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Abort in der 7 SSW,dann ging alles so unendlich schnell

2. Januar 2006 um 18:14 Letzte Antwort: 12. August 2016 um 22:49

Hallo Ihr Lieben,

auf meiner Suche im Internet Leute zu finden, die ähnliches erlebt haben, wie ich bin ich auf diese Seite gestossen. Ich möchte mir einfach mal alles von der Seele schreiben.
Ich hatte am 1. Weihnachtsfeiertag eine Fehlgeburt.Erst war noch alles in Ordnung. Am 23.12. war ich bei der erst Untersuchung bei meinem Gyn und alles war SUPI. Ich höre noch seine Worte, "na dann kann Weihnachten ja kommen" Und Weihnachten kam...
Am Nachmittag bekam ich aus heiterem Himmel Blutungen und rief nach einer Weile im KH an. Die haben sich natürlich abgesichert und meinten wir sollen in die Klinik kommen. Dort waren auf dem Ultraschall schon keine Anzeichen mehr zu erkennen. Blutentnahme und eine Übernachtung folgten. Dies war wohl so ziemlich die längste Nacht meines Lebens. Am nächsten moregn war der HCG Wert von 1000 schon auf 400 herunter und für mich brach eine Welt zusammen.Ich hatte mich doch schon so gefreut!!!Erst sollte keine Ausschabung gemacht werden, aber mein Gyn bestand doch darauf. Also wurde am 28.12. auch noch das gemacht.
Jetzt bin ich wieder zu Hause und das alles noch gar nicht begreifen.Warum unser Baby???
Ich denke auch die ganze Zeit ein schlechter Film läuft ab und ich sitze dabei kann aber nicht verstehen, dass mir das wirklich passiert ist.
Geht es jemanden ähnlich? Wann hört der Schmerz auf???
Zudem kommt noch, dass mein Freund total zu macht und fast gar nicht mit mir darüber redet. Aber ich will und muss das doch loswerden!!!
Ich grüsse euch von Herzen, eure Luna

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3. Januar 2006 um 19:00

Luna..
Hey
Tut mir leid, dass du das selbe wie ich durchmachen musstest...
Ich kann es immer noch nicht fassen/verstehen/verkraften, aber irgendwie muss ich mich wohl damit abfinden, dass es vorbei ist... Ich frage mich nur immer wieder WIESO WIR????
Mein Mann und ich koennen zum Glueck darueber reden. Aber er muss in 1 Woche in den Irak und daher bin ich dann ganz alleine,
Du kannst mir gerne mal e-mailen, falls du jemanden zum Reden brauchst, denn vielleicht koennen wir uns dann gegenseitig helfen. Meine e-mail Adresse ist SPCJAsGirl@yahoo.com
Wuerde mich freuen
Alles Liebe,
Julia

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4. Januar 2006 um 15:05
In Antwort auf ileana_12864029

Luna..
Hey
Tut mir leid, dass du das selbe wie ich durchmachen musstest...
Ich kann es immer noch nicht fassen/verstehen/verkraften, aber irgendwie muss ich mich wohl damit abfinden, dass es vorbei ist... Ich frage mich nur immer wieder WIESO WIR????
Mein Mann und ich koennen zum Glueck darueber reden. Aber er muss in 1 Woche in den Irak und daher bin ich dann ganz alleine,
Du kannst mir gerne mal e-mailen, falls du jemanden zum Reden brauchst, denn vielleicht koennen wir uns dann gegenseitig helfen. Meine e-mail Adresse ist SPCJAsGirl@yahoo.com
Wuerde mich freuen
Alles Liebe,
Julia

Schön, nicht alleine zu sein...
Meine liebe Jule,
es tat mir so gut von dir zu hören. Obwohl ich dich nicht kenne, habe ich das Gefühl auf eine Freundin zu treffen. Ich habe mich so gefreut und ich werde dir gleich an deine email addi schreiben. Danke nochmal, bis gleich...

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4. Januar 2006 um 15:15

Wir geben die Hoffnung nicht auf...
Hallo Mausezahn,
ich fand es ganz lieb von dir mir zu schreiben. Zwei Fehlgeburten, dass ist super schlimm. Mit diesen genetischen Sachen habt ihr wohl recht. Im KH und auch mein Gyn haben zu mir gesagt jede 3. SS verläuft so wie bei uns. Das ist doch eigentlich unglaublich und früher war dieses Thema so weit weg. Nie hätte ich gedacht, dass mir so etwas passiert.
Versucht ihr denn jetzt auch wieder schwanger zu werden? Wie lange ist denn deine letzte FG her?
Mein Freund meint wir sollen uns jetzt erstmal Zeit lassen. Leicht für ihn, denn er hat schon eine Tochter von 8 Jahren aus einer anderen Beziehung.
Ich bin 33Jahre und wollte dieses Baby unbedingt.
Morgen muss ich wieder zur Arbeit. Ich hoffe das längt mich etwas ab.
Ich drücke dich von Herzen, deine Luna

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4. Januar 2006 um 15:20

Danke...
hallo Wuschel, ganz lieb von dir zu hören. Wie lange ist es denn bei dir her mit der FG? Und wie weit warst du?
Meine Freundin hat ihr Baby ende des 7. Monats verloren und hat nur gesagt, sei froh, dass dir das jetzt pasiert ist. Klar, sie hat ihr Baby noch entbinden müssen und hat es dann auf dem Friedhof beerdigt. Ich habe aber auch keinen Platz an dem ich richtig trauern kann und mein Freund geht mit der Sache ganz anders um.
Ich danke dir dass du für mich da warst. Vielleicht hören wir ja nochmal voneinander,
bis dahin, sei gedrückt,
deine Luna

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4. Januar 2006 um 21:54

Nochmal kurz...
Hey Mausezahn, dass mit der Folsäure soll super sein. Meine damalige Frauenärztin hatte mir gleich als ich die Pille absetzen wollte "Folio" empfohlen. Die bekommst du in der Apotheke ganz ohne Rezept. Ich hatte seit August 05 die Pille nicht mehr genommen und war ja im November 05 schon schwanger. Ich nehme die auch weiter, denn schaden kann es bestimmt nicht. Hole dir die man auch. Ich drücke dir ganz feste beide Daumen.
Wünsche dir eine gute Nacht, träum was schönes!!!
Bussi von Luna

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7. Januar 2006 um 14:41

Fühle mit dir...
Hallo Luna,

ich habe gelesen was du geschrieben hast und ich fühle mit dir und kann dich verstehen!!! Bei mir ging es auch ganz schnell mein Baby ist in der 11 SSW mir genommen worden das war am 24.10 letztes Jahr. Da kam ich ins Krankenhaus und worde operiert... alles ging so schnell ich hatte keine zeit das zurealisieren was da gerade passiert war und auch kein Arzt redete mit mir dem ich hätte meine Gefühle mitteilen könne! Alles lief wie ein Film ab... morgens rein , dann die OP und abends wieder raus. Ich habe es heut noch nicht richtig begriffen was da passiert ist.Und der Verlustschmerz sitzt tief und die Enttäuschung vielleicht schuld gehabt zuhaben um so mehr.

Wann der Schmerz aufhört kann ich dir leider auch nicht sagen, ich weine heut noch und kann nicht fassen! Lass dir Zeit und wenn dir nach weinen ist dann weine,lass alles raus den ich glaube es gibt nichts schlimmeres als das du alles in dich reinfrist...(Ich habe auch alles in mich reingefressen und selbst heut rede ich nicht viel über das was passiert ist)Ich komme heut noch nicht damit klar das mir mein Baby genommen worden ist und mein Freund hat mich darmals sitzen lassen als er erfahren hat das ich schwanger bin und sich nicht um mich gekümmert!Denke daran du hast einen Freund der vielleicht im moment nicht reden kann so wie er gerne möchte aber er ist da und das ist wichtig und gibt dir halt... Ich habe mich von meinen darmaligen Freund getrennt und lebe in einer neuen Beziehung!

Ich kann dich wirklich verstehen der Schmerz ist tief und die Trauer um das verlorene Baby um so schlimmer.Mir fällt es schwer darüber zureden, zumal ich das hier zum ersten Mal mache!

Ich kann dir nur sagen lass dir zeit das alles zubegreifen und ich wünsche dir und deinem Freund für die Zukunft alles liebe von ganzem Herzen...

In lieben und mitfühlendem Gruß, eure Christin


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8. Januar 2006 um 21:23
In Antwort auf malena_11983415

Fühle mit dir...
Hallo Luna,

ich habe gelesen was du geschrieben hast und ich fühle mit dir und kann dich verstehen!!! Bei mir ging es auch ganz schnell mein Baby ist in der 11 SSW mir genommen worden das war am 24.10 letztes Jahr. Da kam ich ins Krankenhaus und worde operiert... alles ging so schnell ich hatte keine zeit das zurealisieren was da gerade passiert war und auch kein Arzt redete mit mir dem ich hätte meine Gefühle mitteilen könne! Alles lief wie ein Film ab... morgens rein , dann die OP und abends wieder raus. Ich habe es heut noch nicht richtig begriffen was da passiert ist.Und der Verlustschmerz sitzt tief und die Enttäuschung vielleicht schuld gehabt zuhaben um so mehr.

Wann der Schmerz aufhört kann ich dir leider auch nicht sagen, ich weine heut noch und kann nicht fassen! Lass dir Zeit und wenn dir nach weinen ist dann weine,lass alles raus den ich glaube es gibt nichts schlimmeres als das du alles in dich reinfrist...(Ich habe auch alles in mich reingefressen und selbst heut rede ich nicht viel über das was passiert ist)Ich komme heut noch nicht damit klar das mir mein Baby genommen worden ist und mein Freund hat mich darmals sitzen lassen als er erfahren hat das ich schwanger bin und sich nicht um mich gekümmert!Denke daran du hast einen Freund der vielleicht im moment nicht reden kann so wie er gerne möchte aber er ist da und das ist wichtig und gibt dir halt... Ich habe mich von meinen darmaligen Freund getrennt und lebe in einer neuen Beziehung!

Ich kann dich wirklich verstehen der Schmerz ist tief und die Trauer um das verlorene Baby um so schlimmer.Mir fällt es schwer darüber zureden, zumal ich das hier zum ersten Mal mache!

Ich kann dir nur sagen lass dir zeit das alles zubegreifen und ich wünsche dir und deinem Freund für die Zukunft alles liebe von ganzem Herzen...

In lieben und mitfühlendem Gruß, eure Christin


Ich drück dich
Liebe Christin, ich danke dir erstmal, dass du mir geantwortet hast. Z.Z. ist jeder Strohhalm an den man sich klammern kann eine Hilfe.Das dein Freun dich im Stich gelassen hat ist nicht zu verzeihen. Ich wünsche dir unendlich viel Glück in deiner neuen Beziehung. Wie lange seid ihr denn jetzt schon zusammen? Habt ihr auch schon über ein Baby gesprochen?
Mir hilft es im Moment sehr mich mit Leuten auszutauschen, die das Gleiche erlebt haben wie ich. Vielleicht magst du ja mal mit mir mailen? Oder du willst das gar nicht mehr?Ich würde mich riesig freuen. Dann schreib mir hier doch einfach nochmal und ich gebe dir mal meine email addi.
Ich drück dich von Herzen
Luna

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8. Januar 2006 um 21:33

Liebe Ruebe,
das ist wirklich lieb von dir so nette Worte für mich/uns zu finden, wildfremde Leute haben mehr Verständnis für mich als manche Leute die man eigentlich als Freunde bezeichnet hat.Sogar mein Schwiegervater in Spee, hat etwas gesagt, was ich unmöglich fand. Der meinte nämlich Frauen sollte ihre Kinder doch lieber mit 20 Jahren bekommen, dann würde es auch funtionieren. Ich bin 33 Jahre und fühlte mich gerade im richtigen alter. Aber der ist auch eine andere Generation, aber der Spruch war unmöglich.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, das mein Baby der Weihnachtsmann mit auf seine Reise genommen hat, da es an Weihnachten war mit der FG. Das klingt jetzt zwar total kindlich aber wenn ich mir vorstelle mein Baby ist ein kleiner Stern am Himmel komme ich besser damit klar und kann zum Himmel schauen und fühle mich nicht ganz so alleine.
Ich drücke dich von Herzen, deine Luna

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13. Januar 2006 um 14:10

Die Trauer...
vergeht nie!

Hallo !
Auch ich gehöre zu den Müttern ohne Kind!Und es tut mir immer in der Seele weh das lesen zu müssen was Du geschrieben hast,liebe Luna.
Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vielleicht gibt sie Dir und allen Anderen etwas Hoffnung!

Als ich 24 war brachte ich eine Tochter zur Welt. Die Geburt war so schrecklich, das ich nie wieder Kinder wollte. Nach etwa 5 Jahren hatte ich den Wunsch auf ein zweites Kind. Ich hatte keineswegs vergessen was bei der ersten Geburt war, aber mein Babywunsch war größer als die Angst.
Wir entschlossen uns ein weiteres Kind zu bekommen. Aber es klappte nicht. Ich wurde nicht schwanger. Bei den Untersuchungen kam nichts raus. Da ich ja ein Kind hatte und Angst vor der Geburt habe, war es nicht weiter schlimm.Trotzdem haben wir nicht Verhüttet.Anfang 1994 kauften wir ein Haus und fingen an es umzubauen.
Ich stellte dann fest das ich schwanger bin. Die Freude war riesig!! Allen erzählten wir die Neuigkeit und alle freuten sich mit uns.
Mein FA meinte , das sich das Kind sehr gut entwickelt.
Auf meinen Arbeitsplatz wurde mir gekündigt und ich musste die Firma vor Gericht zerren damit die Kündigung wieder aufgehoben wurde.
Dann in der 9.SSW eines Nachts wurde ich durch einen heftigen Schmerz wach. Der Schmerz wiederholte sich nicht und ich schlief wieder ein. Morgens nach dem Aufstehen dachte ich nicht mehr daran. Ich machte mich fertig um zur Arbeit zu fahren und ging noch schnell zur Toilette. Dann der Schock!! Blut!! Ich geriet zuerst in Panik, dann mahnte ich mich selber an Ruhe zu bewahren. Ich rief meinen Mann an und dann den FA. Beim Ultraschall wurde nichts auffälliges entdeckt. Man sah nicht wo die Blutung her kam. Da meine Mutter auch Blutungen in ihren Schwangerschaften hatte, dachte der Artz das es eventuell vererbt wäre.
Aber trotzdem musste ich auf die Gyn.Mir wurden Flaschen angehangen und ich durfte nicht aufstehen.Es blieb weiter nichts als abwarten. Das war Freitagmorgen. Am Samstagmorgen untersuchte mich wieder der Arzt und meinte die Blutung würde stehen. Ich freute mich schon ganz doll.Montags sollte dann ein Ultraschall gemacht werden um zu sehen , ob das Kind wohlauf wäre.
Samstags um die Mittagszeit bekam ich ein Druckgefühl im Unterleib.Ich dachte , ich müsste zur Toilette, was ich dann auch tat.
Ich sahs also auf der Toilette und der Unterleib tat sehr weh.Dann hörte ich ein "plob" und merkte wie Blut gelaufen kam.Ich realisierte nicht was da gerade geschehen war. Ich stand auf, um ins Klo zu schauen. Da lag es ,mein Baby, in der Kloschüssel. Ich fing an zu weinen und nahm das kleine Etwas aus dem Klo. Dann betrachtete ich es mir genau und redete wirres Zeug mit ihm, packte es in Toilettenpapier ein , verabschiedete mich und drückte ab. Ich konnte und wollte mir nicht vorstellen was die Ärzte mit meinem Kind tun würden, darum drückte ich ab.
Dann rief ich die Schwester und brach zusammen.
Danach folgte das Übliche. Op und Ausschabung.Aber das schlimmste stand mir eigentlich noch bevor. Und zwar die Menschen drumherum!
Ich hörte Sprüche wie "es sollte nicht sein", "wer weiß für was es gut war","du bist ja auch viel zu dünn" usw.
Mein FA sagte , das ich 3 Monate mit einer erneuten Schwangerschaft warten sollte.Mir war aber nicht danach noch mal schwanger zu werden.Aber , wie ich schon sagte Umbau und keine Verhütung. Was soll ich groß drumherum reden. Fast genau nach 3 Monaten war ich nochmal schwanger!Diesesmal wollte ich alles richtig machen. Ich stellte meine Ernährung um, verzichtete auf sämtliche Genussmittel und schlief wenn ich Schlaf brauchte. Keinen Stress und viel ausruhen, was nicht einfach war bei unserem Umbau.
2mal die Woche musste ich zum FA und bekam Gelbkörperhormon gespritzt,das eine sehr schmerzhafte angelegenheit ist. In der 6. Woche kein Herzschlag, in der 7.Woche dann doch ein Herzschlag und in der 8.Woche wieder keiner zu sehen. Dann wurden die Spritzen abgesetzt. 9.Woche wieder Herzschlag.Der Arzt sagt wir hätten alles überstanden, dem Kind ginge es gut. 10.+11. Woche kein Herzschlag und das kind ist zu klein.Es war tot.Der FA schickte mich nach Hause und meinte ich soll wieder kommen wenn ich Blutungen bekäme. Ich saß zu Hause und wartete auf die Fehlgeburt. Ich dachte ich müsse sterben,so weh tat das. Mein Baby im Bauch war tot und ich musste warten bist es von selber rauskam. Über meine Gefühle will ich gar nicht weiter reden, ich denke das jeder hier nachempfinden kann wie es mir erging.
Dann in der 14.Woche setzten Wehen ein.Ich rief im Krankenhaus an und erzählte denen von der Fehlgeburt. Die fragten noch so blöd wann das denn gewesen wäre. Ich sagte nur "Jetzt".
Ab in den OP und alles war weg. Aus der Narkose bin ich heulend und schreiend erwacht. Immer wieder fragte ich "wo ist mein Baby? Was habt ihr mit ihm gemacht?"
Durch die Spritzen ist bei mir dann Milch eingeschossen und ich hatte Nachwehen. Alles so, als hätte ich ein Kind zur Welt gebracht. Für die Milch gabs Tabletten und für die Nachwehen Tropfen. Aber für die Seele gabs nichts. Ich trauerte und weinte. Hatte Alpträume von Babys im Klo die weinten. Ich suchte in einem großen Raum mit unentlichen Türen nach dem Kind.
Aber wie ich schon sagte, das schlimmste hatte ich noch vor mir! Die lieben Mitmenschen!
Ich will gar nicht weiter darauf eingehen , was ich alles zu hören bekommen hatte. Es war so schlimm, das ich irgendwann einfach aufhörte darüber zu reden.Ich blocke jedes Gespräch ab. Sogar bei Ärzten.
Wir gingen dann noch in ein Genlabor und wurden untersucht, aber dabei ist auch nichts rausgekommen.Genausowenig wie bei der Untersuchung des Abborts.
6Wochen nach der Fehlgeburt wurde ich erneut untersucht und weil ich immer noch Blutungen hatte, meinte der FA das sie vielleicht nicht alles bei der Ausschabung bekommen hätten. Ich muße einen Schwangerschaftstest machen.
Der aber negativ war. Irgendwann hörten dann auch die Blutungen auf.
Danach musste ich noch zu Bekannten die Zwillinge bekommen hatten. Einer war leider gestorben und auch schon beerdigt.
Ich ging dort hin als ich sicher sein konnte das dass Baby nicht da ist. Die Oma machte mir auf und schimpfte , weil ich nicht gekommen wäre wenn das Baby da ist.Ich meinte dann nur , das ich im Moment nicht gut Babys sehen könne. Sie sagte : Was soll mein Sohn denn sagen, eines seiner Babys ist gestorben und liegt dort oben auf dem Fiedhof . Ich sagte nur noch: Eines der Babys lebt aber! Und das andere kann er jederzeit besuchen!Und es gibt Fotos von dem kind. Ich habe aber nichts ! Weder ein Baby noch ein Grab wo ich trauern könnte. Sie meinte dann nur noch: Das waren ja noch keine richtigen Babys!
Jahre später hat sie sich dann bei mir entschuldigt aber ich kann dieser Frau nicht vergeben. Das war weitaus das schlimmste was ich zu hören bekommen habe.
Ich weiß nicht so genau ob es nun ein halbes Jahr war oder weniger.Auf jeden Fall etwa ein halbes Jahr später.
Ich fing Grundlos an zu weinen, einfach so. Mitten im Geschäft beim Einkaufen oder zu Hause. Das wurde dann immer schlimmer. Ich redete nicht mehr . Ich telefonierte nicht mehr.Ich ging nicht mehr weg. Ich zog mich nicht mehr an. Ich bin ungekämmt und ungewaschen im Schlafanzug auf der Couch gesessen. Von Morgens bis Abends.Im Schlafanzug den ich schon mehrere Tage an hatte.Ich konnte nicht mehr schlafen, war aber gleichzeitig hundemüde.Mein Hausarzt überwies mich an einen Psyschologe, der nichts verstand von seinem Fach!Er verschrieb mir Antidepressiva und Schlafmittel.Diese Kombination kann tödlich sein für einen depressiven Menschen.
Mir ging es aber nicht besser, im Gegenteil es wurde noch schlimmer. Kann sich jemand vorstellen nichts zu denken? Ich sahs also auf meinem Sofa in Schlafanzug mit einer Wolldecke eingepackt und klotzte an die Wand und dachte nicht mehr!Absolute leere.Keiner drang mehr zu mir durch!
Irgendwann nahm ich die Antidepressiva und das Schlafmittel ein.ALLE! Wach wurde ich nach 2 Tagen in der Psyschiatrie. Erst dort fing man an der Sache auf den Grund zu gehen. Es follgte mehrere Monate eine Gesprächsterapie in der festgestellt wurde das ich depressiv wurde weil ich 2 Fehlgeburten hatte und mit niemanden darüber geredet habe. Meine Seele schrie um Hilfe und keiner hatte es bemerkt! Selbst ich selber hatte alles so gut verdrängt, das ich nicht wusste was mit mir los war.Ich war noch immer in Behandlung und stand unter Medikamenten, als ich merkte das ich schon einige Wochen keine Periode mehr hatte.An diesem Tag kaufte ich einen Schwangerschaftstest, der dann positiv ausfiel.
Ich nahm den Test und warf ihn weg und ignorierte das Ergebnis. Einen Monat später ging ich dann doch zum Frauenarzt. Ich war tatsächlich wieder Schwanger.Zuerst glaubte ich ihm kein Wort und wartete immer auf die Blutungen.Dann Ende des 4. Monats begriff ich, das ich ein Baby in mir trug und es auch austragen werde.Erst da konnte ich eine Bindung aufbauen.
Ich bekam dann angst wegen der Geburt.
Um es kurz zu machen (meine Geschichte ist lange genug)
unsere Tochter Chantal kam gesund und munter zur Welt. Sie war 54cm groß und wog 3810g.
Allerdings konnte ich die folgenden Jahr nie die Angst ganz ablegen. Ich dachte immer das noch was kommt oder das was schlimmes passiert.
Chantal wird dieses Jahr 10 Jahre alt!
Heute muß ich sagen, wenn Chantal nicht geboren worde wäre, wäre ich Heute nicht mehr am Leben!Sie hat mir das Leben gerettet und etwas wiedergut gemacht was mir in der Verganenheit passiert ist.

Aber meine beiden anderen Kinder, die nie eine Chance hatten , hab ich nie vergessen. Jedes Jahr an ihren Geburtstagen mache ich eine Kerze an und denke an sie. An manchen Tagen weine ich noch Heute um meine beiden Babys.


Vielleicht hilft einigen von Euch und dir liebe Luna meine Geschichte. Und vielleicht gibt sie Euch allen etwas Hoffnung!

Ich wünsche Euch viel Glück und Zuversicht!
Eure Kim

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13. Januar 2006 um 15:14
In Antwort auf an0N_1235609599z

Die Trauer...
vergeht nie!

Hallo !
Auch ich gehöre zu den Müttern ohne Kind!Und es tut mir immer in der Seele weh das lesen zu müssen was Du geschrieben hast,liebe Luna.
Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vielleicht gibt sie Dir und allen Anderen etwas Hoffnung!

Als ich 24 war brachte ich eine Tochter zur Welt. Die Geburt war so schrecklich, das ich nie wieder Kinder wollte. Nach etwa 5 Jahren hatte ich den Wunsch auf ein zweites Kind. Ich hatte keineswegs vergessen was bei der ersten Geburt war, aber mein Babywunsch war größer als die Angst.
Wir entschlossen uns ein weiteres Kind zu bekommen. Aber es klappte nicht. Ich wurde nicht schwanger. Bei den Untersuchungen kam nichts raus. Da ich ja ein Kind hatte und Angst vor der Geburt habe, war es nicht weiter schlimm.Trotzdem haben wir nicht Verhüttet.Anfang 1994 kauften wir ein Haus und fingen an es umzubauen.
Ich stellte dann fest das ich schwanger bin. Die Freude war riesig!! Allen erzählten wir die Neuigkeit und alle freuten sich mit uns.
Mein FA meinte , das sich das Kind sehr gut entwickelt.
Auf meinen Arbeitsplatz wurde mir gekündigt und ich musste die Firma vor Gericht zerren damit die Kündigung wieder aufgehoben wurde.
Dann in der 9.SSW eines Nachts wurde ich durch einen heftigen Schmerz wach. Der Schmerz wiederholte sich nicht und ich schlief wieder ein. Morgens nach dem Aufstehen dachte ich nicht mehr daran. Ich machte mich fertig um zur Arbeit zu fahren und ging noch schnell zur Toilette. Dann der Schock!! Blut!! Ich geriet zuerst in Panik, dann mahnte ich mich selber an Ruhe zu bewahren. Ich rief meinen Mann an und dann den FA. Beim Ultraschall wurde nichts auffälliges entdeckt. Man sah nicht wo die Blutung her kam. Da meine Mutter auch Blutungen in ihren Schwangerschaften hatte, dachte der Artz das es eventuell vererbt wäre.
Aber trotzdem musste ich auf die Gyn.Mir wurden Flaschen angehangen und ich durfte nicht aufstehen.Es blieb weiter nichts als abwarten. Das war Freitagmorgen. Am Samstagmorgen untersuchte mich wieder der Arzt und meinte die Blutung würde stehen. Ich freute mich schon ganz doll.Montags sollte dann ein Ultraschall gemacht werden um zu sehen , ob das Kind wohlauf wäre.
Samstags um die Mittagszeit bekam ich ein Druckgefühl im Unterleib.Ich dachte , ich müsste zur Toilette, was ich dann auch tat.
Ich sahs also auf der Toilette und der Unterleib tat sehr weh.Dann hörte ich ein "plob" und merkte wie Blut gelaufen kam.Ich realisierte nicht was da gerade geschehen war. Ich stand auf, um ins Klo zu schauen. Da lag es ,mein Baby, in der Kloschüssel. Ich fing an zu weinen und nahm das kleine Etwas aus dem Klo. Dann betrachtete ich es mir genau und redete wirres Zeug mit ihm, packte es in Toilettenpapier ein , verabschiedete mich und drückte ab. Ich konnte und wollte mir nicht vorstellen was die Ärzte mit meinem Kind tun würden, darum drückte ich ab.
Dann rief ich die Schwester und brach zusammen.
Danach folgte das Übliche. Op und Ausschabung.Aber das schlimmste stand mir eigentlich noch bevor. Und zwar die Menschen drumherum!
Ich hörte Sprüche wie "es sollte nicht sein", "wer weiß für was es gut war","du bist ja auch viel zu dünn" usw.
Mein FA sagte , das ich 3 Monate mit einer erneuten Schwangerschaft warten sollte.Mir war aber nicht danach noch mal schwanger zu werden.Aber , wie ich schon sagte Umbau und keine Verhütung. Was soll ich groß drumherum reden. Fast genau nach 3 Monaten war ich nochmal schwanger!Diesesmal wollte ich alles richtig machen. Ich stellte meine Ernährung um, verzichtete auf sämtliche Genussmittel und schlief wenn ich Schlaf brauchte. Keinen Stress und viel ausruhen, was nicht einfach war bei unserem Umbau.
2mal die Woche musste ich zum FA und bekam Gelbkörperhormon gespritzt,das eine sehr schmerzhafte angelegenheit ist. In der 6. Woche kein Herzschlag, in der 7.Woche dann doch ein Herzschlag und in der 8.Woche wieder keiner zu sehen. Dann wurden die Spritzen abgesetzt. 9.Woche wieder Herzschlag.Der Arzt sagt wir hätten alles überstanden, dem Kind ginge es gut. 10.+11. Woche kein Herzschlag und das kind ist zu klein.Es war tot.Der FA schickte mich nach Hause und meinte ich soll wieder kommen wenn ich Blutungen bekäme. Ich saß zu Hause und wartete auf die Fehlgeburt. Ich dachte ich müsse sterben,so weh tat das. Mein Baby im Bauch war tot und ich musste warten bist es von selber rauskam. Über meine Gefühle will ich gar nicht weiter reden, ich denke das jeder hier nachempfinden kann wie es mir erging.
Dann in der 14.Woche setzten Wehen ein.Ich rief im Krankenhaus an und erzählte denen von der Fehlgeburt. Die fragten noch so blöd wann das denn gewesen wäre. Ich sagte nur "Jetzt".
Ab in den OP und alles war weg. Aus der Narkose bin ich heulend und schreiend erwacht. Immer wieder fragte ich "wo ist mein Baby? Was habt ihr mit ihm gemacht?"
Durch die Spritzen ist bei mir dann Milch eingeschossen und ich hatte Nachwehen. Alles so, als hätte ich ein Kind zur Welt gebracht. Für die Milch gabs Tabletten und für die Nachwehen Tropfen. Aber für die Seele gabs nichts. Ich trauerte und weinte. Hatte Alpträume von Babys im Klo die weinten. Ich suchte in einem großen Raum mit unentlichen Türen nach dem Kind.
Aber wie ich schon sagte, das schlimmste hatte ich noch vor mir! Die lieben Mitmenschen!
Ich will gar nicht weiter darauf eingehen , was ich alles zu hören bekommen hatte. Es war so schlimm, das ich irgendwann einfach aufhörte darüber zu reden.Ich blocke jedes Gespräch ab. Sogar bei Ärzten.
Wir gingen dann noch in ein Genlabor und wurden untersucht, aber dabei ist auch nichts rausgekommen.Genausowenig wie bei der Untersuchung des Abborts.
6Wochen nach der Fehlgeburt wurde ich erneut untersucht und weil ich immer noch Blutungen hatte, meinte der FA das sie vielleicht nicht alles bei der Ausschabung bekommen hätten. Ich muße einen Schwangerschaftstest machen.
Der aber negativ war. Irgendwann hörten dann auch die Blutungen auf.
Danach musste ich noch zu Bekannten die Zwillinge bekommen hatten. Einer war leider gestorben und auch schon beerdigt.
Ich ging dort hin als ich sicher sein konnte das dass Baby nicht da ist. Die Oma machte mir auf und schimpfte , weil ich nicht gekommen wäre wenn das Baby da ist.Ich meinte dann nur , das ich im Moment nicht gut Babys sehen könne. Sie sagte : Was soll mein Sohn denn sagen, eines seiner Babys ist gestorben und liegt dort oben auf dem Fiedhof . Ich sagte nur noch: Eines der Babys lebt aber! Und das andere kann er jederzeit besuchen!Und es gibt Fotos von dem kind. Ich habe aber nichts ! Weder ein Baby noch ein Grab wo ich trauern könnte. Sie meinte dann nur noch: Das waren ja noch keine richtigen Babys!
Jahre später hat sie sich dann bei mir entschuldigt aber ich kann dieser Frau nicht vergeben. Das war weitaus das schlimmste was ich zu hören bekommen habe.
Ich weiß nicht so genau ob es nun ein halbes Jahr war oder weniger.Auf jeden Fall etwa ein halbes Jahr später.
Ich fing Grundlos an zu weinen, einfach so. Mitten im Geschäft beim Einkaufen oder zu Hause. Das wurde dann immer schlimmer. Ich redete nicht mehr . Ich telefonierte nicht mehr.Ich ging nicht mehr weg. Ich zog mich nicht mehr an. Ich bin ungekämmt und ungewaschen im Schlafanzug auf der Couch gesessen. Von Morgens bis Abends.Im Schlafanzug den ich schon mehrere Tage an hatte.Ich konnte nicht mehr schlafen, war aber gleichzeitig hundemüde.Mein Hausarzt überwies mich an einen Psyschologe, der nichts verstand von seinem Fach!Er verschrieb mir Antidepressiva und Schlafmittel.Diese Kombination kann tödlich sein für einen depressiven Menschen.
Mir ging es aber nicht besser, im Gegenteil es wurde noch schlimmer. Kann sich jemand vorstellen nichts zu denken? Ich sahs also auf meinem Sofa in Schlafanzug mit einer Wolldecke eingepackt und klotzte an die Wand und dachte nicht mehr!Absolute leere.Keiner drang mehr zu mir durch!
Irgendwann nahm ich die Antidepressiva und das Schlafmittel ein.ALLE! Wach wurde ich nach 2 Tagen in der Psyschiatrie. Erst dort fing man an der Sache auf den Grund zu gehen. Es follgte mehrere Monate eine Gesprächsterapie in der festgestellt wurde das ich depressiv wurde weil ich 2 Fehlgeburten hatte und mit niemanden darüber geredet habe. Meine Seele schrie um Hilfe und keiner hatte es bemerkt! Selbst ich selber hatte alles so gut verdrängt, das ich nicht wusste was mit mir los war.Ich war noch immer in Behandlung und stand unter Medikamenten, als ich merkte das ich schon einige Wochen keine Periode mehr hatte.An diesem Tag kaufte ich einen Schwangerschaftstest, der dann positiv ausfiel.
Ich nahm den Test und warf ihn weg und ignorierte das Ergebnis. Einen Monat später ging ich dann doch zum Frauenarzt. Ich war tatsächlich wieder Schwanger.Zuerst glaubte ich ihm kein Wort und wartete immer auf die Blutungen.Dann Ende des 4. Monats begriff ich, das ich ein Baby in mir trug und es auch austragen werde.Erst da konnte ich eine Bindung aufbauen.
Ich bekam dann angst wegen der Geburt.
Um es kurz zu machen (meine Geschichte ist lange genug)
unsere Tochter Chantal kam gesund und munter zur Welt. Sie war 54cm groß und wog 3810g.
Allerdings konnte ich die folgenden Jahr nie die Angst ganz ablegen. Ich dachte immer das noch was kommt oder das was schlimmes passiert.
Chantal wird dieses Jahr 10 Jahre alt!
Heute muß ich sagen, wenn Chantal nicht geboren worde wäre, wäre ich Heute nicht mehr am Leben!Sie hat mir das Leben gerettet und etwas wiedergut gemacht was mir in der Verganenheit passiert ist.

Aber meine beiden anderen Kinder, die nie eine Chance hatten , hab ich nie vergessen. Jedes Jahr an ihren Geburtstagen mache ich eine Kerze an und denke an sie. An manchen Tagen weine ich noch Heute um meine beiden Babys.


Vielleicht hilft einigen von Euch und dir liebe Luna meine Geschichte. Und vielleicht gibt sie Euch allen etwas Hoffnung!

Ich wünsche Euch viel Glück und Zuversicht!
Eure Kim

Hallo Kim,
bitte helfe mir...
Es ist so schlimm, was uns da allen passiert ist. Doch irgendwie hab ich das Gefühl, dass die anderen das alles viel besser verkraften als ich!!!

Ich fühle mich ehrlich gesagt genau so wie du! Ich bin schlecht drauf und weine immer und immer wieder. Und ich kann gar nichts tun. Meine FG war am 23. November in der 9. SSW. Ich komm gar nicht damit klar. Es tut so weh und auf die Schwangeren bin ich so sauer. Mein Kollege im Geschäft hat mir erzählt, dass er Papa wird. Ich bin nur aufgestanden und gegangen. Hab auf dem Klo dann geweint und war danach fast sauer auf ihn. Und die Kommentare muss cih mir auch anhören. Von wegen: Da war ja noch gar kein richtiges Kind und so weiter! Es war mein Kind und das hab ich verloren!!!

Andere meinen ich rede mir da was ein oder steiger mich zu arg in die Sache rein. Die haben ja gar keine Ahnung. Jetzt hatte ich am 23. Januar das letzte Mal dann die besagte Blutung. Und seit dem keine mehr. Meine FÄ meinte, dass Hormone in meinem Körper immer noch Milch produzieren. Und wenn ich wieder schwanger werden will soll ich davor bestimmte Tabletten nehmen. Aber ich hätte gerne mal wieder meine Blutung, damit ich mit allem abschließen kann! Wenigstens versuchen!

Und das schlimme ist ja, mein Mann will das nächste halbe Jahr erst mal kein Kind. Wir ziehen noch um und noch aus anderen Gründen. Ich will aber nicht länger warten, bis ich endlich die Tabletten nehmen darf. Oder bis ich endlich wieder das schöne Gefühl habe, schwanger zu sein. Das ist oft ein Streitpunkt bei uns.

Mir geht es glaub immer schlechter! Bitte helf mir, vielleicht kannst du mit einen Tipp geben?!

LG Kristin

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13. Januar 2006 um 16:17

Gleiches Leid
Ich denke, dass ich in diesem Forum besser aufgehoben bin.

Für mich ist heute eine kleine Welt zusammengebrochen. Nach der großen Freude meinem Mann zu Weihnachten von unserem Nachwuchs berichten zu können, nach der Phase der wachsenden Vorfreue und dem sehnlichen Erwarten heute den Mutter-Kind-Pass zu bekommen, kam alles anders.

Unser Krümel ist nicht mehr gewachsen. Das Herzchen hat aufgehört zu schlagen. Die Nachricht traf mich wie ein Schock! Mein FA gab mir ein Überweisung für eine Kürettage. Kommende Woche muss ich diese kl. OP wohl über mich ergehen lassen. Ich könnte nur noch heulen.

Leider konnte ich noch mit niemand sprechen. Wir haben unser süßes Geheimnis noch niemand anvertraut. Vielleicht wars gut so. Mein Mann ist noch nicht von der Arbeit zu Hause. Ich bin total fertig.

Ich hoffe, die Zeit heilt die Wunden ...

Nelly

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13. Januar 2006 um 17:17
In Antwort auf an0N_1237140899z

Hallo Kim,
bitte helfe mir...
Es ist so schlimm, was uns da allen passiert ist. Doch irgendwie hab ich das Gefühl, dass die anderen das alles viel besser verkraften als ich!!!

Ich fühle mich ehrlich gesagt genau so wie du! Ich bin schlecht drauf und weine immer und immer wieder. Und ich kann gar nichts tun. Meine FG war am 23. November in der 9. SSW. Ich komm gar nicht damit klar. Es tut so weh und auf die Schwangeren bin ich so sauer. Mein Kollege im Geschäft hat mir erzählt, dass er Papa wird. Ich bin nur aufgestanden und gegangen. Hab auf dem Klo dann geweint und war danach fast sauer auf ihn. Und die Kommentare muss cih mir auch anhören. Von wegen: Da war ja noch gar kein richtiges Kind und so weiter! Es war mein Kind und das hab ich verloren!!!

Andere meinen ich rede mir da was ein oder steiger mich zu arg in die Sache rein. Die haben ja gar keine Ahnung. Jetzt hatte ich am 23. Januar das letzte Mal dann die besagte Blutung. Und seit dem keine mehr. Meine FÄ meinte, dass Hormone in meinem Körper immer noch Milch produzieren. Und wenn ich wieder schwanger werden will soll ich davor bestimmte Tabletten nehmen. Aber ich hätte gerne mal wieder meine Blutung, damit ich mit allem abschließen kann! Wenigstens versuchen!

Und das schlimme ist ja, mein Mann will das nächste halbe Jahr erst mal kein Kind. Wir ziehen noch um und noch aus anderen Gründen. Ich will aber nicht länger warten, bis ich endlich die Tabletten nehmen darf. Oder bis ich endlich wieder das schöne Gefühl habe, schwanger zu sein. Das ist oft ein Streitpunkt bei uns.

Mir geht es glaub immer schlechter! Bitte helf mir, vielleicht kannst du mit einen Tipp geben?!

LG Kristin

Hilfe
Hallo Kristin !

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Kim-mail@web.de

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13. Januar 2006 um 22:29
In Antwort auf an0N_1235609599z

Die Trauer...
vergeht nie!

Hallo !
Auch ich gehöre zu den Müttern ohne Kind!Und es tut mir immer in der Seele weh das lesen zu müssen was Du geschrieben hast,liebe Luna.
Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vielleicht gibt sie Dir und allen Anderen etwas Hoffnung!

Als ich 24 war brachte ich eine Tochter zur Welt. Die Geburt war so schrecklich, das ich nie wieder Kinder wollte. Nach etwa 5 Jahren hatte ich den Wunsch auf ein zweites Kind. Ich hatte keineswegs vergessen was bei der ersten Geburt war, aber mein Babywunsch war größer als die Angst.
Wir entschlossen uns ein weiteres Kind zu bekommen. Aber es klappte nicht. Ich wurde nicht schwanger. Bei den Untersuchungen kam nichts raus. Da ich ja ein Kind hatte und Angst vor der Geburt habe, war es nicht weiter schlimm.Trotzdem haben wir nicht Verhüttet.Anfang 1994 kauften wir ein Haus und fingen an es umzubauen.
Ich stellte dann fest das ich schwanger bin. Die Freude war riesig!! Allen erzählten wir die Neuigkeit und alle freuten sich mit uns.
Mein FA meinte , das sich das Kind sehr gut entwickelt.
Auf meinen Arbeitsplatz wurde mir gekündigt und ich musste die Firma vor Gericht zerren damit die Kündigung wieder aufgehoben wurde.
Dann in der 9.SSW eines Nachts wurde ich durch einen heftigen Schmerz wach. Der Schmerz wiederholte sich nicht und ich schlief wieder ein. Morgens nach dem Aufstehen dachte ich nicht mehr daran. Ich machte mich fertig um zur Arbeit zu fahren und ging noch schnell zur Toilette. Dann der Schock!! Blut!! Ich geriet zuerst in Panik, dann mahnte ich mich selber an Ruhe zu bewahren. Ich rief meinen Mann an und dann den FA. Beim Ultraschall wurde nichts auffälliges entdeckt. Man sah nicht wo die Blutung her kam. Da meine Mutter auch Blutungen in ihren Schwangerschaften hatte, dachte der Artz das es eventuell vererbt wäre.
Aber trotzdem musste ich auf die Gyn.Mir wurden Flaschen angehangen und ich durfte nicht aufstehen.Es blieb weiter nichts als abwarten. Das war Freitagmorgen. Am Samstagmorgen untersuchte mich wieder der Arzt und meinte die Blutung würde stehen. Ich freute mich schon ganz doll.Montags sollte dann ein Ultraschall gemacht werden um zu sehen , ob das Kind wohlauf wäre.
Samstags um die Mittagszeit bekam ich ein Druckgefühl im Unterleib.Ich dachte , ich müsste zur Toilette, was ich dann auch tat.
Ich sahs also auf der Toilette und der Unterleib tat sehr weh.Dann hörte ich ein "plob" und merkte wie Blut gelaufen kam.Ich realisierte nicht was da gerade geschehen war. Ich stand auf, um ins Klo zu schauen. Da lag es ,mein Baby, in der Kloschüssel. Ich fing an zu weinen und nahm das kleine Etwas aus dem Klo. Dann betrachtete ich es mir genau und redete wirres Zeug mit ihm, packte es in Toilettenpapier ein , verabschiedete mich und drückte ab. Ich konnte und wollte mir nicht vorstellen was die Ärzte mit meinem Kind tun würden, darum drückte ich ab.
Dann rief ich die Schwester und brach zusammen.
Danach folgte das Übliche. Op und Ausschabung.Aber das schlimmste stand mir eigentlich noch bevor. Und zwar die Menschen drumherum!
Ich hörte Sprüche wie "es sollte nicht sein", "wer weiß für was es gut war","du bist ja auch viel zu dünn" usw.
Mein FA sagte , das ich 3 Monate mit einer erneuten Schwangerschaft warten sollte.Mir war aber nicht danach noch mal schwanger zu werden.Aber , wie ich schon sagte Umbau und keine Verhütung. Was soll ich groß drumherum reden. Fast genau nach 3 Monaten war ich nochmal schwanger!Diesesmal wollte ich alles richtig machen. Ich stellte meine Ernährung um, verzichtete auf sämtliche Genussmittel und schlief wenn ich Schlaf brauchte. Keinen Stress und viel ausruhen, was nicht einfach war bei unserem Umbau.
2mal die Woche musste ich zum FA und bekam Gelbkörperhormon gespritzt,das eine sehr schmerzhafte angelegenheit ist. In der 6. Woche kein Herzschlag, in der 7.Woche dann doch ein Herzschlag und in der 8.Woche wieder keiner zu sehen. Dann wurden die Spritzen abgesetzt. 9.Woche wieder Herzschlag.Der Arzt sagt wir hätten alles überstanden, dem Kind ginge es gut. 10.+11. Woche kein Herzschlag und das kind ist zu klein.Es war tot.Der FA schickte mich nach Hause und meinte ich soll wieder kommen wenn ich Blutungen bekäme. Ich saß zu Hause und wartete auf die Fehlgeburt. Ich dachte ich müsse sterben,so weh tat das. Mein Baby im Bauch war tot und ich musste warten bist es von selber rauskam. Über meine Gefühle will ich gar nicht weiter reden, ich denke das jeder hier nachempfinden kann wie es mir erging.
Dann in der 14.Woche setzten Wehen ein.Ich rief im Krankenhaus an und erzählte denen von der Fehlgeburt. Die fragten noch so blöd wann das denn gewesen wäre. Ich sagte nur "Jetzt".
Ab in den OP und alles war weg. Aus der Narkose bin ich heulend und schreiend erwacht. Immer wieder fragte ich "wo ist mein Baby? Was habt ihr mit ihm gemacht?"
Durch die Spritzen ist bei mir dann Milch eingeschossen und ich hatte Nachwehen. Alles so, als hätte ich ein Kind zur Welt gebracht. Für die Milch gabs Tabletten und für die Nachwehen Tropfen. Aber für die Seele gabs nichts. Ich trauerte und weinte. Hatte Alpträume von Babys im Klo die weinten. Ich suchte in einem großen Raum mit unentlichen Türen nach dem Kind.
Aber wie ich schon sagte, das schlimmste hatte ich noch vor mir! Die lieben Mitmenschen!
Ich will gar nicht weiter darauf eingehen , was ich alles zu hören bekommen hatte. Es war so schlimm, das ich irgendwann einfach aufhörte darüber zu reden.Ich blocke jedes Gespräch ab. Sogar bei Ärzten.
Wir gingen dann noch in ein Genlabor und wurden untersucht, aber dabei ist auch nichts rausgekommen.Genausowenig wie bei der Untersuchung des Abborts.
6Wochen nach der Fehlgeburt wurde ich erneut untersucht und weil ich immer noch Blutungen hatte, meinte der FA das sie vielleicht nicht alles bei der Ausschabung bekommen hätten. Ich muße einen Schwangerschaftstest machen.
Der aber negativ war. Irgendwann hörten dann auch die Blutungen auf.
Danach musste ich noch zu Bekannten die Zwillinge bekommen hatten. Einer war leider gestorben und auch schon beerdigt.
Ich ging dort hin als ich sicher sein konnte das dass Baby nicht da ist. Die Oma machte mir auf und schimpfte , weil ich nicht gekommen wäre wenn das Baby da ist.Ich meinte dann nur , das ich im Moment nicht gut Babys sehen könne. Sie sagte : Was soll mein Sohn denn sagen, eines seiner Babys ist gestorben und liegt dort oben auf dem Fiedhof . Ich sagte nur noch: Eines der Babys lebt aber! Und das andere kann er jederzeit besuchen!Und es gibt Fotos von dem kind. Ich habe aber nichts ! Weder ein Baby noch ein Grab wo ich trauern könnte. Sie meinte dann nur noch: Das waren ja noch keine richtigen Babys!
Jahre später hat sie sich dann bei mir entschuldigt aber ich kann dieser Frau nicht vergeben. Das war weitaus das schlimmste was ich zu hören bekommen habe.
Ich weiß nicht so genau ob es nun ein halbes Jahr war oder weniger.Auf jeden Fall etwa ein halbes Jahr später.
Ich fing Grundlos an zu weinen, einfach so. Mitten im Geschäft beim Einkaufen oder zu Hause. Das wurde dann immer schlimmer. Ich redete nicht mehr . Ich telefonierte nicht mehr.Ich ging nicht mehr weg. Ich zog mich nicht mehr an. Ich bin ungekämmt und ungewaschen im Schlafanzug auf der Couch gesessen. Von Morgens bis Abends.Im Schlafanzug den ich schon mehrere Tage an hatte.Ich konnte nicht mehr schlafen, war aber gleichzeitig hundemüde.Mein Hausarzt überwies mich an einen Psyschologe, der nichts verstand von seinem Fach!Er verschrieb mir Antidepressiva und Schlafmittel.Diese Kombination kann tödlich sein für einen depressiven Menschen.
Mir ging es aber nicht besser, im Gegenteil es wurde noch schlimmer. Kann sich jemand vorstellen nichts zu denken? Ich sahs also auf meinem Sofa in Schlafanzug mit einer Wolldecke eingepackt und klotzte an die Wand und dachte nicht mehr!Absolute leere.Keiner drang mehr zu mir durch!
Irgendwann nahm ich die Antidepressiva und das Schlafmittel ein.ALLE! Wach wurde ich nach 2 Tagen in der Psyschiatrie. Erst dort fing man an der Sache auf den Grund zu gehen. Es follgte mehrere Monate eine Gesprächsterapie in der festgestellt wurde das ich depressiv wurde weil ich 2 Fehlgeburten hatte und mit niemanden darüber geredet habe. Meine Seele schrie um Hilfe und keiner hatte es bemerkt! Selbst ich selber hatte alles so gut verdrängt, das ich nicht wusste was mit mir los war.Ich war noch immer in Behandlung und stand unter Medikamenten, als ich merkte das ich schon einige Wochen keine Periode mehr hatte.An diesem Tag kaufte ich einen Schwangerschaftstest, der dann positiv ausfiel.
Ich nahm den Test und warf ihn weg und ignorierte das Ergebnis. Einen Monat später ging ich dann doch zum Frauenarzt. Ich war tatsächlich wieder Schwanger.Zuerst glaubte ich ihm kein Wort und wartete immer auf die Blutungen.Dann Ende des 4. Monats begriff ich, das ich ein Baby in mir trug und es auch austragen werde.Erst da konnte ich eine Bindung aufbauen.
Ich bekam dann angst wegen der Geburt.
Um es kurz zu machen (meine Geschichte ist lange genug)
unsere Tochter Chantal kam gesund und munter zur Welt. Sie war 54cm groß und wog 3810g.
Allerdings konnte ich die folgenden Jahr nie die Angst ganz ablegen. Ich dachte immer das noch was kommt oder das was schlimmes passiert.
Chantal wird dieses Jahr 10 Jahre alt!
Heute muß ich sagen, wenn Chantal nicht geboren worde wäre, wäre ich Heute nicht mehr am Leben!Sie hat mir das Leben gerettet und etwas wiedergut gemacht was mir in der Verganenheit passiert ist.

Aber meine beiden anderen Kinder, die nie eine Chance hatten , hab ich nie vergessen. Jedes Jahr an ihren Geburtstagen mache ich eine Kerze an und denke an sie. An manchen Tagen weine ich noch Heute um meine beiden Babys.


Vielleicht hilft einigen von Euch und dir liebe Luna meine Geschichte. Und vielleicht gibt sie Euch allen etwas Hoffnung!

Ich wünsche Euch viel Glück und Zuversicht!
Eure Kim

Nicht allein...
Liebe Kim, als ich gerade deine Geschichte las, kamen mir die Tränen, vor lauter Trauer, Wut und Unverständnis!!!Aber du gibst mir wirklich MUT!!!Ich bin mit meinem Kummer nicht alleine, und das ist sooo gut zu wissen. Es ist doch einfach beschämend,wie manche Leute mit diesem Thema umgehen. Das schlimmste was mir gesagt worden ist, Frauen sollten lieber mit 20 Jahren ihre Kinder bekommen, dann würde so etwas auch nicht vorkommen!!! Ich bin 33 Jahre und das sagte mein Schwiegervater in spee zu mir!!!
Aber was dir wiederfahren ist ist in Worte kaum zu fassen. Ich bin so froh für dich, das du dich wieder gefangen hast, und dein Leben jetzt meisern kannst.
Ich fühle mich zur Zeit noch so unverstanden von meiner näheren Umwelt. Ich mag nicht zur Arbeit, weil meine Kollegin nur blöde Sprüche bringt und wache morgens schon mit Bauchschmerzen auf, weil ich da hin muss.Mit meinem Freund kann ich gar nicht reden. Der macht total zu in der Sache. Ich hoffe nur das tiefe Loch, in dem ich sitze hat einen Boden und ich komme bald irgendwo an und die Leere verschwiendet bald.
Du hast mir sehr geholfen und vielleicht höre ich ja nochmal von dir. Würde mich riesig darüber freuen!!!
Deine Luna

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14. Januar 2006 um 12:01
In Antwort auf an0N_1235609599z

Hilfe
Hallo Kristin !

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Hallo Kim
ich habe dir eine E-Mail geschrieben.
Falls du sie nicht erhalten hast, melde dich bitte.

Danke!!!

LG Kristin

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15. Januar 2006 um 11:24
In Antwort auf debbie_12885493

Nicht allein...
Liebe Kim, als ich gerade deine Geschichte las, kamen mir die Tränen, vor lauter Trauer, Wut und Unverständnis!!!Aber du gibst mir wirklich MUT!!!Ich bin mit meinem Kummer nicht alleine, und das ist sooo gut zu wissen. Es ist doch einfach beschämend,wie manche Leute mit diesem Thema umgehen. Das schlimmste was mir gesagt worden ist, Frauen sollten lieber mit 20 Jahren ihre Kinder bekommen, dann würde so etwas auch nicht vorkommen!!! Ich bin 33 Jahre und das sagte mein Schwiegervater in spee zu mir!!!
Aber was dir wiederfahren ist ist in Worte kaum zu fassen. Ich bin so froh für dich, das du dich wieder gefangen hast, und dein Leben jetzt meisern kannst.
Ich fühle mich zur Zeit noch so unverstanden von meiner näheren Umwelt. Ich mag nicht zur Arbeit, weil meine Kollegin nur blöde Sprüche bringt und wache morgens schon mit Bauchschmerzen auf, weil ich da hin muss.Mit meinem Freund kann ich gar nicht reden. Der macht total zu in der Sache. Ich hoffe nur das tiefe Loch, in dem ich sitze hat einen Boden und ich komme bald irgendwo an und die Leere verschwiendet bald.
Du hast mir sehr geholfen und vielleicht höre ich ja nochmal von dir. Würde mich riesig darüber freuen!!!
Deine Luna

Hallo Luna
Als erstes muß ich mal los werden, was Dein Schwiegervater da gesagt hat stimmt nicht mehr. Zu seiner Zeit bekammen Frauen ihre Kinder mit 20, weil sie meist keine andere Wahl hatten!! Fragt doch mal unsere Mütter oder Großmütter wenn sie damals die Möglichkeiten gehabt hätten, wie wir sie heute haben, was sie dann getan hätten!! Ich hab schon gefragt und Ihr werdet Euch über die Antworten sicherlich wundern!!
Auserdem war ich auch über 30 als Chantal geboren wurde und ich kenne viele Frauen, die erst mit 30 und später geboren haben.

Ich an Deiner Stelle würde mir keinen Kopf machen , was Dein Schwiegervater da so von sich gibt! Ich weiß das ist einfach gesagt, aber denk mal darüber nach, was ich oben geschrieben habe.*regt sich auf über Schwiegervater, der keine ahnung hat*

Jetzt zu Deinem Mann und Männern allgemein;
Männer können nicht verstehen was da in einer Frau vor sich geht, sie verstehen auch am Anfang der Schwangerschaft nicht das da ein Baby in der Frau wächst.Ich denke, sie können nichts sehen und verstehen das deshalb nicht! Auch bauen Männer erst eine Bindung zu ihren Kindern nach der Geburt auf. Frauen tun das vom ersten Moment der Schwangerschaft.Z.B. müssen Frauen auf Ernährung achten, das braucht der Mann nicht.Er macht einfach weiter wie bisher, für Frauen ist es nicht nur eine Körperliche umstellung. Auch mein Mann konnte das nicht verstehen und war mir keine große Hilfe. Das mußt du deinem Mann verzeihen, er kann nichts dafür.

Zu Arbeit und nicht hin wollen:
Das hatte ich oben nicht erwähnt. Bei meiner 2. Fehlgeburt wurde mir auch wieder gekündigt und ich musste wieder vor Gericht. Die Kündigung wurde wieder aufgehoben, aber zu diesem Zeitpunkt war ich schon krank geschrieben von meinem FA.Als ich in der Firma anrief um die Schwangerschaft bekannt zu geben, sagte die Tussi am Telefon: Na, hoffentlich geht es diesmal gut.
Andere meinten wenn sie eine Kündigung bekommen würden, würden sie einfach sagen sie seien Schwanger und später das Kind halt einfach verlieren.
Ich könnte jetzt noch unzählige solcher Beispiele bringen,aber das bringt uns hier nicht weiter.
Also, ich hatte ja fast von Anfang an einen Krankenschein und als die Fehlgeburt war wurde ich weiter krank geschrieben. Ich wollte einfach nicht wieder zurück in die Firma. Ich hatte Angst vor den Menschen und ihren Sprüchen.
Also tat ich follgendes:
Ich hab gekündigt!!! Und nie wieder einen Fuß in diesen Laden gesetzt!
Das soll nicht heißen ,das Ihr auch kündigen sollt. Aber für mich war es am besten! Aus diesem Grund kann ich da auch nicht mitreden, aber ich kann es verstehen, das man Bauchweh bekommt!

Was mir damals geschehen ist war sehr schlimm, aber es ist Vergannenheit und ich lebe damit.Es wird immer ein Teil von mir bleiben, der mich auch Heute noch manchmal zum weinen bringt, aber ich habe es überstanden und lebe mein Leben!
Aber trotzdem muß ich sagen:wenn ich das alles nicht mitgemacht hätte, wäre ich nicht der Mensch der ich Heute bin! Auch muß ich euch gestehen, in der vergangenen Nacht geträumt zu haben. Die Beiträge hier haben mich doch sehr aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht!


Wer möchte kann gerne mit mir per Mail in Kontakt tretten. Ich würde mich über jede Mail freuen.
Ganz besonders von Dir, liebe Luna.

Kim-mail@web.de

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag
Liebe Grüße
Eure Kim

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30. Januar 2006 um 17:37

Bei mir ist es sehr ähnlich gewesen...
hallo luna,
bei mir ist es ganz ähnlich passiert. ich war bereits in der 6. woche schwanger, als ich am 23.12. aufwachte und ein klein wenig schmierblutungen hatte. voller panik bin ich natürlich gleich zu meiner Ärztin gegangen, die feststellte, dass ich unterhalb von dem embryo einen klitze kleinen bluterguss habe. der embryo sei aber völlig in ordnung. sie hatte mir dann rophylax ( da ich rhesus negativ bin) gespritzt und mir magnesiumtabletten mitgegeben die ich 4 mal am tag nehmen sollte. am 28.12. bin ich dann wieder zur kontrolle...der bluterguss war weg, das kleine auch ein gutes stück gewachsen alles SUPI! am 10.1. also in der 10. ssw bin ich wieder zur untersuchung...alles was sie sagte...das baby ist nicht mehr gewachsen...keine herztöne ich müsse ins krankenhaus zur ausschabung...
ich kann es heute noch nicht begreifen...warum unser baby? ich hab doch nichts falsch gemacht. die welt ist so ungerecht... ich weiss nicht, wann der schmerz aufhört...wahrscheinlich nie ganz...bei mir ist es jetzt zwei wochen her...und immernoch gibt es abende, an denen ich nicht mehr kann...mein freund wird teilweise schon sauer, weil er mich nicht mehr weinen sehen kann. er blockiert bei diesem thema...er frisst alles in sich hinein...ich hoffe dass unser schmerz bald geringer wird!
dir liebe luna wünsche ich auch das aller beste...fühl dich umarmt... herzliche grüße deine liehla

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19. Februar 2006 um 19:03

Liebe Luna!
Ich kann dich so gut verstehen,ich hab vorletzte Woche auch mein Baby verloren,es war ein absolutes Wunschkind und mein Freund redet auch nicht mehr mit mir darüber,er blockt total ab,tut als wenn nichts wäre.Momentan war ich in einem Loch,aber ich habe eine Seite gefunden die mir so sehr geholfen hat,momentan war ich zwar geschockt warum meine Freundin sagt ich soll mir sowas ansehen,aber je öfter ich reingegangen bin und gesehn habe das ich nicht alleine bin ist es mir besser gegangen,ich habe mein Sternchen jetzt auch verewigt und gehe es jeden Tag besuchen,schau vielleicht mal rein:www.engelskinder.ch !Ich fühle mit Dir und allen anderen!!!

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21. Februar 2006 um 0:26

Hallo...
verstehe wie es dir geht,habe mein Baby in der 13.Woche verloren weil das Herz nicht mehr schlug und ich sehe es genauso wie wuschel73.Klar ist das schwer und ich war total down deswegen, weil es ein absolutes Wunschkind war und wir es nun schon seit 3 Jahren versuchen!Hatte meine Ausschabung am 27.12.05 gehabt und habe heute endlich meine Periode bekommen.Warte einige Monate ab und versuche es wieder.
Ich sehe das so: Mein kleiner Spatz hatte jetzt keine Lust aber kommt irgendwann wieder!
Es ist nunmal so, das irgendwas nicht in Ordnung gewesen ist, sonst wäre das nicht passiert.Besser jetzt, als irgendwann mal.Bei meiner Freundin war es ja noch schlimmer, sie verlor ihr Baby 10 Tage vor der Geburt (Herz blieb auch stehen) und als sie wieder schwanger war und das Baby da war, ist es nach 4 Wochen an Kindstod gestorben.Du siehst, es gibt noch viel,viel schlimmere Fälle, deshalb sag ich nur:besser jetzt als irgendwann mal, wenn es schon sein sollte.

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8. Mai 2006 um 23:07

Abort in der 7. SSW, steht alles noch bevor
Hallo,

ich habe auch ein schreckliches Wochenende hinter mir. Am Sonntag, 07.05.06 war ich im KH wegen Bauchschmerzen und leichten bräunlichem Ausfluß. Diagnose: Beim Ultraschall keine Herzaktion mehr!!! Für mich brach eine Welt zusammen. Ich habe geheult und war total durch den Wind. Am darauffolgenden Tag, also heute, nochmal zu meinem Frauenarzt. Nochmal dasselbe Spiel: Im Ultraschall keine Herzaktivität mehr erkennbar. Nun musste ich heute noch einige Wege erledigen, Blutabnahme, Papierkram und Aufklärung über Ausschabung. Morgen nun noch EKG und Gespräch mit dem Narkosearzt. Dann am Mittwoch ist mein Höllentag. Ich muss ins Krankenhaus und die Ausschabung wird vorgenommen. Ich habe das Gefühl, als würden die mir alle mein Kind wegnehmen!!! Mir gehts besch.... Heulkrämpfe... Depressionen... Ich kann im Moment keinen Anblick von Schwangeren, Babies, Kinderwägen, Maxicosi oder ähnlichem ertragen!!!

Ich habe auch Angst vor der Narkose und dass ich danach in ein noch tieferes Loch fallen, als ich jetzt schon bin... Dabei hatten wir uns so sehr dieses zweite Kind gewünscht... Gott sei Dank habe ich ja noch meinen Sohn, der mir Kraft geben wird.. Denn dafür muss ich weiterleben... Aber ganz abschliessen kann ich dieses Thema erst mal nicht, denn mein Entb.-Termin wäre Weihnachten gewesen und ich denke, dass das noch eine harte Zeit wird. Es wird sicherlich an dem besagten Termin nochmal alles hochkommen und mich wird das wohl lange noch beschäftigen!! Ich weiss nun nicht, was da auf mich die nächsten Tage zukommt. Ich denke psychisch und körperlich Schreckliches!! Ich halte das nicht aus.... Ich möchte am liebsten wegrennen, aber dieser Eingriff muss nun gemacht werden, da die Gesundheit auf dem Spiel steht. Eine Entzündung oder noch anderes Schlimmes kann ich jetzt nicht auch noch verkraften. Ich habe sowieso schon keine Kraft mehr. Ich kann nicht mehr... Ich möchte, dass das alles nur noch vorbei ist, damit ich versuchen kann, alles zu verarbeiten und einen Neuanfang angreifen kann... Klingt hart und schmerzlos, muss aber so sein. Denn ewig trauern geht nicht, das nimmt mir die Kraft und es muss weitergehen....

Wer kann mir meine Ängste vor dem Eingriff ein bisschen nehmen? Wie sind die Erfahrungen mit diesem Eingriff?

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12. Mai 2006 um 11:27

Hallo
ich kenne das habe auch schon ein baby in der 8 woche verloren ! naja mir ging es auch so mein damaliger mann lies mich allein mit allem ! und ich dachte der schmerz frist mich auf! es ist jetzt 6 jahre her und heute naja es tut schon wenn ich daran denke ! gib dir ein bißchen zeit und es seiten im internet wo es frauen auch so geht ! wünsche dir ganz viel kraft ! liebe grüße mama9710

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19. Mai 2006 um 17:02

Hallo
hallo ich bin neu hier hab mal etwas rum geschaut und bin auf dich gestoßen. ich hatte ne ausschabung in der 9 woche es war so furchtbar möchte so was nie mehr mit machen. wir wollen noch ein kind auch wenn ich jetzt sehr große angst davor habe das es noch mal passiert.mein freund steht hinter mir das problem hab ich nicht wie du wir sprechen sehr viel über das baby wo wir verloren haben das hilft mir schon sehr. ich hoffe für dich das du auch jemanden findest wenn dein freund nicht mit dir reden kann, aber vielleicht braucht er ja auch nur etwas zeit. wünsche dir viel glück

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20. Juni 2006 um 13:12

Fehlgeburten...
hallo luna...
ich heiße susan bin 25 und verheiratet. ich hatte schon zwei fehlgeburten und eine eileiterschwangerschaft. ich weiß wie du dich fühlst und wie es dir geht. mein mann macht da auch vollkommen dicht und immer wenn ich dieses thema anspreche dann ignortiert er es.
meine letzte schwangerschaft war im dez.2005 und es schien auch alles in ordnung,bei allen schwangerschaften.doch dann immer der schock. ich bin nie über den 3.monat hinaus gekommen...und dann die tage im krankenhaus...furchbar. liebe güße susan

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10. Juli 2006 um 15:23
In Antwort auf brenda_12949184

Abort in der 7. SSW, steht alles noch bevor
Hallo,

ich habe auch ein schreckliches Wochenende hinter mir. Am Sonntag, 07.05.06 war ich im KH wegen Bauchschmerzen und leichten bräunlichem Ausfluß. Diagnose: Beim Ultraschall keine Herzaktion mehr!!! Für mich brach eine Welt zusammen. Ich habe geheult und war total durch den Wind. Am darauffolgenden Tag, also heute, nochmal zu meinem Frauenarzt. Nochmal dasselbe Spiel: Im Ultraschall keine Herzaktivität mehr erkennbar. Nun musste ich heute noch einige Wege erledigen, Blutabnahme, Papierkram und Aufklärung über Ausschabung. Morgen nun noch EKG und Gespräch mit dem Narkosearzt. Dann am Mittwoch ist mein Höllentag. Ich muss ins Krankenhaus und die Ausschabung wird vorgenommen. Ich habe das Gefühl, als würden die mir alle mein Kind wegnehmen!!! Mir gehts besch.... Heulkrämpfe... Depressionen... Ich kann im Moment keinen Anblick von Schwangeren, Babies, Kinderwägen, Maxicosi oder ähnlichem ertragen!!!

Ich habe auch Angst vor der Narkose und dass ich danach in ein noch tieferes Loch fallen, als ich jetzt schon bin... Dabei hatten wir uns so sehr dieses zweite Kind gewünscht... Gott sei Dank habe ich ja noch meinen Sohn, der mir Kraft geben wird.. Denn dafür muss ich weiterleben... Aber ganz abschliessen kann ich dieses Thema erst mal nicht, denn mein Entb.-Termin wäre Weihnachten gewesen und ich denke, dass das noch eine harte Zeit wird. Es wird sicherlich an dem besagten Termin nochmal alles hochkommen und mich wird das wohl lange noch beschäftigen!! Ich weiss nun nicht, was da auf mich die nächsten Tage zukommt. Ich denke psychisch und körperlich Schreckliches!! Ich halte das nicht aus.... Ich möchte am liebsten wegrennen, aber dieser Eingriff muss nun gemacht werden, da die Gesundheit auf dem Spiel steht. Eine Entzündung oder noch anderes Schlimmes kann ich jetzt nicht auch noch verkraften. Ich habe sowieso schon keine Kraft mehr. Ich kann nicht mehr... Ich möchte, dass das alles nur noch vorbei ist, damit ich versuchen kann, alles zu verarbeiten und einen Neuanfang angreifen kann... Klingt hart und schmerzlos, muss aber so sein. Denn ewig trauern geht nicht, das nimmt mir die Kraft und es muss weitergehen....

Wer kann mir meine Ängste vor dem Eingriff ein bisschen nehmen? Wie sind die Erfahrungen mit diesem Eingriff?

Fehlgeburt in der 8. SSW
Hallo woelfchen3!

Habe am 04./05. Juli erste leichte Blutungen gehabt. Bin dann zum Frauenarzt gegangen... es waren keine Herztöne mehr vorhanden... ich war in der 8. SSW. Ich war zeimlich ratlos, bin dann ziemlich geschockt ins Krankenhaus gefahren um die OP mit dem Anästhesisten durch zu sprechen. Ich wollte den Eingriff schnellstmöglich machen lassen, da ich den Gedanken an mein totes Baby in meinem Bauch nicht ertragen konnte...Am 06. Juli bin ich dann ambulant (d.h. nur ein Tag im Krankenhaus) operiert worden. Am Abend vorher habe ich 1 Tabl. einnehmen müssen und am morgen dann auch. Der Eingriff insgesamt war relativ unproblematisch, da er in Vollnarkose erfolgt. Seitdem habe ich (ist jetzt 3 Tage her) leichte Blutungen und das Gefühl als hätte ich meine Tage (aufgrund des Bauchziehens). Meinem Verlobten fällt es sehr schwer darüber zu sprechen, er schweigt... für die Aufarbeitung sind Gespräche sehr wichtig!!! Wurde dann durchgecheckt (Ultraschall) und nach 4 Std. aus dem KH entlassen. Schone dich die nächsten zwei - drei Tage und versuche deinen Verlust zu akzeptieren.

Der Eingriff an sich ist eine kleine OP, du wirst das schaffen und er ist so wichtig für deine weiteren Schwangerschaften.

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15. September 2006 um 17:41
In Antwort auf an0N_1235609599z

Die Trauer...
vergeht nie!

Hallo !
Auch ich gehöre zu den Müttern ohne Kind!Und es tut mir immer in der Seele weh das lesen zu müssen was Du geschrieben hast,liebe Luna.
Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vielleicht gibt sie Dir und allen Anderen etwas Hoffnung!

Als ich 24 war brachte ich eine Tochter zur Welt. Die Geburt war so schrecklich, das ich nie wieder Kinder wollte. Nach etwa 5 Jahren hatte ich den Wunsch auf ein zweites Kind. Ich hatte keineswegs vergessen was bei der ersten Geburt war, aber mein Babywunsch war größer als die Angst.
Wir entschlossen uns ein weiteres Kind zu bekommen. Aber es klappte nicht. Ich wurde nicht schwanger. Bei den Untersuchungen kam nichts raus. Da ich ja ein Kind hatte und Angst vor der Geburt habe, war es nicht weiter schlimm.Trotzdem haben wir nicht Verhüttet.Anfang 1994 kauften wir ein Haus und fingen an es umzubauen.
Ich stellte dann fest das ich schwanger bin. Die Freude war riesig!! Allen erzählten wir die Neuigkeit und alle freuten sich mit uns.
Mein FA meinte , das sich das Kind sehr gut entwickelt.
Auf meinen Arbeitsplatz wurde mir gekündigt und ich musste die Firma vor Gericht zerren damit die Kündigung wieder aufgehoben wurde.
Dann in der 9.SSW eines Nachts wurde ich durch einen heftigen Schmerz wach. Der Schmerz wiederholte sich nicht und ich schlief wieder ein. Morgens nach dem Aufstehen dachte ich nicht mehr daran. Ich machte mich fertig um zur Arbeit zu fahren und ging noch schnell zur Toilette. Dann der Schock!! Blut!! Ich geriet zuerst in Panik, dann mahnte ich mich selber an Ruhe zu bewahren. Ich rief meinen Mann an und dann den FA. Beim Ultraschall wurde nichts auffälliges entdeckt. Man sah nicht wo die Blutung her kam. Da meine Mutter auch Blutungen in ihren Schwangerschaften hatte, dachte der Artz das es eventuell vererbt wäre.
Aber trotzdem musste ich auf die Gyn.Mir wurden Flaschen angehangen und ich durfte nicht aufstehen.Es blieb weiter nichts als abwarten. Das war Freitagmorgen. Am Samstagmorgen untersuchte mich wieder der Arzt und meinte die Blutung würde stehen. Ich freute mich schon ganz doll.Montags sollte dann ein Ultraschall gemacht werden um zu sehen , ob das Kind wohlauf wäre.
Samstags um die Mittagszeit bekam ich ein Druckgefühl im Unterleib.Ich dachte , ich müsste zur Toilette, was ich dann auch tat.
Ich sahs also auf der Toilette und der Unterleib tat sehr weh.Dann hörte ich ein "plob" und merkte wie Blut gelaufen kam.Ich realisierte nicht was da gerade geschehen war. Ich stand auf, um ins Klo zu schauen. Da lag es ,mein Baby, in der Kloschüssel. Ich fing an zu weinen und nahm das kleine Etwas aus dem Klo. Dann betrachtete ich es mir genau und redete wirres Zeug mit ihm, packte es in Toilettenpapier ein , verabschiedete mich und drückte ab. Ich konnte und wollte mir nicht vorstellen was die Ärzte mit meinem Kind tun würden, darum drückte ich ab.
Dann rief ich die Schwester und brach zusammen.
Danach folgte das Übliche. Op und Ausschabung.Aber das schlimmste stand mir eigentlich noch bevor. Und zwar die Menschen drumherum!
Ich hörte Sprüche wie "es sollte nicht sein", "wer weiß für was es gut war","du bist ja auch viel zu dünn" usw.
Mein FA sagte , das ich 3 Monate mit einer erneuten Schwangerschaft warten sollte.Mir war aber nicht danach noch mal schwanger zu werden.Aber , wie ich schon sagte Umbau und keine Verhütung. Was soll ich groß drumherum reden. Fast genau nach 3 Monaten war ich nochmal schwanger!Diesesmal wollte ich alles richtig machen. Ich stellte meine Ernährung um, verzichtete auf sämtliche Genussmittel und schlief wenn ich Schlaf brauchte. Keinen Stress und viel ausruhen, was nicht einfach war bei unserem Umbau.
2mal die Woche musste ich zum FA und bekam Gelbkörperhormon gespritzt,das eine sehr schmerzhafte angelegenheit ist. In der 6. Woche kein Herzschlag, in der 7.Woche dann doch ein Herzschlag und in der 8.Woche wieder keiner zu sehen. Dann wurden die Spritzen abgesetzt. 9.Woche wieder Herzschlag.Der Arzt sagt wir hätten alles überstanden, dem Kind ginge es gut. 10.+11. Woche kein Herzschlag und das kind ist zu klein.Es war tot.Der FA schickte mich nach Hause und meinte ich soll wieder kommen wenn ich Blutungen bekäme. Ich saß zu Hause und wartete auf die Fehlgeburt. Ich dachte ich müsse sterben,so weh tat das. Mein Baby im Bauch war tot und ich musste warten bist es von selber rauskam. Über meine Gefühle will ich gar nicht weiter reden, ich denke das jeder hier nachempfinden kann wie es mir erging.
Dann in der 14.Woche setzten Wehen ein.Ich rief im Krankenhaus an und erzählte denen von der Fehlgeburt. Die fragten noch so blöd wann das denn gewesen wäre. Ich sagte nur "Jetzt".
Ab in den OP und alles war weg. Aus der Narkose bin ich heulend und schreiend erwacht. Immer wieder fragte ich "wo ist mein Baby? Was habt ihr mit ihm gemacht?"
Durch die Spritzen ist bei mir dann Milch eingeschossen und ich hatte Nachwehen. Alles so, als hätte ich ein Kind zur Welt gebracht. Für die Milch gabs Tabletten und für die Nachwehen Tropfen. Aber für die Seele gabs nichts. Ich trauerte und weinte. Hatte Alpträume von Babys im Klo die weinten. Ich suchte in einem großen Raum mit unentlichen Türen nach dem Kind.
Aber wie ich schon sagte, das schlimmste hatte ich noch vor mir! Die lieben Mitmenschen!
Ich will gar nicht weiter darauf eingehen , was ich alles zu hören bekommen hatte. Es war so schlimm, das ich irgendwann einfach aufhörte darüber zu reden.Ich blocke jedes Gespräch ab. Sogar bei Ärzten.
Wir gingen dann noch in ein Genlabor und wurden untersucht, aber dabei ist auch nichts rausgekommen.Genausowenig wie bei der Untersuchung des Abborts.
6Wochen nach der Fehlgeburt wurde ich erneut untersucht und weil ich immer noch Blutungen hatte, meinte der FA das sie vielleicht nicht alles bei der Ausschabung bekommen hätten. Ich muße einen Schwangerschaftstest machen.
Der aber negativ war. Irgendwann hörten dann auch die Blutungen auf.
Danach musste ich noch zu Bekannten die Zwillinge bekommen hatten. Einer war leider gestorben und auch schon beerdigt.
Ich ging dort hin als ich sicher sein konnte das dass Baby nicht da ist. Die Oma machte mir auf und schimpfte , weil ich nicht gekommen wäre wenn das Baby da ist.Ich meinte dann nur , das ich im Moment nicht gut Babys sehen könne. Sie sagte : Was soll mein Sohn denn sagen, eines seiner Babys ist gestorben und liegt dort oben auf dem Fiedhof . Ich sagte nur noch: Eines der Babys lebt aber! Und das andere kann er jederzeit besuchen!Und es gibt Fotos von dem kind. Ich habe aber nichts ! Weder ein Baby noch ein Grab wo ich trauern könnte. Sie meinte dann nur noch: Das waren ja noch keine richtigen Babys!
Jahre später hat sie sich dann bei mir entschuldigt aber ich kann dieser Frau nicht vergeben. Das war weitaus das schlimmste was ich zu hören bekommen habe.
Ich weiß nicht so genau ob es nun ein halbes Jahr war oder weniger.Auf jeden Fall etwa ein halbes Jahr später.
Ich fing Grundlos an zu weinen, einfach so. Mitten im Geschäft beim Einkaufen oder zu Hause. Das wurde dann immer schlimmer. Ich redete nicht mehr . Ich telefonierte nicht mehr.Ich ging nicht mehr weg. Ich zog mich nicht mehr an. Ich bin ungekämmt und ungewaschen im Schlafanzug auf der Couch gesessen. Von Morgens bis Abends.Im Schlafanzug den ich schon mehrere Tage an hatte.Ich konnte nicht mehr schlafen, war aber gleichzeitig hundemüde.Mein Hausarzt überwies mich an einen Psyschologe, der nichts verstand von seinem Fach!Er verschrieb mir Antidepressiva und Schlafmittel.Diese Kombination kann tödlich sein für einen depressiven Menschen.
Mir ging es aber nicht besser, im Gegenteil es wurde noch schlimmer. Kann sich jemand vorstellen nichts zu denken? Ich sahs also auf meinem Sofa in Schlafanzug mit einer Wolldecke eingepackt und klotzte an die Wand und dachte nicht mehr!Absolute leere.Keiner drang mehr zu mir durch!
Irgendwann nahm ich die Antidepressiva und das Schlafmittel ein.ALLE! Wach wurde ich nach 2 Tagen in der Psyschiatrie. Erst dort fing man an der Sache auf den Grund zu gehen. Es follgte mehrere Monate eine Gesprächsterapie in der festgestellt wurde das ich depressiv wurde weil ich 2 Fehlgeburten hatte und mit niemanden darüber geredet habe. Meine Seele schrie um Hilfe und keiner hatte es bemerkt! Selbst ich selber hatte alles so gut verdrängt, das ich nicht wusste was mit mir los war.Ich war noch immer in Behandlung und stand unter Medikamenten, als ich merkte das ich schon einige Wochen keine Periode mehr hatte.An diesem Tag kaufte ich einen Schwangerschaftstest, der dann positiv ausfiel.
Ich nahm den Test und warf ihn weg und ignorierte das Ergebnis. Einen Monat später ging ich dann doch zum Frauenarzt. Ich war tatsächlich wieder Schwanger.Zuerst glaubte ich ihm kein Wort und wartete immer auf die Blutungen.Dann Ende des 4. Monats begriff ich, das ich ein Baby in mir trug und es auch austragen werde.Erst da konnte ich eine Bindung aufbauen.
Ich bekam dann angst wegen der Geburt.
Um es kurz zu machen (meine Geschichte ist lange genug)
unsere Tochter Chantal kam gesund und munter zur Welt. Sie war 54cm groß und wog 3810g.
Allerdings konnte ich die folgenden Jahr nie die Angst ganz ablegen. Ich dachte immer das noch was kommt oder das was schlimmes passiert.
Chantal wird dieses Jahr 10 Jahre alt!
Heute muß ich sagen, wenn Chantal nicht geboren worde wäre, wäre ich Heute nicht mehr am Leben!Sie hat mir das Leben gerettet und etwas wiedergut gemacht was mir in der Verganenheit passiert ist.

Aber meine beiden anderen Kinder, die nie eine Chance hatten , hab ich nie vergessen. Jedes Jahr an ihren Geburtstagen mache ich eine Kerze an und denke an sie. An manchen Tagen weine ich noch Heute um meine beiden Babys.


Vielleicht hilft einigen von Euch und dir liebe Luna meine Geschichte. Und vielleicht gibt sie Euch allen etwas Hoffnung!

Ich wünsche Euch viel Glück und Zuversicht!
Eure Kim

Meise
hallo kim,
also ehrlich gesagt finde ich dass du eine meise hast.
ich selber habe 8 fehlgeburten gehabt und kein lebendes kind ,aber so hysterisch wie du habe ich mich nie angestellt.diese frau hatte doch recht,wie kann man nur so dreist sein und den tod eines realen kindes mit einem frühabort vergleichen.deine tochter tut mir leid. heike

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18. September 2006 um 15:42

Ich versteh dich...
meine lieben,

ich hatte dieses jahr im februar auch eine fehlgeburt in der 7. ssw. es war grauenhaft. der fötus hat sich allein gelöst und ist durch die toilette gerauscht. (da war ich schon im kh). alles danach legt sich wie ein schleier herum.
die anschließenden tage/wochen war von einer starken lethargie geprägt. ich wollte weder sprechen noch essen und habe mich völlig abkanzelt, bis ich soweit war mit jemandem drüber zu sprechen. es ist wichtig darüber zu sprechen, es kann auch die liebste freundin sein.
der schmerz hört nie auf, es ist ein teil deiner geschichte. ich habe sogar den alten ss-test aufgehoben. ich weine auch noch heute, wenn ich daran denke. die ängste sind sehr gross, das beim nächsten mal dasselbe ö.ä. passiert.

jedenfalls bin ich nun wieder in der 7. ssw und mir geht es blendend. keine schmerzen, keine übelkeit kein gar nichts. ich freue mich wahnsinnig auf das 2te baby. die neue ss hilft mir über den verlust hinweg und das ich fast nur positiv denke.
baby nr. 1 hat aus naturgründen nicht leben können, dafür kann aber baby nr. 2 die welt entdecken, das ist meine feste überzeugung.
und auch dir wird es eines tages so gehen.

alles liebe

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30. September 2006 um 13:48

12 woche und plötzlich alles vorbei...
Hallo - es ist ja schon etwas her bei dir. ich hoffe, deine gefühle nicht sehr aufzuwühlen mit meinem schreiben...
ich hatte vor eine woche meine fehlgeburt. es war schrecklich. ich hab schon eine tochter. aber ich bin ungewollt mit spirale schwanger geworden. ich wollte kein kind. mein leben sollte ganz anders verlaufen- dann bin ich plötzlich schwanger. ich war so sauer, aber eine abtreibung wäre nie in frage gekommen für mich. als ich es erfahren hab, war ich in der 7 woche. die nächsten wochen hab ich versucht mich damit abzufinden, mit meiner übelkeit zu leben und nicht ständig zu heulen. dann haben die blutungen angefangen... zu dem zeitpunkt, hatte ich mir ein leben mit zwei kindern schon ganz gut vorstellen können und hab mich schon gefreut. ende der 12 woche kam plötzlich ganz viel klare flüssigkeit. und dann konnte ich kaum laufen. zuhause auf klo kam dann mein kind. dann lag es da plötzlich im klo. ein richitges kind. es tat so weh. am tag davor war ich noch beim arzt - es hat herumgeturtn. es war alles ok.
ich hab geblutet wie ein ... also nichts als ab ins krankenhaus mein kind hab ich mitgenommen - ich musste auch ausgeschabt werden.
ich wünsche niemanden eine fehlgeburt. es ist schlimm. und ich hab das gefühl meine gedanken drehen sich im kreis. ausserdem denke ich, dass mir nur ein neues kind helfen kann damit richtig fertig zu werden. aber ich hab so angst...
ich bin 27, meine tochter ist 5, im herbst beginne ich ein studium.
wie gehts dir jetzt?

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2. Oktober 2006 um 15:50

Abort in der 7.ssw und was nun
Hallo zusammen.
es ist jetzt fast eine Woche her, dass ich unser Kind in der 7. ssw verloren habe. es war meine erste Mutterschutzuntersuchung. als icj mittags aus der arbeit kam hatt ich ganz schwache Blutungen, aber da ich sowieso einen Termin hatte, habe ich eben so lang gewartet und mich hingelegt. Mein frauemarzt hat mir dann Zäpfchen verschrieben und mir einen neuen Termin für Montags gemacht. so Lange musst ich nichz warten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, habe ich unser Baby verloren. Es war mir gleich klar, was passiert war. Also gleich wieder zum Arzt und dann die Bestätigung. Eine welt ist zusammen gebrochen. Mein Glück ist nur, dass ich nicht ins Krankenhaus musste, das wäre der absolute Horror für mich gewesen. Mein Mann hilft mir sehr und wir weinen auch gemeinsam um unser Kind. Unsere Beziehung ist dadurch noch inniger geworden und ich bin sehr froh ihn zu haben. Wovor ich riesige Angst habe, ist dass es noch einmal passiert. wir haben solange darauf gewartet und dann war unser Glück nur von so kurzer Dauer.Ich hoffe der Schmerz und die Weinattacken lassen nach, und ich überlebe den ersten Arbeitstag danach ganz gut und fange nicht an zu heulen.
liebe Grüsse Kunigunde11

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4. Januar 2007 um 18:13

Hallo Luna
Ich bin Mella 21 Jahre alt,nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe,weiß ich das es andere Frauen gibt denen es genauso schlecht geht wie mir und das gleiche Schicksal haben wie ich.Ich hatte im letzten Jahr 2 Fehlgeburten in 5 Monaten,es waren beides totale wunschkinder, alles passt einfach...Nur das ein Traum so schnell zerplatzt hätte ich nie gedacht,soviele Gefühle gleichzeitig ausstehen zu müsse.Manchmal glaube ich, es ist zu viel für mein kleines Herz, zerbrochen in tausend Scherben.Wie kommt ich jemals darüber hinweg?Warum dürfen andere Frauen, die keine Kinder möchten dieses Wunder erleben?Es ist a so schwer für mich das zu verarbeiten, vorallem wenn ich dran denke das beide Kinder jetzt schon da wären.Nachdem ich mich einigermaßen gefangen hatte, erfuhr ich das meine kleine Schwester jetzt in der 10Ssw ist,zuerst ist eine Welt zusammen gebrochen, aber mittlerweile hab ich mich gefangen und freu mich sogar!Hoffe das bei mir und bei dir auch alles gut geht und wir beide unsere Mäuse gesund in den armen halten.


Liebe Grüße Mella

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4. Januar 2007 um 22:40

Ich fühle mit dir
ich hatte am 22.12. ein as, seelisch leide ich noch total, körperlich habe ich nur absolute probleme mit dem magen ansonten geht es.

ich nehme an das es die erste ss gewesen ist oder? dann ist es leider ziemlich schwer damit umzugehen, männer verarbeiten das oft absolut anders wie frauen, laß ihm zeit, versuche immer wieder mal mit ihm zu reden aber setz ihn nicht unter druck.
ich frage mich auch warum gerade unser baby. ich habe schon eine tochter und habe erst jetzt richtig schätzen gelernt wie froh man über ein gesundes baby sein kann.
ich habe immer mal wieder phasen wo mir die tränen kommen und mein freund weiß dann meist nicht wie er sich verhalten soll (der arme).
der schmerz wird sicher noch eine weile dableiben aber irgendwann kann man damit umgehen (hoffe und denke ich).
versuch dich abzulenken, laß dir zeit um alles zu verarbeiten und laß auch deinem körper zeit, dann könnt ihr es doch noch mal passieren.
im kh hat man mir gesagt das jede zweite frau eine fg mit oder ohne ausschabung und früher war es sogar in noch häufigeren schwangerschaften. klar das ist jetzt kein trost aber soll dir mut machen das es bei dir auch noch klappen wird.
ich fühle mit dir und umarme dich mal ganz lieb.
gruß happy

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4. Januar 2007 um 22:48

Sorry schreibfehler
--------->versuch dich abzulenken, laß dir zeit um alles zu verarbeiten und laß auch deinem körper zeit, dann könnt ihr es doch noch mal passieren.---->ich meinte statt passieren probieren

gruß happy

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27. Januar 2007 um 18:52

Hallo Luna

Ich kenne das gefühl habe mein baby damals in der 15 ssw Verloren.. und ich konnte es
auch nicht verstehen, ich war auch ganz normal zur vorsorge als mein arzt sagt mir fehlt das lebende baby.. ich kam noch zur sicherstellung ins krankenhaus ich hoffte es ist alles ein versehen aber da bekam ich die gleiche antwort... eigentlich habe ich es mit nach der ausschabung nicht so anmerken lassen aber es ging mit total an die nieren.. irgentwann fing ich immer wieder an zu weinen, denn ich konnte es einfach nicht verstehen.... aber ich weiss auch das es vielen schon so erging....und ich bin 2 monate später wieder schwanger geworden... denn ich hatte mir ein baby so gewünscht... heute ist mein kleiner schatz fast 6 monate alt... und ich bin richtig glücklich... dein kummer wird bald vergehen aber dran denken wirst du leider immer zumindest ist es bei mir so.. aber durch den kleinen geht das jetzt besser... dein fraund ist auch verletzt und möchte wahrscheinlich einfach nicht soviel darüber reden da es ihm vielleicht sehr weh tut.., Männer sind da immer etwas anders als frauen.. ich wünsche dir in der zukunft viel glück und glaube mir es ist schon vielen frauen in den ersten wochen passiert, man weis nicht warum aber ich denke es kommt und soll einfach passieren... alles gute ich wünsche dir eine glückliche zukunft und ein gesundes baby beim nächsten versuch schwanger zu werden... lg sandra

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21. März 2007 um 12:30

Abort in der 7ssw
hallo.ich habe gerade durch zufall deinen text gelesen. es ist zwar scho ein wenig her aber vielleicht möchtest du meine geschichte mal hören. ich habe das gleiche auch schon mal erlebt. es war einfach schrecklich

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29. März 2007 um 16:54

Liebe Luna
Ja, ich habe erst dieses Wochenende im Krankenhaus gelegen, hatte auch starke Blutungen und einen Abort in der 8. Woche. Am Montag bekam ich dann auch die Ausschabung. Es ist schwer zu akzeptieren. Ich hatte so starke körperliche schmerzen, dass ich momentan nur froh bin hier einigermassen schmerzfrei zu sitzen. Allerdings sitzt der seelische Schmerz viel tiefer und man sollte sich viel Zeit geben und auch mit dem Verlust offen auseinander setzen. Ich hoffe, dass Dein Partner auch bald wieder mit Dir darüber reden kann. Das ist schon wichtig. Mir hat man im Krankenhaus seelische Betreuung durch eine Hebamme angeboten. Frag doch einfach nochmal in Deinem Krankenhaus nach. Es ist auf jeden Fall wichtig das Erlebte in Gesprächen zu verarbeiten. Es gibt viele nette Menschen, die insbesondere auch geschult sind, um einem über den Verlust hinweg zu helfen. Sich Hilfe zu holen ist hier kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Ich hoffe Du bekommst viele tröstende Worte und auch wieder viel Kraft um nach vorne zu blicken. Ich versuche es auch gerade. Ich wünsche Dir, uns, dass alles sich zum Guten wendet. Liebe Grüsse

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11. April 2007 um 12:04

Fehlgeburt
Hallo Luna,
ich hatte in der Nacht vom 11.(Sonntag) auf den 12.03.07 eine Fehlgeburt. Alles fing mit Schmierblutungen am Freitag an. Samstag morgen war ich im Krankenhaus. Beim Ultraschall war die Fruchthülle zu sehen, aber keine Frucht. Ich solle da bleiben, zur Beobachtung. Ich bin aber nach Hause auf's Sofa. Meine Hebamme sagte mir: "Wenn es bleiben will, bleibt's auch." Also war abwarten angesagt. Sonntag morgen wurden die Blutungen stärker. Ich bin weinend ins KH. Wieder Ultraschall, wieder das gleiche Ergebnis. Ich sollte bleiben, habe auch "eingescheckt", bin aber nach telefonischer Rücksprache mit meiner Hebamme doch zurück nach Hause. Der Arzt im KH sprach auch von Ausschabung, aber meine Hebamme war da anderer Meinung. Am Montag morgen bin ich zu meiner Ärztin gefahren. Ultraschall: nicht's mehr zu sehen. Ich solle die Blutungen wie Menstruation abbluten lassen. Sollte die Blutung nach 10 Tagen nicht vorbei sein, könne eine Ausschabung nötig sein. Es war aber nicht nötig.
Mein Freund spricht nicht mit mir über den Abort. Also habe ich eine Pschychotherapeutin aufgesucht. Das hat mir sehr geholfen! Wir hatten ein Gespräch über ca. 90 Minuten und ich konnte daraus eine Menge für mich mitnehmen. So eine Therapeutin ist neutral, nicht emotional dabei und das ist sehr hilfreich.
Liebe Grüße, SuseAnne

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11. April 2007 um 15:46

Trauer
Morgen werde ich zum 4. mal operiert.Ich bin jetzt fast 30 jahre alt.Gestern war ich beim Gyn und mußte erfahren, dass mein Baby tot ist. Ich gebe die Hoffnung fasst auf irgendwann mal Mami genannt zu werden. Mein Mann denkt jedesmal nur an sich und begleitet mich noch nicht mal in die TK. Aber es gibt immer noch Hoffnungen. Vielleicht hat man ja irgendwann mal Glück. Jedes ende bedeutet ja auch ein neuer Anfang (sagt man jedenfalls, Oder???)

Liebe Grüße an alle, die es auch durchgemacht haben und wünscht mir Morgen Glück. Wenke

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19. April 2007 um 13:43

Schwanger dann fehlgeburt
ich habe das gleiche durchgemacht am 2 februar habe ich erfahren das ich im 4 monat schwanger bin am 2 märz hatte ich wieder ein termin beim fa und es war nichts mehr zu sehen dann am 7 märz die op es ar weg ich möchte so gerne ein kind aber meine eltern haben was dagegen sie meinen ich bin zu jung aber ist es mit 20 wirklich nicht zu schaffen ein kind groß zu ziehen ich bitte um antworten liebe grüße michaela

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7. Mai 2007 um 21:04

LIEBE LUNA
ICH DENKE MAL ALS ERSTES DAS DEIN FREUND AUCH TRAUERT ABER NICHT WEISS WIE ER REDEN SOLL MÄNNER FRESSEN DAS EHER IN SICH REIN WEIL MÄNNER TRAUERN AUCH ABER HALT ANDERS WIE WIR FRAUEN DENKE ER VIST AUCH TRAURIG GIBT ES NICHT ZU DENKT DAS ER STARK SEIN MUSS AUCH FÜR DICH ZU DIR WEISS DAS WIR FRAUEN REDEN MÜSSEN UND FINDE DAS PERSÖNLICH AUCH GUT ABER ICH Z:B: EHER BESTE FREUNDIN ODEAR MEINE MUTTI WEIL FRAUEN EINEN EHER AUFBAUEN KÖNNE MÄNNER SIND HILFLOS UND WISSEN NICHT WAS SIE SAGEN SOLLEN WENN DU KEINE BESTE FREUNDIN HAST DANN SCHREIB MIR VERSUCH DIR GERNE DURCHZUHELFEN KUSSI

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7. Mai 2007 um 21:12
In Antwort auf noga_11931627

Schwanger dann fehlgeburt
ich habe das gleiche durchgemacht am 2 februar habe ich erfahren das ich im 4 monat schwanger bin am 2 märz hatte ich wieder ein termin beim fa und es war nichts mehr zu sehen dann am 7 märz die op es ar weg ich möchte so gerne ein kind aber meine eltern haben was dagegen sie meinen ich bin zu jung aber ist es mit 20 wirklich nicht zu schaffen ein kind groß zu ziehen ich bitte um antworten liebe grüße michaela

HALLO MICHAELA
DU BIST DEFENITIV NICHT ZU JUNG ABER OB DU REIF FÜR EIN KIND BIST WEISS ICH NICHT ALSO WENN DU ES WIRKLICH WILLST SOLLTEST DU ES MACHEN ABER WENN DU DIR SELBER NICHT SICHER BIST DANN LASSE ES UND WARTE LIEBER NOCH ZWEI DREI JAHRE WEIL EIN KIND KANN MAN NICHT UMTAUSCHEN UND WENN ES DA IST BRAUCHT ES DEINE GANZE LIEBE UND AUFMERKSAMKEIT ÜBERLEG DIR EINFACH OB DU DAS WIRKLICH SCHON WILLST WENN DANN VIEL GLÜCK UND WENN NICHT DANN LEBE UND FEIERE NOCH ETWAS UND WARTE AB WAS DEIN HERZ DIR SAGT

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7. Mai 2007 um 21:44
In Antwort auf an0N_1275337099z

Ich versteh dich...
meine lieben,

ich hatte dieses jahr im februar auch eine fehlgeburt in der 7. ssw. es war grauenhaft. der fötus hat sich allein gelöst und ist durch die toilette gerauscht. (da war ich schon im kh). alles danach legt sich wie ein schleier herum.
die anschließenden tage/wochen war von einer starken lethargie geprägt. ich wollte weder sprechen noch essen und habe mich völlig abkanzelt, bis ich soweit war mit jemandem drüber zu sprechen. es ist wichtig darüber zu sprechen, es kann auch die liebste freundin sein.
der schmerz hört nie auf, es ist ein teil deiner geschichte. ich habe sogar den alten ss-test aufgehoben. ich weine auch noch heute, wenn ich daran denke. die ängste sind sehr gross, das beim nächsten mal dasselbe ö.ä. passiert.

jedenfalls bin ich nun wieder in der 7. ssw und mir geht es blendend. keine schmerzen, keine übelkeit kein gar nichts. ich freue mich wahnsinnig auf das 2te baby. die neue ss hilft mir über den verlust hinweg und das ich fast nur positiv denke.
baby nr. 1 hat aus naturgründen nicht leben können, dafür kann aber baby nr. 2 die welt entdecken, das ist meine feste überzeugung.
und auch dir wird es eines tages so gehen.

alles liebe

HALLO
ICH BIN MIT DRI KINDER GESEGNET WÜNSCHE DIR ALLES GLÜCK DER WELT FÜR DAS ZWEITE WÄRE SCHÖN WENN DU DICH MAL MELDEST OB ALLES GUT VERLAUFEN IST

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7. Mai 2007 um 22:01

ZWEITE CHANCE
ALS ERSTES MACH DIR BITTE KEINE GADANKEN DARÜBER WEIL ZWEIFEL HABEN ALLE NORMALE ELTERN AM ANFANG DEN PERFEKTEN MOMENT TRIFFT MAN NIE EINMAL IST ES DAS ALTER DANN WIEDER DAS GELD ODER DER JOB ABER DU HAST DEIN KIND GELIEBT DARAN HABE ICH KEINEN ZWEIFEL UND DAS IST DAS WICHTIGSTE UND FÜR DAS ZWEITE MAL VIEL GLÜCK FINDE ES SCHÖN DAS DEIN FREUND IN DIESER SITUATION BEI DIR WAR GLAUB MIR ER HAT AUCH GELITTEN NICHT SO WIE DU ABER NICHT WENIGER NUR ANDERS ALSO BIS DANN MELDE DICH MAL WIE ES WEITER GING LIEBE GRÜSSE

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24. Mai 2007 um 11:43

Hallo luna
hallo luna, am 22.5. war meine 2. fehlgeburt innerhalb von 5 monaten.
wie auch bei dir bekam ich überraschend blutungen. im krankenhaus hatte sich das kleine (6. woche) schon gelöst. ich wurde ausgeschabt und das am 7.12. eine welt brach für uns zusammen. ich bin 38 jahre und es war ein wunschkind.
nach der 3 monatigen erholungsphase der gebärmutter wurde ich gleich wieder schwanger. zum glück habe ich damit anscheinend keine probleme. keine künstliche befruchtung ect nötig.
es waren zweieiige zwillinge (diesmal haben wir es bis zur 9. woche geschafft), auch gut, prima, wir freuten uns sehr. doch leider wieder das gleiche, schmerzen wie zu beginn der periode. noch bevor ich es ins krankenhaus schaffte ging eines ab. im krankenhaus dann, kein lebenszeichen mehr vom anderen... wieder ausschabung. jetzt sitze ich zuhause, noch krank geschrieben und stecke wiedermal in der depriphase...
lt. arzt enden 40 % der schwangerschaften noch vor der 12. woche. ein kleiner trost, es geht noch sehr vielen so wie uns beiden.
mittlerweile bin ich 39. die fehlbildungsrate steigt mit jedem jahr. ich hoffe mal, du bist noch wesentlich jünger... lasst den kopf nicht hängen, versucht es einfach nochmal...
alles hat einen sinn, vielleicht wäre es behindert gewesen, so versuche ich mich zu trösten, die natur regelt sehr viel von selbst...

viel glück

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18. Juni 2007 um 21:40

Hallo du!
Ich würde dir gern erzählen was mir passiert ist. Ich habe mein baby in der 8 Woche verloren ich weiß es noch ganz genau 17.06 2007 um 16.06 uhr es war schlimm es ist einfach so abgegangen auf der toilette. ich fühle hute einen tag später nur schmerz im herz ich denke nur an das baby ich bin nur am weinen und frage mich wannd dieser schmerz endlich nachlässt du kannst mir ja mal antworten liebe grüße sabrina

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27. Juni 2007 um 22:59

INI
HALLO LUNA !
ICH VERSTEHE DICH SEHR GUT. MIR GEHT ES ZUR ZEIT GENAUSO.MEINE SS WAR ERST VOR 14 TAGEN.MAN HAT IRGENTWIE DAS GEFÜHL ALS WENN MAN DAMIT TOTAL ALLEIN GELASSEN WIRD. BEI MIR IST ES JETZT SCHON DAS 3 MAL.2MAL WAREN ES EILEITERSCHWANGERSCHAFTEN UND DIESMAL HATTE ES NUN ENDLICH GEKLAPPT UND DANN HABE ICH ES IN DER 6SS.VERLOREN.BIN NOCH TOTAL VERZWEIFELT. GRUß INI

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20. August 2007 um 15:32

Mir geht es jetzt so...
hallo luna,

ich bin zufällig hier auf diese seite gestoßen, und hab deine zeilen gelesen. nun hab ich mir gedacht, vielleicht hilft es mir ein bißchen, wenn ich erzähle, daß es mir jetzt genauso geht, wie dir damals.

seit 20 jahren wünsch ich mir ein baby, und hatte die kinderplanung schon abgeschlossen. ende juni hab ich dann mittels eines tests aus der apotheke festgestellt, daß ich doch schwanger bin. als ich das vom arzt bestätigt bekam, war ich bereits in der 8. woche. alles war super, baby normal entwickelt, keine bakterien, super jod-werte, gegen röteln immun etc.

als ich dann in der 10. kw hinkam zur zweiten untersuchung kam dann das aus - keine herztöne, und zu klein.

das war jetzt am 14.08.07. zum 17.08.07 hatte ich den termin zur ausschabung - freilich das ist keine schöne sache, aber ich war nur hinsichtlich der psyche so down. man hat mir mein baby genommen. auch wenn es nicht mehr lebte, war es ja noch ein teil von mir.

ich war in einer tagesklinik, und konnte sofort heim. was mich aber so furchtbar traurig gestimmt hat. es waren alle besorgt um meine gesundheit, aber niemand hat es einen dreck gekümmert, wie es mir psychisch ging. noch nicht mal eine beruhigungstablette (die ja ansonsten vor jedem op-eingriff obligatorisch ist) hab ich bekommen.

ich weiß nicht, wie ich die zeit überstehen sollte, wenn ich nicht meinen partner und meine freundin an meiner seite hätte. zwar spricht auch er nicht viel darüber - aber er ist halt ein mann. seine persönliche therapie ist es zu arbeiten. er will stark sein für mich, weil er sieht, wie sehr ich leide.

auch denke ich, daß männer es besser verkraften, da sie die emotionale bindung einfach noch nicht so sehr haben wie wir frauen, die ja das kind im körper haben.

tja, jetzt sitz ich da, die schmerzen im herzen und im unterleib, und andererseits hab ich noch das problem, daß ich mir diesesmal keine 20 jahre mehr zeit lassen kann, um erneut schwanger zu werden. und jetzt, da es uns bewußt ist, daß die möglichkeit doch gegeben ist, wollen wir erst recht ein kind.

an alle die dies lesen liebe grüße, und für alle die es ähnlich geht, der wunsch, daß ihr einen so lieben partner wie ich an eurer seite habt, der euch die kraft geben kann, die ihr braucht.

bav

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24. August 2007 um 10:09
In Antwort auf bav68

Mir geht es jetzt so...
hallo luna,

ich bin zufällig hier auf diese seite gestoßen, und hab deine zeilen gelesen. nun hab ich mir gedacht, vielleicht hilft es mir ein bißchen, wenn ich erzähle, daß es mir jetzt genauso geht, wie dir damals.

seit 20 jahren wünsch ich mir ein baby, und hatte die kinderplanung schon abgeschlossen. ende juni hab ich dann mittels eines tests aus der apotheke festgestellt, daß ich doch schwanger bin. als ich das vom arzt bestätigt bekam, war ich bereits in der 8. woche. alles war super, baby normal entwickelt, keine bakterien, super jod-werte, gegen röteln immun etc.

als ich dann in der 10. kw hinkam zur zweiten untersuchung kam dann das aus - keine herztöne, und zu klein.

das war jetzt am 14.08.07. zum 17.08.07 hatte ich den termin zur ausschabung - freilich das ist keine schöne sache, aber ich war nur hinsichtlich der psyche so down. man hat mir mein baby genommen. auch wenn es nicht mehr lebte, war es ja noch ein teil von mir.

ich war in einer tagesklinik, und konnte sofort heim. was mich aber so furchtbar traurig gestimmt hat. es waren alle besorgt um meine gesundheit, aber niemand hat es einen dreck gekümmert, wie es mir psychisch ging. noch nicht mal eine beruhigungstablette (die ja ansonsten vor jedem op-eingriff obligatorisch ist) hab ich bekommen.

ich weiß nicht, wie ich die zeit überstehen sollte, wenn ich nicht meinen partner und meine freundin an meiner seite hätte. zwar spricht auch er nicht viel darüber - aber er ist halt ein mann. seine persönliche therapie ist es zu arbeiten. er will stark sein für mich, weil er sieht, wie sehr ich leide.

auch denke ich, daß männer es besser verkraften, da sie die emotionale bindung einfach noch nicht so sehr haben wie wir frauen, die ja das kind im körper haben.

tja, jetzt sitz ich da, die schmerzen im herzen und im unterleib, und andererseits hab ich noch das problem, daß ich mir diesesmal keine 20 jahre mehr zeit lassen kann, um erneut schwanger zu werden. und jetzt, da es uns bewußt ist, daß die möglichkeit doch gegeben ist, wollen wir erst recht ein kind.

an alle die dies lesen liebe grüße, und für alle die es ähnlich geht, der wunsch, daß ihr einen so lieben partner wie ich an eurer seite habt, der euch die kraft geben kann, die ihr braucht.

bav

Mir geht es genau so
Hallo bav68

Auch ich bin zufällig azf diese Seite gestoßen und bin froh das ich sie gefunden habe.
Jetzt sehe ich das ich mit meinem Schmerz nicht alleine bin.

Auch ich würde dir gerne meine Geschichte erzählen. Seit vier Jahren habe ich einen Kinderwunsch, der mir einfach nicht in Erfüllung gehen will.
2003 habe ich schon 2 Fehlgeburten gehabt und jetzt? Wieder eine.

Habe gerade geheiratet und ich wollte nichts mehr als eine kleine Familie. Ich wurde dann im Juli wieder Schwanger. War einmal die Woche bei meinem Gyn zur Kontrolle ob alles in Ordnug ist und sich unser kleines gut entwickelt.

Bis ich dann am Mittwoch den 22.08 wieder zur kontrolle ging. Der schlag traf mich mitten ins Gesicht. Kein Herzschlag mehr zu sehen und es war viel zu klein. Ich war bereits in der 11 Woche hatte keine Schmerzen und auch keine Blutung. Naja der weitere Verlauf war dann so das ich gestern meine Ausscharbung hatte. Schon zum 3 mal.
Ich denke genauso wie du jetzt ist alles so endgültig sie haben mir mein geliebtes Kind genommen.
Der Schmerz sitzt so tief das ich nicht weiß wie ich damir fertig werden soll. Ich habe einen lieben Mann der mir hilft aber ich hatte doch eine andere Bindung zu unserem Kind.
Im moment weiß ich nicht weiter ich bin doch erst 25 Jahre alt und hätte so gerne Kinder. Die Angst das ich nie welche bekommen kann, ist sehr groß.

Viele liebe grüße.

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6. September 2007 um 18:00

Ich weis wie du dich fühlst....
Erst mal herzliches Beleid liebe Luna.

Ich hatte so ein ähnliches Erlebnis.

Ich hatte am 14. Februar unerwartet erfahren, dass ich wohl in der 6. Woche schwanger sei. Ich fühltem ich vorher schon merkwürdig, dachte mir aber nichts dabei. Da meine Beziehung gerade in die Brüche ging, brach für mich natürlich eine Welt zusammen. Wie soll ich dass alleine denn schaffen..außgerechnet mit ihm ein Kind usw. Ich hatte gerade einen neuen Job begonnen.
Ich bin dann voller schock am 14. Februar heim. Hatte es meiner Mutter erzählt. Diese war auch unter Schock. Ich ging dann am Donnerstag normal arbeiten. Mein Kopf lief nur. Dann bin ich Freitags wieder ins geschäft. Ich hatte bei einem Anwalt gearbeitet es war so stressig. Ich stand dann um 16:00 Uhr vor dem Kopierer und dachte was ist jetzt los. Mir lief das Blut an der Hose herunter. Ich wollte nicht das jemand etwas merkt. Ich war so nervös doch ich dachte, da ich die Pille jetzt abgesetzt hatte war das...ich bin dann nach feierabend um 17:00 Uhr sofort ins KH. Es blutete so stark. Ich war dann nach 2 Std. als Notfallbeahndelt worden. Die Ärzte konnten nicht feststellen ob der Fötuus noch am Leben ist. Nach weiteren zwei Stunden kam dann der Oberarzt und schaute sich an und sagte das mein Würmchen es nicht geschafft hat. Ich müsste sofort ausgeschabt werden. So kam es dann auch. ICh war unter so starken beruhigungsmitteln gestanden das ich es alles nicht begriffen habe. Bloß die Woche danach hatte ich solche Depresionen und machte mich verantwortlich.

Heute ein halbes Jahr später denke ich täglich daran. Jetzt am 16. September wäre Termin. Es ist schon sehr schlimm.

Des wegen noch mal mein herzliches Beileid.

Liebe Grüße und ich hoffe es geht dir besser

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9. September 2007 um 18:38
In Antwort auf bav68

Mir geht es jetzt so...
hallo luna,

ich bin zufällig hier auf diese seite gestoßen, und hab deine zeilen gelesen. nun hab ich mir gedacht, vielleicht hilft es mir ein bißchen, wenn ich erzähle, daß es mir jetzt genauso geht, wie dir damals.

seit 20 jahren wünsch ich mir ein baby, und hatte die kinderplanung schon abgeschlossen. ende juni hab ich dann mittels eines tests aus der apotheke festgestellt, daß ich doch schwanger bin. als ich das vom arzt bestätigt bekam, war ich bereits in der 8. woche. alles war super, baby normal entwickelt, keine bakterien, super jod-werte, gegen röteln immun etc.

als ich dann in der 10. kw hinkam zur zweiten untersuchung kam dann das aus - keine herztöne, und zu klein.

das war jetzt am 14.08.07. zum 17.08.07 hatte ich den termin zur ausschabung - freilich das ist keine schöne sache, aber ich war nur hinsichtlich der psyche so down. man hat mir mein baby genommen. auch wenn es nicht mehr lebte, war es ja noch ein teil von mir.

ich war in einer tagesklinik, und konnte sofort heim. was mich aber so furchtbar traurig gestimmt hat. es waren alle besorgt um meine gesundheit, aber niemand hat es einen dreck gekümmert, wie es mir psychisch ging. noch nicht mal eine beruhigungstablette (die ja ansonsten vor jedem op-eingriff obligatorisch ist) hab ich bekommen.

ich weiß nicht, wie ich die zeit überstehen sollte, wenn ich nicht meinen partner und meine freundin an meiner seite hätte. zwar spricht auch er nicht viel darüber - aber er ist halt ein mann. seine persönliche therapie ist es zu arbeiten. er will stark sein für mich, weil er sieht, wie sehr ich leide.

auch denke ich, daß männer es besser verkraften, da sie die emotionale bindung einfach noch nicht so sehr haben wie wir frauen, die ja das kind im körper haben.

tja, jetzt sitz ich da, die schmerzen im herzen und im unterleib, und andererseits hab ich noch das problem, daß ich mir diesesmal keine 20 jahre mehr zeit lassen kann, um erneut schwanger zu werden. und jetzt, da es uns bewußt ist, daß die möglichkeit doch gegeben ist, wollen wir erst recht ein kind.

an alle die dies lesen liebe grüße, und für alle die es ähnlich geht, der wunsch, daß ihr einen so lieben partner wie ich an eurer seite habt, der euch die kraft geben kann, die ihr braucht.

bav

Schon zum zweitenmal
..hatte ich eine Fehlgeburt...völlig aus heiterem Himmel.
Das erste Mal war in der 12. SSW vor 7 (!) Jahren. Danach kam unsere gesunde 2. Tochter zur Welt-nun
wünschten wir uns sehnlichst ein drittes Kind.
Leider endete diese SS in der 10. Woche. In der 8. SSW war noch alles ok...und dann beim nächsten Vorsorgetermin der Schock...kein Leben mehr...
am 03.09.07 hatte ich eine Ausschabung. Es war schrecklich. Nun fahren meine Gefühle Achterbahn...
eben erst hatte ich wieder Heulkrämpfe. Zum Glück geben mir meine grossen Kraft und auch mein Mann ist total rücksichtsvoll. Morgen werde ich mich wieder in die Arbeit stürzen um mich abzulenken. An eine weitere SS denke ich vorsichtig...noch ein Versuch...bin schließlich schon 41. Aber habe eine Riesen-Angst...
Liebe Grüsse an alle, die wissen wie ich mich gerade fühle...

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17. Oktober 2007 um 17:28

...
Es tut mir wirklich unendlich Lied für alle die so etwas erfahren haben.
Ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen nachdem meine Mutter mir soeben erzählt hat,dass meine Tante gerade bei ihrem Gynäkologen war und erfahren hat dass ihr Baby tod ist, keine Herzschlag.
Es hätte im Mai kommen sollen.
Sie wird in wenigen Minuten zu uns kommen und ich werde mein Bestes geben um sie zu trösten auch wenn ich glaube,dass ich nicht die richtigen Worte finden werde
Ich wünsche allen die das einmal erlebt haben Glück und gebt die Hoffnung nicht auf.

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12. November 2007 um 6:05
In Antwort auf lioba_12567635

Ich weis wie du dich fühlst....
Erst mal herzliches Beleid liebe Luna.

Ich hatte so ein ähnliches Erlebnis.

Ich hatte am 14. Februar unerwartet erfahren, dass ich wohl in der 6. Woche schwanger sei. Ich fühltem ich vorher schon merkwürdig, dachte mir aber nichts dabei. Da meine Beziehung gerade in die Brüche ging, brach für mich natürlich eine Welt zusammen. Wie soll ich dass alleine denn schaffen..außgerechnet mit ihm ein Kind usw. Ich hatte gerade einen neuen Job begonnen.
Ich bin dann voller schock am 14. Februar heim. Hatte es meiner Mutter erzählt. Diese war auch unter Schock. Ich ging dann am Donnerstag normal arbeiten. Mein Kopf lief nur. Dann bin ich Freitags wieder ins geschäft. Ich hatte bei einem Anwalt gearbeitet es war so stressig. Ich stand dann um 16:00 Uhr vor dem Kopierer und dachte was ist jetzt los. Mir lief das Blut an der Hose herunter. Ich wollte nicht das jemand etwas merkt. Ich war so nervös doch ich dachte, da ich die Pille jetzt abgesetzt hatte war das...ich bin dann nach feierabend um 17:00 Uhr sofort ins KH. Es blutete so stark. Ich war dann nach 2 Std. als Notfallbeahndelt worden. Die Ärzte konnten nicht feststellen ob der Fötuus noch am Leben ist. Nach weiteren zwei Stunden kam dann der Oberarzt und schaute sich an und sagte das mein Würmchen es nicht geschafft hat. Ich müsste sofort ausgeschabt werden. So kam es dann auch. ICh war unter so starken beruhigungsmitteln gestanden das ich es alles nicht begriffen habe. Bloß die Woche danach hatte ich solche Depresionen und machte mich verantwortlich.

Heute ein halbes Jahr später denke ich täglich daran. Jetzt am 16. September wäre Termin. Es ist schon sehr schlimm.

Des wegen noch mal mein herzliches Beileid.

Liebe Grüße und ich hoffe es geht dir besser

Schwangerschaft in schweren umständen kann zu abort führen..
hallo,
so wie du schreibst war es auch bei mir.
meine beziehung in die ich 2 jahre investierte und mir auch sehr ein kind wünschte war schon sehr schlecht dran als ich total unerwartet schwanger wurde - denn wir schliefen kaum mehr zusammen.
es geschah nach meinen ferien als wir uns freuten einander wiederzusehen u. ich sehr entspannt u. gut gelaunt war.
die schwangerschaft meine ich.
auch in der 6. woche dann schwangerschaftstest wegen ausbleibender mens und schock. angst es ihm zu sagen, da ich weder ein noch aus wusste u. er ich mir nicht viel hoffnung machte dass er etwa gut reagieren würde.
wandte mich an eine freundin die grad schwanger war. zuletzt, nach allem was ich ihr erzählte riet sie mir doch zu einem abort, wenn ich nicht alleinerziehend sein will (was ich nicht will) es kam mit ihm noch viel schlimmer als ich ahnte. er regierte furchtbar. ich war derart entsetzt. auch nächstentags beim reden war ich nur in tränen u. enttäuschung. er wollte sich nur aus seinen neuen grossen problemen lösen und mich zum abort bewegen. wie du schreibst - eine welt bricht dann zusammen. alles woran man geglaubt, was man geliebt u. auf was man gebaut hat. alles war wie verraten.
wahrscheinlich schon vorher. aber das er den ernst der sache - das kind - so verkannte u. abstrahierte - einfach als hindernis u. zusätzliches problem für ihn, dass ihn 'killen' würde (so hat er das bezeichnet) gab mir den gong.
und den abort. während dem ganzen geheule und herumverzweifeln fing ich an zu bluten u. es kam ganz raus.

einige tage zuvor hatte ich einen starken traum der sich mir einprägte, da ich ihn auch aufschrieb. zwar hatte ich noch keine ahnung dass ich schwanger sein könnte u. bezog die schwangerschaft im traum überhaupt nicht auf mich. - der traum hatte ein so schmerzhaftes ende das mit lauten heulen, das ich köperlich spürte (ich weinte zuletzt im traum) endete. das war für mich der grund ihn aufzuschreiben. so einen quälenden traum hatte ich schon lang nicht mehr.
ich erzähl ihn dir kurz: ich schrieb:
meine frau war hochschwanger und ich ein mann u. arzt. (ich fand die umkehrung lustig)
in einem gedränge im schulgebäude (viele kinder) wurde meine hochschwangere frau verquetscht oder erstickt. sie fiehl auf jeden fall um und ich sagte ihr - sie werde schon durchkommen. aber eigentlich bezweifelte ich es. dann trug ich sie (winzig plötzlich) in der handfläche dorthin wo ihr geholfen wird. dort starb sie.
was mit dem kind war wusste ich nicht. ich wusste nur, dass sie nicht gestorben wäre, wäre sie nicht so stark verletzt gewesen.
ich heulte in unglaublich tiefem u. lautem schmerz auf und heulte u. heulte.
das war der traum.

erst später sah ich dass ich in jener nacht der auseinandersetzung mit meinem ex und dem abort bilder vom ausgeschiedenen ei/blut/embrio machte in einer handfläche liegend, in der anderen hand den aparat und beim durchschauen nächstentags erinnerte es mich ans traumbild.

ich habe, weil die trennung daraufhin nicht minder prekär war - bis jetzt nicht wirklich alles verarbeiten können. das ist nun ein halbes jahr her und ich denke mal an ihn, mal an all das unausgesprochene unerledigte und dann auch an das kleine was mein/ unser kind gesen wär. war.
auch wenn noch so klein.

cih weiss nicht recht. während des hormonellen abbaus (rückbildung nach abbort) ging es mir schon ziemlich schlecht. ich weinte einfach so zwischendurch einmal. aber ich bezog das auch auf das fernbleiben meines freundes.
nun weiss ich, es geht schon tief. natürlich kann mans besser bewältigen als den tod einer nahestehenden person aber es hat so was tief persönliches. besonders auch wenn man schon 36 ist wie ich.
wann, ob wieder.

vielleicht interessiert dich der bericht von mir. wer weiss. ich suchte gleichgesinnte. bei dir tönte es so ähnlich mit abweisung/stress/unglück um die schwangerschaft. hättest du gern ein gehabt? wünscht du dir auch ein kind?
liebe grüsse,
takatinka

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Gereizter.....und langsam einsam....
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12. August 2016 um 15:14
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