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Albträume vom verstorbenen Papa

17. Februar 2017 um 2:07 Letzte Antwort: 27. Februar 2017 um 16:13

Guten Morgen ihr Lieben!

Ich muss jetzt einfach loswerden wovon ich seit 2/3 Tagen träume:
Mein Papa (64) ist im November letzten Jahres unerwartet an einem Schlaganfall gestorben. Ich habe noch im Krankenhaus abschied von ihm genommen. (Er ist aus den Koma jedoch nicht mehr erwacht)
Ich hatte auch an Tag seiner Beerdigung "Besuch" von ihm. (Das weiß ich und lass ich mir auch nicht nehmen)
Meine gr. Schwester träumt sehr viel von ihm. (Gutes, soweit ich weiß 
Mir passierte das nicht. Bis jetzt!
Ich träume Schreckliches. Wirres Zeug. Es endet immer im grauenhaften Tod von Papa. Meist Selbstmord auf kuriose Weise. 
Z.b. überleben wir alle als einzige unbeschadet einen verheerenden Unfall - danach dreht Papa durch....
Was hat das zu bedeuten?
Ich hatte jetzt Angst das ich mich an diese Träume nicht mehr konkret erinnern kann -wie es eben mit Träume so ist - dass ich morgen Nacht wieder so da steh.
Kann mir jemand helfen?
Danke schon mal.
viele Grüße,
Conny

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17. Februar 2017 um 14:02

Meinst du, dass dir die Erinnerung an Träume bei neuen Träumen hilft? Um diese Träume zu verhindern? 

Bei den "wirren Zeug" könnte es auf Details ankommen. Das sind die Dinge, die scheinbar unwichtig sind, scheinbar neben einer Hauptsache, aber woran du dich trotzdem erinnern kannst. Manchmal sind diese Nebensächlichkeiten das Wesentliche aus dem Unterbewusstsein. 

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18. Februar 2017 um 1:22

Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. 
Es passiert doch häufig, dass man morgens aufwacht - den Traum noch greifbar - sich vornimmt jemandem davon zu berichten und schwupps - is er weg! Egal ob traurig,lustig oder erschreckend. Oder geht es nur mit so.  (?)
Es stellt sich jetzt die Frage welche Nebensächlichkeiten das sein sollen. 
Das mein Papa sich absichtlich in den Tod stürzt?  Mit nem Sprung oder durch Amok? 
Was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen? Was will ER mir sagen?
Oft schau ich mir sein Bild an und frage mich ob das alles wahr sein kann. Das er einfach nicht mehr da sein soll...

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20. Februar 2017 um 9:02

Die allermeisten Träume vergisst man, das stimmt. 

Dich beschäftigt der Tod deines Vaters, besonders weil es aus heiterem Himmel geschah. Es gibt keine richtige Erklärung. 
Ich würde nicht sagen, dass dir dein Unterbewusstsein etwas sagen will. Es ist ein Teil von dir, der sich unkonventionell diesem Thema widmet. Vielleicht bist du ja auch wütend, dass er einfach so gegangen ist. Alle solche Gefühle sind ganz natürlich und brauchen Raum. 

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24. Februar 2017 um 22:42

Erstmal tut es mir leid, dass du deinen Vater verloren hast. Man vermisst dieEltern immer

Die Träume sind normal. Meine Mutter ist vor über zehn Jahren gestorben und wenn ich von ihr träume stirbt sie immer imtraum noch mal oder man weiß dass sie bald sterbenwird. Ich glaube so verarbeitet man das unterbewusst. 

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27. Februar 2017 um 16:13

Liebe Conny

Tut mir wirklich Leid für dich. Ich hab leider vergangenen Herbst ebenfalls meinen Vater verloren. Es schmerzt so sehr, zu wissen, dass ich ihn niemals wieder sehen werde. Mein Verstand kann es auf irgendeine Weise noch gar nicht begreifen. Irgendwo muss er doch noch sein, denkt man sich.

Zu deinem Thema: Wie die anderen bereits geschrieben haben, denke ich auch, dass du resp. dein Gehirn so den Tod deines Vaters zu bearbeiten versuchen. Ich würde mich da auch nicht zu sehr reinhängen. Wieso willst du solche Alpträume bewahren? Das ist vielleicht mitunter ein Grund, weshalb die Alpträume anhalten und wiederkehren. Behalte lieber die schönen Erinnerungen, die ihr zusammen geteilt habt, in Erinnerung. Wenn dich die Alpträume jedoch weiterhin so extrem und lange begleiten, empfehle ich dir, entsprechend Hilfe zu holen, bevor sie Spuren hinterlassen.

Liebe Grüsse und alles Gute, 
Chelira
 

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