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Abnehmen aus psyschichen Gründen!

15. Februar 2002 um 18:43

Kann sein, dass ihr mich jetzt für unnormal haltet, wenn ihr das hier lest. Aber nach all dem was ich durchgemacht habe, konnte es auch nicht anders kommen. Ich versuche seit geraumer Zeit abzunehmen, obwohl ich nur 50 kg bei 1,65 m wiege. Und bis jetzt ist es mir nicht gelungen,obwohl ich wenig esse-vor einem halben Jahr hatte ich schon ein mal so eine Phase, da hab ich mich öfter übergeben und wenig gegessen,irgendwann konnte ich es nicht mehr. Naja eigentlich gut so, aber ich will wieder dahin kommen. Wenn ich noch dünner werde, dann bekomme ich vielleicht mehr Aufmerksamkeit,die mir fehlt.
Geht es vielleicht einem genauso wie mir??? Ich weiß nicht, was ich machen soll-es ist alles so scheiße gelaufen, ich könnte jeden Tag heulen, aber das bringt gar nichts. Es hilft nur noch eins: Abnehmen. Kann mir jemand sagen, wie man beim sich übergeben keinen Ekel bekommt? Hat jemand damit Erfahrung gemacht? Hoffe ihr haltet mich deswegen nicht für gestört.. Warte auf Antworten. Nora

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21. Februar 2002 um 12:00

Mir geht's genauso!
Ich bin 1.67m groß und wiege immer so zwischen 52 und 53kg. Vor 4 Jahren waren es noch 47kg und ich versuche krampfhaft, wieder dorthin zu kommen. Ich habe es bisher meistens für mich behalten, da mich sowieso alle nur für einen Spinner halten würden.
Hör auf mit dem Übergeben! Eine Freundin von mir bekam Bulimie und hat nach einer Weile auch Blut erbrochen. Du machst damit deinen Körper kaputt.
Aber glaub mir, ich verstehe dich nur zu gut. Ich schaffe es einfach nicht, abzunehmen, hab auch eine zeitlang erbrochen, doch ich will keine Bulimie bekommen und außerdem war mein Hals schon ganz wund, weil ich nach meinen Fressanfällen immer alles so schnell wie möglich loswerden wollte. Ich hab mich jedesmal etwas erleichtert gefühlt, aber abgenommen hab ich nicht.
Genau gesehen, ist es ja dumm, so lange abzunehmen, bis man auch eine Modelfigur ohne den geringsten Speck an den Hüften hat, aber ich will wieder meine makellose Figur haben, die ich vor vier Jahren hatte. Ich konnte bauchfreie Leibchen anziehen - könnte ich jetzt zwar auch, aber ich würde mich darin nicht wohlfühlen.
Es heißt doch immer, man muss das Gewicht finden, mit dem man sich am wohlsten fühlt - ich fühl mich mit 53kg nicht wohl! Solange man nicht magersüchtig wird, ist das doch okay, oder?
Meine Schwester ist auch ziemlich dünn - sie hat gerade mal 45kg. Gut, das wäre schon etwas zu dünn, aber zumindest 47, 48kg - das wäre mein Traum. Aber niemand versteht mich! Wenn ich jemandem sage, dass ich mich zu dick fühle, dann lachen sie mich aus und meinen, dass ich doch eine tolle Figur hätte. Ich fühl mich trotzdem nicht wohl.
Was machst du, außer Erbrechen, um an dein Ziel zu gelangen? Machst du eine bestimmte Diät? Viel Sport?
Würde mich über eine Antwort von dir freuen...
Küsschen, Chiara

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22. Februar 2002 um 8:26

Chiara und Nora...
(emp)findet ihr euch absolut in Ordnung - unabhängig von eurem Äusseren???
Wenn ihr mal in euch selber schaut, wie gut fühlt ihr euch dann mit euch selbst???
Glaubt ihr, dass NEGATIVE Aufmerksamkeit der AussenWelt euch zufrieden mit euch selber fühlen läßt???
Glaubt ihr, dass - wie es so treffend heißt - HUNGERHAKEN eine gesunde Zukunft haben???
Glaubt ihr, dass es euer Äusseres ist, was euch für euch selber und für andere attraktiv macht, oder eher wie ihr von Innen heraus seid und welch gute Figur (oder SelbstBild)ihr abgebt und die Alltagswelt dadurch ein wenig humaner oder schöner macht???
Wieviel gönnt ihr euch selbst, auf das ihr wirklich Appetit (= Interesse) habt und das zutieft eurem feinen Empfinden für euren ureigensten schönen Geschmack entspricht - in jeglicher Hinsicht und weitestem Sinne???
Essen stärkt den Leib, doch Ess-thetik den Geist und LIEBE, die ihr in euch selber spürt, hält Leib und Seele zusammen...
Was ist mit dem, was euch wirklich lieb ist und was euch zutiefst inspiriert - wieviel Aufmerksamkeit schenkt ihr diesen Interessengebieten, die euch im innersten nährendes und bestärkendes SelbstGefühl geben???
Ist es intelligent, sich verhungern zu lassen???
Ist es schön, allein aus Haut und Knochen zu bestehen und sich nur mit seiner Oberfläche zu beschäftigen - anstatt mit wirklich wohltuenden Ansichten und Vorstellungen in der eigenen Phantasie für und von sich selbst???
Wenn ihr nicht so sein wollt, das ihr von Innen heraus wirklich seid, fühlt ihr euch immer fremd in eurem eigenen Leib - und wollt aussehen wie andere und deren Ansichten folgen anstatt euren ureigensten, meint ihr nicht!!!
Wie human seid ihr zu euch selbst und wie wohlwollend euch gegenüber eingestimmt???
Weniger ist meer bedeutet auch, fein darauf achtzugeben, was wirklich für euch selber stimmt, an dem Wenigen, das für euch KÖSTLICH wirkt - was nicht sich nicht allein auf Essen und Trinken - sondern auch alles andere - bezieht)
Von geistiger Verarmung und seelischem Elend werdet ihr nicht durch körperliches Elend befreit, in dem ihr euch selber im Innersten - in eurem absolut PersönlichSein - verwahlosen laßt...

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22. Februar 2002 um 12:41
In Antwort auf mahala_12519012

Chiara und Nora...
(emp)findet ihr euch absolut in Ordnung - unabhängig von eurem Äusseren???
Wenn ihr mal in euch selber schaut, wie gut fühlt ihr euch dann mit euch selbst???
Glaubt ihr, dass NEGATIVE Aufmerksamkeit der AussenWelt euch zufrieden mit euch selber fühlen läßt???
Glaubt ihr, dass - wie es so treffend heißt - HUNGERHAKEN eine gesunde Zukunft haben???
Glaubt ihr, dass es euer Äusseres ist, was euch für euch selber und für andere attraktiv macht, oder eher wie ihr von Innen heraus seid und welch gute Figur (oder SelbstBild)ihr abgebt und die Alltagswelt dadurch ein wenig humaner oder schöner macht???
Wieviel gönnt ihr euch selbst, auf das ihr wirklich Appetit (= Interesse) habt und das zutieft eurem feinen Empfinden für euren ureigensten schönen Geschmack entspricht - in jeglicher Hinsicht und weitestem Sinne???
Essen stärkt den Leib, doch Ess-thetik den Geist und LIEBE, die ihr in euch selber spürt, hält Leib und Seele zusammen...
Was ist mit dem, was euch wirklich lieb ist und was euch zutiefst inspiriert - wieviel Aufmerksamkeit schenkt ihr diesen Interessengebieten, die euch im innersten nährendes und bestärkendes SelbstGefühl geben???
Ist es intelligent, sich verhungern zu lassen???
Ist es schön, allein aus Haut und Knochen zu bestehen und sich nur mit seiner Oberfläche zu beschäftigen - anstatt mit wirklich wohltuenden Ansichten und Vorstellungen in der eigenen Phantasie für und von sich selbst???
Wenn ihr nicht so sein wollt, das ihr von Innen heraus wirklich seid, fühlt ihr euch immer fremd in eurem eigenen Leib - und wollt aussehen wie andere und deren Ansichten folgen anstatt euren ureigensten, meint ihr nicht!!!
Wie human seid ihr zu euch selbst und wie wohlwollend euch gegenüber eingestimmt???
Weniger ist meer bedeutet auch, fein darauf achtzugeben, was wirklich für euch selber stimmt, an dem Wenigen, das für euch KÖSTLICH wirkt - was nicht sich nicht allein auf Essen und Trinken - sondern auch alles andere - bezieht)
Von geistiger Verarmung und seelischem Elend werdet ihr nicht durch körperliches Elend befreit, in dem ihr euch selber im Innersten - in eurem absolut PersönlichSein - verwahlosen laßt...

Danke!
Ich wollte euch beiden für euren Beitrag danken. Ich weiß ja, dass ihr damit recht habt, aber ich habe von Zeit zu Zeit solche Phasen. Jedesmal, wenn ich wieder einmal Pech in der Liebe gehabt habe, dann glaub ich, dass hängt damit zusammen, weil ich nicht perfekt aussehe, aber das ist es wahrscheinlich eh nicht. Trotzdem, ich fühl mich derzeit einfach so hilflos - ich brauche etwas, worüber ich mich freuen kann und im MOment ist das eben nur, wenn die Waage wieder einmal weniger anzeigt. Ich weiß, dass die Beziehung mit meinem Ex eigentlich nie so richtig toll war - er hat mich von Anfang an nur ausgenützt und mir nie wirklich das Gefühl gegeben,dass ich ihm etwas bedeute. Er ist genauso oberflächlich wie seine Freunde-er sieht nur aufs Aussehen und wenn sie nicht das kriegen, was sie wollen, also Sex, dann lassen sie die Mädels fallen. Ich weiß, dass es gut war, dass ich mit ihm nicht in die Kiste gesprungen bin, aber es tut trotzdem so weh. Ich könnte andauernd heulen - er hat mir so weh getan. Wenn er wenigstens den Mumm dazu gehabt hätte, das Ganze zu beenden - er hat sich einfach nicht mehr bei mir gemeldet. Ich kann mir zwar denken, was das bedeutet, aber das lange Warten und das Hoffen auf ein gutes Ende machen alles noch viel schlimmer!
So lange alles gut gelaufen ist, hab ich auch keine Essstörungen gehabt, doch in solchen Situationen brauch ich immer etwas, das mir Freude bereitet. Ich treffe mich zwar auch mit meinen Freundinnen, aber die verstehen mich alle nicht - sie haben bei der Männerwelt nicht so Pech wie ich. Und da bleibt mir eben nur das Fasten - ich weiß nicht, ob ihr mich versteht...
Danke nochmal ... Chiara

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22. Februar 2002 um 18:00
In Antwort auf lujayn_12511052

Danke!
Ich wollte euch beiden für euren Beitrag danken. Ich weiß ja, dass ihr damit recht habt, aber ich habe von Zeit zu Zeit solche Phasen. Jedesmal, wenn ich wieder einmal Pech in der Liebe gehabt habe, dann glaub ich, dass hängt damit zusammen, weil ich nicht perfekt aussehe, aber das ist es wahrscheinlich eh nicht. Trotzdem, ich fühl mich derzeit einfach so hilflos - ich brauche etwas, worüber ich mich freuen kann und im MOment ist das eben nur, wenn die Waage wieder einmal weniger anzeigt. Ich weiß, dass die Beziehung mit meinem Ex eigentlich nie so richtig toll war - er hat mich von Anfang an nur ausgenützt und mir nie wirklich das Gefühl gegeben,dass ich ihm etwas bedeute. Er ist genauso oberflächlich wie seine Freunde-er sieht nur aufs Aussehen und wenn sie nicht das kriegen, was sie wollen, also Sex, dann lassen sie die Mädels fallen. Ich weiß, dass es gut war, dass ich mit ihm nicht in die Kiste gesprungen bin, aber es tut trotzdem so weh. Ich könnte andauernd heulen - er hat mir so weh getan. Wenn er wenigstens den Mumm dazu gehabt hätte, das Ganze zu beenden - er hat sich einfach nicht mehr bei mir gemeldet. Ich kann mir zwar denken, was das bedeutet, aber das lange Warten und das Hoffen auf ein gutes Ende machen alles noch viel schlimmer!
So lange alles gut gelaufen ist, hab ich auch keine Essstörungen gehabt, doch in solchen Situationen brauch ich immer etwas, das mir Freude bereitet. Ich treffe mich zwar auch mit meinen Freundinnen, aber die verstehen mich alle nicht - sie haben bei der Männerwelt nicht so Pech wie ich. Und da bleibt mir eben nur das Fasten - ich weiß nicht, ob ihr mich versteht...
Danke nochmal ... Chiara

Schau, Chiara...
Du bist doch intelligent selber klar machen, dass, wenn Du körperlich noch und Du solltest Dir leichter werden willst, doch Dein Herz schwer bleibt, meinst Du nicht???
Du wirst Dich immer von der Aufmerksamkeit und Zuneigung anderer abhängig fühlen, wenn Du Dir selber kein gutes Wort und bildschöne Phantasien gönnst - und das bewirkt, dass Du Dich dem Wollen anderer hilflos ausgeliefert und Dich in eine Passivität gebracht fühlst: Du wartest immer auf den oder die andere, dass er oder sie etwas tut und dementsprechend fühlst Du Dich dann heruntergezogen oder aufgebaut...
Denk mal ein wenig länger und täglich darüber nach, was Du Dir wirklich Gutes selber tun und gönnen kannst?!
Als Kind hast Du Dich noch nicht von einer Fleisch-Waage terrorisieren lassen - sondern hattest noch andere Ideen, oder nicht???
An was hattest Du mal wirklich schöne Freude - oder hast Du bereits als Kind am Hungertuch genagt???
Wie sehr fühltest Du Dich von Deinen Bezugspersonen akzeptiert und geliebt - insbesondere den männlichen - oder wie sehr hast Du Dich von ihnen Dir selbst überlassen gefühlt???
Glaubst Du, dass Du Dich selbst mit Verzicht auf zutiefst Nährendes und (Selbst)Bestärkendes bestrafen und kasteien mußt???
Denn es kommt mir so vor, als wärest Du Dir nicht wirklich sicher, ob Du um Deiner selbst willen geliebt wirst?!
CHIARA - denk mal über Dein Synonym nach und was es Dir über Dich selber sagen will...
Wie klar bist Du Dir dessen, wonach Dein Herz wirklich verlangt und was Du Dir selbst erfüllen kannst - ohne das Du dazu jemand anderen brauchst?!
Forsche ein wenig länger in Dir selber nach, was wirklich intelligent und schön für Dich wäre - und male es Dir leuchtend in Deiner Phantasie aus

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23. Februar 2002 um 16:29
In Antwort auf lujayn_12511052

Mir geht's genauso!
Ich bin 1.67m groß und wiege immer so zwischen 52 und 53kg. Vor 4 Jahren waren es noch 47kg und ich versuche krampfhaft, wieder dorthin zu kommen. Ich habe es bisher meistens für mich behalten, da mich sowieso alle nur für einen Spinner halten würden.
Hör auf mit dem Übergeben! Eine Freundin von mir bekam Bulimie und hat nach einer Weile auch Blut erbrochen. Du machst damit deinen Körper kaputt.
Aber glaub mir, ich verstehe dich nur zu gut. Ich schaffe es einfach nicht, abzunehmen, hab auch eine zeitlang erbrochen, doch ich will keine Bulimie bekommen und außerdem war mein Hals schon ganz wund, weil ich nach meinen Fressanfällen immer alles so schnell wie möglich loswerden wollte. Ich hab mich jedesmal etwas erleichtert gefühlt, aber abgenommen hab ich nicht.
Genau gesehen, ist es ja dumm, so lange abzunehmen, bis man auch eine Modelfigur ohne den geringsten Speck an den Hüften hat, aber ich will wieder meine makellose Figur haben, die ich vor vier Jahren hatte. Ich konnte bauchfreie Leibchen anziehen - könnte ich jetzt zwar auch, aber ich würde mich darin nicht wohlfühlen.
Es heißt doch immer, man muss das Gewicht finden, mit dem man sich am wohlsten fühlt - ich fühl mich mit 53kg nicht wohl! Solange man nicht magersüchtig wird, ist das doch okay, oder?
Meine Schwester ist auch ziemlich dünn - sie hat gerade mal 45kg. Gut, das wäre schon etwas zu dünn, aber zumindest 47, 48kg - das wäre mein Traum. Aber niemand versteht mich! Wenn ich jemandem sage, dass ich mich zu dick fühle, dann lachen sie mich aus und meinen, dass ich doch eine tolle Figur hätte. Ich fühl mich trotzdem nicht wohl.
Was machst du, außer Erbrechen, um an dein Ziel zu gelangen? Machst du eine bestimmte Diät? Viel Sport?
Würde mich über eine Antwort von dir freuen...
Küsschen, Chiara

Versuche alles!
Endlich eine, die genauso denkt wie ich! Ich schaffe es auch nicht auf meine 47 kg runter zu kommen wie du. Ich hatte vor zwei Jahren so wenig gewogen und versuche krampfhaft wieder dorthin zu kommen(ich darf es nur keinem erzählen!). In den letzten Tagen hab ich auch wieder so viel gegessen. Irgendwie ist es schon eine Sucht und wenn es mir gar nicht gut geht, halte ich es auch aus manchmal nichts zu essen oder sehr wenig. Aber im Moment ist es leider nicht so.
Eigentlich mache ich immer ein bißchen Sport und Diäten versuche ich (aber meine eigenen,d.h. dass ich manchmal ein mal am Tag was esse..!). Aber es hilft nicht sehr viel. Was amchst du denn noch? Nimmst du Appettitzügler o.ä.? Wollte ich auch schon mal machen, aber weiß nicht wie man da dran kommt. Ob´s die im Geschäft gibt!?? Liebe Grüße Nora

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24. Februar 2002 um 12:17

Hat mit "Glücklichsein" nichts zu tun...
Hallo Ute!

Vor ca. zwei Jahren hatte ich mein jetziges Wunschgewicht von 47 kg, und ich war glücklich. Es stimmte alles, ich konnte mich im Spiegel angucken und war zufrieden. Heute find ich mich im Gegensatz zu früher dick (hört sich vielleicht ein bißchen übertrieben an, aber es ist meine Empfindung und Wahrnehmung). Natürlich ist nicht nur mein Körper dafür verantwortlich, dass ich glücklich bin, das hab ich auch gar nicht behauptet. Es hilft mir einfach mich zu übergeben, wenn ich Probleme habe,sie aber nicht lösen kann - dann bin ich davon befreit und habe mich sozusagen ausgekotzt (weil ich einfach nicht darüber reden kann!).Außerdem bin ich der Meinung, dass es mein Selbstwertgefühl steigert, wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, das man auch wirklich erreichen will und du siehst deine Erfolge. Es hat also auch seine Vorteile. Gut, diese Abführmittel habe ich noch nicht getestet, werde ich wohl auch nicht machen, nachdem du mir diese Geschichte erzählt hast.
Ich würde aber gerne einmal wissen, ob diese seelischen Belastungen jeder hat. Eher nicht, oder? Ich meine es kommt auf die Situation und Umstände und auf den Menschen selbst drauf an.
Danke für deine Antwort! Gruß Nora

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24. Februar 2002 um 13:54
In Antwort auf maija_12344037

Hat mit "Glücklichsein" nichts zu tun...
Hallo Ute!

Vor ca. zwei Jahren hatte ich mein jetziges Wunschgewicht von 47 kg, und ich war glücklich. Es stimmte alles, ich konnte mich im Spiegel angucken und war zufrieden. Heute find ich mich im Gegensatz zu früher dick (hört sich vielleicht ein bißchen übertrieben an, aber es ist meine Empfindung und Wahrnehmung). Natürlich ist nicht nur mein Körper dafür verantwortlich, dass ich glücklich bin, das hab ich auch gar nicht behauptet. Es hilft mir einfach mich zu übergeben, wenn ich Probleme habe,sie aber nicht lösen kann - dann bin ich davon befreit und habe mich sozusagen ausgekotzt (weil ich einfach nicht darüber reden kann!).Außerdem bin ich der Meinung, dass es mein Selbstwertgefühl steigert, wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, das man auch wirklich erreichen will und du siehst deine Erfolge. Es hat also auch seine Vorteile. Gut, diese Abführmittel habe ich noch nicht getestet, werde ich wohl auch nicht machen, nachdem du mir diese Geschichte erzählt hast.
Ich würde aber gerne einmal wissen, ob diese seelischen Belastungen jeder hat. Eher nicht, oder? Ich meine es kommt auf die Situation und Umstände und auf den Menschen selbst drauf an.
Danke für deine Antwort! Gruß Nora

Liebe Nora,
entschuldige, dass ich Antwort gebe, obwohl ich nicht gemeint bin...
Du sagst, es hätte nichts mit Glücklich-Sein zu tun und in den nächsten Sätzen widersprichst Du Dir selbst...
Du bist intelligent!
Glaubst Du, dass es möglich ist, sich selber von seinen Problemen zu befreien, wenn Du Dir DIE SEELE AUS DEM LEIB KOTZT???
Glaubst Du, dass es Dir leichter um's Herz wird und Du Dich seelisch weniger belastet fühlst, wenn Deine Verkörperung an Gewicht verliert???
Könnte es sein, dass Du unbewußt etwas verwechselst und anstatt körperlich ein Fliegengewicht oder leicht wie eine Vogel-Feder zu werden, Du lieber himmlisch beschwingt sein willst - bist Du Dir selber lieb???
Hast Du nicht einen Traum in Deinem Herzen oder Innersten Wesen mit in diese ZeitExistenz gebracht - was Du Dir selber Gutes tun wolltest, um Dich mit Dir selber RUND oder HEIL und WOHL zu fühlen???
MIT GEFÜHL für Dich selbst und für das, von was Du Dich wirklich befreien wolltest, fühlst Du Dich auch wieder von ganzem Herzen und zutiefst ERLEICHTERT und HOCH BESCHWINGT

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24. Februar 2002 um 19:08
In Antwort auf maija_12344037

Versuche alles!
Endlich eine, die genauso denkt wie ich! Ich schaffe es auch nicht auf meine 47 kg runter zu kommen wie du. Ich hatte vor zwei Jahren so wenig gewogen und versuche krampfhaft wieder dorthin zu kommen(ich darf es nur keinem erzählen!). In den letzten Tagen hab ich auch wieder so viel gegessen. Irgendwie ist es schon eine Sucht und wenn es mir gar nicht gut geht, halte ich es auch aus manchmal nichts zu essen oder sehr wenig. Aber im Moment ist es leider nicht so.
Eigentlich mache ich immer ein bißchen Sport und Diäten versuche ich (aber meine eigenen,d.h. dass ich manchmal ein mal am Tag was esse..!). Aber es hilft nicht sehr viel. Was amchst du denn noch? Nimmst du Appettitzügler o.ä.? Wollte ich auch schon mal machen, aber weiß nicht wie man da dran kommt. Ob´s die im Geschäft gibt!?? Liebe Grüße Nora

Hallo Nora!
Irgendwie muss ich zugeben, dass schon etwas Wahres dran ist an den Argumenten von Honigmond und utemi. Trotzdem würde ich gerne wieder mein Traumgewicht erreichen - ich weiß, das Wichtigste ist, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, auch mit ein paar Kilos mehr.
Appetitzügler nehme ich keine - ich hätte viel zu viel Angst, dass ich es dann übertreibe und es ein böses Ende nimmt.Ich habe vor ein paar Jahren auch 3, 4 Kilos abgenommen, damit war das Abnehmen dann aber auch beendet. Ich habe mir auch diesmal eine Grenze gesetzt, die ich auf keinen Fall unterschreiten werde. Ich glaube, gefährlich ist es doch nur, wenn man ziellos abnimmt - ohne Grenze, meine ich.
Teilweise muss ich Honigmond aber auch zustimmen - ich hab immer das Gefühl, dass mich die Jungs nie um meiner Selbst willen lieben. Sie sehen meine Hülle und vielleicht ist das auch der Grund, wieso meine bisherigen Beziehungen immer schlecht ausgegangen sind. Ich will durch meine Hülle überzeugen, doch sie haben dann stets bald genug von mir. Vielleicht steigere ich mich da in meinen Schlankwahn zu sehr hinein? Oder die Burschen um die 19,20 sind einfach noch zu oberflächlich...?
Hast du auch solche Erfahrungen gemacht?
Ich würde der Sache irgendwie gern auf den Grund gehen, warum ich mich einfach nur als sehr Schlanke wohl fühle...
Wenn du willst, kannst du mir auch mailen - ich glaube, dass wir uns vielleicht etwas unterstützen können - auch in der Hinsicht, unseren Körper endlich so zu akzeptieren, wie er nun mal ist.
chiara10@gofeminin.de
Es würde mich wirklich freuen, wenn du mir schreiben würdest.
Küsschen, Chiara

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23. Oktober 2005 um 19:53

Ich kann dich nicht verstehen
Liebe nora,
Es tut mir leid doch ich kann dich nicht verstehen,es ist so
erbärmlich zu brechen glaube mir ich bin seit über mehr als 2 jahren bulemie krank ich mache eine therapie doch aus diesem teufelskreis wieder heraus zu kommmen ist sehr schwerig,fange erst garnicht damit an zu brechen,es ist ein
albtraum man fühlt sich so eklig doch wenn das kotzen deinen
körper erst mal überfallen hat ist es schon zu spät.höre auf meinen rat.liebe grüße legacy

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