo sie nicht getrunken hat. Ich habe ihr gesagt sie braucht Hilfe und eine Therapie aber sie möchte das mit sich ausmachen und so aufhören... Kann das klappen... Was denkt ihr? 

Schwierig! Also ich würde sagen, dass es möglich wäre, jedoch wäre es schwierig.
Ich würde vor allem deiner Frau die Frage stellen, warum sie denn den Alkohol braucht. Auch ich wäre mal fast in eine Alkoholsucht geraten und das mit 18!

Ich trank aus dem Grund zuerst 1, dann 2, nach 4 Monaten waren es dann 5 Bier am Tag, einfach nur aus dem Grund, weil mein Alltag zu der zeit stressig war. Ich hatte einen sehr strengen Chef und zu dieser Zeit machte ich auch noch meinen Führerschein (keine Angst, in der Fahrstunden war ich immer nüchtern!) und da hatte ich auch einen sehr schlimmen Fahrerlehrer und das machte mir alles damals sehr zu schaffen, weshalb ich diese Frust mit Alkohol weggespült habe.

Nach etwa 6 Monaten kam mir mittendrin der Gedanke: "Gottverdammt, du trinkst mittlerweile 5 Bier am Tag! Was ist denn eigentlich los mit mir!?" und ab da begann ich mit dem "Entzug". Die ersten Tage waren die Hölle, denn sobald es stressig wurde, sagte mir mein Kopf "Du brauchst jetzt unbedingt ein Bier, sonst platzt dir der Kopf!". Nach zwei Wochen wurde es langsam besser und nach einem Monat hatte ich gar kein Verlangen mehr.

Seitdem habe ich sehr großen Respekt vor Alokohol und gehe sehr vorsichtig damit um. Mittlerweile trinke ich ganz selten mal ein Bier und kann es selber steuern ohne rückfällig zu werden.

Der Wille muss vor allem von deiner Frau kommen und das von ganz alleine, wie es auch bei mir der Fall war. Wie gesagt, es ist schwierig, aber machbar

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26. April um 10:23

Sind 6 Bier am Tag wirklich schon bedenklich? Ich frage mich das auf mich selbst bezogen, weil 2-3 Bier trinke ich auch jeden Tag,. Am Wochenende natürlich auch mal mehr, dann aber hauptsächlich Schnaps. Ich bin nicht so der Biertrinker.. Bier sehe ich ehrlich gesagt garnicht als so wild an, davon wird man ja nicht betrunken. Ich fühle mich nur immer schlecht, wenn ich unter der Woche Schnaps trinke, aber da ist es dann auch nie soo viel. Vll eine 1/4 Flasche... ich muss ja morgends zur Arbeit. Alkoholiker sind für mich Menschen die immer richtig volltrunken sind. 

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26. April um 13:21
In Antwort auf baum888

Sind 6 Bier am Tag wirklich schon bedenklich? Ich frage mich das auf mich selbst bezogen, weil 2-3 Bier trinke ich auch jeden Tag,. Am Wochenende natürlich auch mal mehr, dann aber hauptsächlich Schnaps. Ich bin nicht so der Biertrinker.. Bier sehe ich ehrlich gesagt garnicht als so wild an, davon wird man ja nicht betrunken. Ich fühle mich nur immer schlecht, wenn ich unter der Woche Schnaps trinke, aber da ist es dann auch nie soo viel. Vll eine 1/4 Flasche... ich muss ja morgends zur Arbeit. Alkoholiker sind für mich Menschen die immer richtig volltrunken sind. 

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_70473392/alkoholiker-typen-gamma-delta-und-epsilon-trinker.html    

Vielleicht findest du dich darin wieder....

 

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26. April um 13:23
In Antwort auf baum888

Sind 6 Bier am Tag wirklich schon bedenklich? Ich frage mich das auf mich selbst bezogen, weil 2-3 Bier trinke ich auch jeden Tag,. Am Wochenende natürlich auch mal mehr, dann aber hauptsächlich Schnaps. Ich bin nicht so der Biertrinker.. Bier sehe ich ehrlich gesagt garnicht als so wild an, davon wird man ja nicht betrunken. Ich fühle mich nur immer schlecht, wenn ich unter der Woche Schnaps trinke, aber da ist es dann auch nie soo viel. Vll eine 1/4 Flasche... ich muss ja morgends zur Arbeit. Alkoholiker sind für mich Menschen die immer richtig volltrunken sind. 

mehr als 0.5l Bier am Tag bei einem Mann,
mehr als 0.25l Bier am Tag bei einer Frau
(oder eine entsprechende Menge Alkohol - NICHT Liter! - bei anderen Getränken.

=> ab da gilt man offiziell als "Risikotrinker". Also als "sehr bedenklich". Darüber wird die Einstufung entsprechend schlimmer.
 

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10. Mai um 8:06
In Antwort auf baum888

Sind 6 Bier am Tag wirklich schon bedenklich? Ich frage mich das auf mich selbst bezogen, weil 2-3 Bier trinke ich auch jeden Tag,. Am Wochenende natürlich auch mal mehr, dann aber hauptsächlich Schnaps. Ich bin nicht so der Biertrinker.. Bier sehe ich ehrlich gesagt garnicht als so wild an, davon wird man ja nicht betrunken. Ich fühle mich nur immer schlecht, wenn ich unter der Woche Schnaps trinke, aber da ist es dann auch nie soo viel. Vll eine 1/4 Flasche... ich muss ja morgends zur Arbeit. Alkoholiker sind für mich Menschen die immer richtig volltrunken sind. 

Wenn du das über Jahre machst, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit Depressionen und später organische Störungen entwickeln. Die Leber vergrößert sich, der Stoffwechsel verändert sich, du reagierst anders auf Medikamente uvm. Sprich mit deinem Hausarzt darüber. Gefährlich ist vor allem, wenn man die 0,5l in weniger als zwei Stunden trinkt. In einer Woche sollte man weniger als 3 alkoholische Getränke trinken, um den Stoffwechsel nicht zu verändern. Du stehst definitiv bereits mit einem Bein in der Abhängigkeit. Wenn du jetzt sofort reduzierst, kannst du vielleicht die gesundheitlichen Langzeitfolgen noch vermeiden.

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