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Albträume....

5. Januar 2016 um 21:57

So, hallo, ich denke einmal, das wird wieder länger.

Schon als Kind hatte ich Albträume (ich schreibe es so, Ableitung von den Alben...) die mich begleiteten. Ein sehr gängiger Traum war von einem für mich einschüchternden Wesen. Es hatte den Kopf eines Säbelzahntigers, war in einem schwarzen Umhang gehüllt und hatte die Beines eines Ziegenbockes. Es erschien mir oft im Traum. Wenn ich aus dem Traum erwachte, bildete ich mir stetig ein, dass dieses Wesen bei mir wäre und sich versteckte. Ich musste danach immer aus dem Bett aufstehen, im Kasten bzw. hinter dem Vorhang nachsehen, ob das Wesen da sei .. und bildete mir zB beim Zurückziehen des Vorhanges ein, dass mich das Wesen anspringen würde. Weitere "Wesen" waren zB eine Frau, welche in einer grauen Kutte mit grauem Schleier, aber ohne Gesicht (aussehend wie eine Nonne) in einer Ecke stand. Nur dastand. Sonst nichts. Machte mir aber Angst... usw. Bis ich ca. 13 oder 14 war, getraute ich mich oft nur mit einem Licht zu schlafen. Selbst heute mag ich keine völlig abgedunkelnden Räume bzw. bei völliger Dunkelheit mag ich nicht schlafen. Ich lasse immer die Rollo ein Stückchen offen, damit etwas vom Mondlicht in die Wohnung scheint. So viel dazu. Mit der Zeit kamen weitere "Gestalten" zB träumte ich öfter von einer Frau, die mit mir im Raum war und die hinter mir stand (ganz in schwarz mit schwarzen Haaren). Sie war unsichtbar, aber wenn ich zB im Traum vor einem Spiegel stand, konnte ich sie im Spiegel sehen.

Irgendwann verflüchtigten sich die Träume und Gestalten, obwohl ich sie immer im Hinterkopf hatte.

In den letzten Wochen und Monaten hatte ich wieder sehr intensive Träume/Albträume. Dass jemand zB versuchte mich umzubringen, oder auch banale Träume zB dass ich einfach nur auf meinem Balkon rauchte, jemand vorbeiging, mich ansprach, ich aber keine Hose anhatte. ich schnell in die Wohnung zurück ging um mich zu bekleiden, nur war dies dann nicht meine Wohnung sondern das Wohnzimmer meiner Eltern usw. der vorbeigehende Mann auf meinen Balkon sprang und sich auf mein Fenster übergab... so in der Richtung.

Nur heute Nacht war es etwas ungewöhnlicher. Ich träumte, ich würde nach Hause kommen (es war mein Haus, obwohl ich das Haus nicht kenne und auch nicht darin wohne) und ich ging durch den Garten. Dort sah ich auf einmal zwei Männer, einer mit blonder Stehfrisur, weißem T-Shirt und Hose, sein Companion mit braunen Haaren, schwarzen Pullover und Hose bekleidet, die versuchten, das Haus auszurauben. Quasi in Notwehr, als sie mich angriffen, schlug ich beide mit einer Schaufel. Sie gingen zu Boden. Im Traum ertastete ich den Puls und konnte ihn nur noch ganz schwach fühlen. Ich rief den Notarzt. Dieser sagte mir am Telefon, dass er für die beiden nichts mehr tun könne, aber er wisse, dass sie sehr schlimme schmerzen hätten. Das humanste was ich tun könnte wäre, sie zu töten. Er würde mir dabei helfen, aber wir müssten es wie einen natürlichen Tot aussehen lassen. Er weis mich an, in mein Badezimmer zu gehen und dort aus dem Schrank einige Dinge zu holen. Eine Spritze, ein flüssiges Schmerzmittel und Gift. Er wies mich an, die Spritze mit dem Schmerzmittel voll aufzuziehen und jeden der beiden eine Ladung in die Halsschlagader zu spritzen. Dann wies er mich an, mit je zwei Giftmixturen das selbe zu machen was ich auch befolgte. Als dies vollbracht war sagte der Notarzt auf einmal, dass ihm ein Beratungsfehler unterlaufen sei. ich hätte ihnen das Schmerzmittel nicht spritzen dürfen. Denn so würde man bei der Obduktion dahinter kommen, dass es doch kein natürlicher Tot wäre. ich sollte die Leichen entsorgen. Im Traum packte ich die beiden Leichen, jeweils extra, in blaue Müllsäcke und lud sie der Reihe nach in mein Auto. Der Notarzt wies mich an, zu einer Adresse zu fahren, da dort ein Ofen stand, wo ich die Leichen verbrennen könne. Das tat ich im Traum auch. Als die Leichen im Feuer lagen, hörte ich sie schreien und wachte auf. Mir ging es da nicht so gut.

Es war etwa 2 Uhr morgens als ich aufstand um auf die Toilette zu gehen und war in meine Kindheit zurück versetzt. Ich, obwohl ich wach war, konnte im Bad nicht in den Spiegel schauen, da die Erinnerungen an die Frau hoch kamen, die im Spiegel stand. Plötzlich hatte ich das Gefühl, als würde mich das ganz oben beschriebene Wesen aus dem Spiegel heraus anspringen. Und, wäre das nicht schon genug, als ich zurück ins Schlafzimmer ging, bildete ich mir die Frau in der Ecke stehend ein, diesesmal aber in Begleitung eines Mannes, mit langen brauen Haaren, Vollbart und eine weiße...so eine Art Tunika? Und sagte mir, ich würde nicht Glauben und ich hätte ihn verlassen..... aber zu diesem Zeitpunkt war ich schon wach, wie gesagt. Nein, obwohl ich versucht habe mir das rational zu erklären bzw. mir einzureden "das ist nicht real" hatte ich ... Angst nicht aber... eine Vorstufe davon.

Jetzt würde ich mich fragen. Hat jeamnd ähnliche Erlebnisse, was kann die Ursache sein bzw. die Bedeutung dieser Dinge und in wie weit kann man sich selber helfen, dass dies und jenes so nicht mehr passiert? DANKE!

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14. Januar 2016 um 22:02

Was die Frau betrifft
Sie hat dich ja in deiner Kindheit lange begleitet, wenn ich das richtig verstanden habe und auch nicht nur im Traum, sondern auch wenn du wach warst, richtig? Zudem war sie meist hinter dir?

Hast du schon mal in Betracht gezogen, dass sie deine Geistführerin ist? Klingt für mich danach, so wie du es beschrieben hast.
Wenn man sich "nicht auskennt" kann es sehr angsteinflößend sein, weil man ja nicht weiß was es damit auf sich hat.
Geistführer sind aber was Positives. Jeder Mensch hat einen Festen, der von der ersten Inkarnation bis zur letzten bei einem bleibt. Sie unterstützen und helfen uns. Spirituelle und mediale Menschen können Sie wahrnehmen. Scheint bei dir der Fall zu sein.

Versuche mit ihr in Kontakt zu kommen. Frag sie einfach, ob sie deine Geistführerin ist, wie sie heißt und was du sonst noch wissen möchtest. Der Geistführer ist sozusagen der beste Freund, den man haben kann. Niemand kennt einen besser und nimmt einen so an, wie man eben ist.

Vergiss aber bitte nicht die Regeln der Höflichkeit. Bevor du sie mit Fragen löcherst, begrüße sie freundlich und verabschiede sie auch wieder. Wenn der erste Kontakt hergestellt ist, integriere sie in dein Leben. Sei dankbar dafür sie kennen zu dürfen.

Angst brauchst du keine zu haben.

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