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Aggresiv, Launisch, genervt, Sozialphobie, hilft mir jemand?

26. September 2017 um 11:59

Hallo Leute,

ich habe so vieles zum erzählen und doch werde ich es kurzfassen.
Ich leide seit meiner Kindheit durch Sozialphobie bis zur 7 Klasse war es nicht sehr ausgeprägt. Ab der 8. Kl und nach einer Schulwechsel hat sich meine Sozialphobie so erweitert, dass ich Psychisch sehr unter Druck war, konnte kaum Stress ertragen, konnte nicht mehr richtig zur Schule gehen und hielt mich von einer Sozialen umgebung fern.
Nach der 10. Kl ging ich für ca. 3 Jahre in einer Internat. Meine Psyche hat sich dort noch verschlechtert. Ich war zwar mehr Selbstbewusster, aber sehr unerträglich, launisch, laut und etwas aggresiv. Ich habe mir oft selbst wehgetan...

Später habe ich meine geliebten Mutter verloren, da war ich noch 21. Ich habe öfters schwierigkeiten wenn ich mich verständigen möchte, kann mich nicht richtig ausdrücken oder die richtigen Wörter finden es ist wie als könnte ich meine Zunge nicht steuern. Ich bin sehr Agressiv, im inneren glüh ich öfters wenn mir etwas nicht passt, des öfteren streite ich mich mit meinem Vater, auch weil er mich nicht versteht und ausreden lässt, egal wie ruhig ich in dem Moment bin. Ich werde leider ständig von jedem Blockiert.
Ah, so nebenbei, ich bin nicht mal der Typ, der sich an jeden auskotzt, sondern ich bin wie eine Kummerkasten, höre mir meine Brüder zu, mein Vater, meine Generationen und meine Freunde.

An einer Psychologen habe ich gedacht, viele meinen aber es hilft nicht man soll anscheinend nur anti depressiva verschrieben bekommen. Ich weiß auch nicht wie ich es meiner Hausärztin sagen soll, ich wirke sehr Fröhlich und Lustig. Ich habe angst dass sie mir dass nicht glaubt, weil ich nicht so rüber komme. Manchmal denke ich einfach dass ich eine Persönlichkeitsstörung habe dass ist doch nicht normal .

Gibt es eine gewisse "etwas" was mir jemand empfehlen kann, oder fast so gleiche Erfahrung wie ihr damit umgeht, oder *Umgegangen* seit?


Ich danke Voraus

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26. September 2017 um 12:50

Da bringst du Psychologen und Psychiater durcheinander - ein Psychiater verschreibt dir Medikamente wie eben Antidepressiva und ein Psychologe redet in erster Linie mit dir - vorallem wenn du eine Verhaltenstherapie machen würdest, sind das dann nur Gespräche.

Du schreibst übrigens gar nicht, was jetzt dein Problem ist, du schreibst nur von der Vergangenheit und dann dass du gerne mal Kummerkasten spielst - und jeder Mensch ist mal aggressiv und wütend oder streitet sich mit seiner Familie, das find ich ganz normal.

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26. September 2017 um 14:05

Also was genau du nun hast, kann dir am aller ehesten ein (Fach-)Arzt sagen.
Ich habe den Schritt zu meiner Hausärztin erst gerstern hinter mich gebracht. Ich laufe seit Jahren mit Problemen rum und habe es endlich geschafft mich zu überwinden.

Vor dem Gespräch hatte ich riesige Angst. Wie reagiert sie? Versteht sie mich überhaupt? Kann mir meine Hausärztin überhaupt helfen?

Siehe da, der Anfang war schwer aber sie hat mich total verständnisvoll behandelt, mir Fragen gestellt und mir dann ganz sachlich ihre Vermutung geäußert und mir meine Möglichkeiten genannt.
Sie verschrieb mir ein Medikament, welches ich heute Abend aus der Apotheke abholen darf und hat mir sehr viele Adressen mitgegeben, für Notfälle und auch für eine weiterführende Therapie.

Also geht du auch zu deinem Arzt des Vertrauens, er hat gelernt wie man mit jemandem umgeht der psychisch labil/angeschlagen ist. Ärzte haben alle ihre Listen in der Praxis mit Anlaufstellen für verschiedenste Probleme. Uns sicher wird auch dein Arzt dich verstehen.

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