Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Abgrenzung "von irgendwem"

Letzte Nachricht: 19. März um 23:26
R
roterregen
28.02.22 um 15:37

Hallo ihr...
Mir geht's grad ganz gut und habe den Kopf frei, um das Folgende zu ermitteln, weil ich mich damit auf Dauer echt schwer tue:

Wie grenzt ihr euch von euren Eltern oder Freund*innen oder Partner*innen ab? Also, wie schafft ihr es deren Probleme nicht zu euren zu machen? Ganz gleich, um was es dabei geht, Krieg, Krankheit oder Geld(mangel) oder irgendetwas...

Bin echt gespannt, was ihr dazu zu sagen habt...
VG
Tom

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bissfest
bissfest
28.02.22 um 22:35
In Antwort auf roterregen

Hallo ihr...
Mir geht's grad ganz gut und habe den Kopf frei, um das Folgende zu ermitteln, weil ich mich damit auf Dauer echt schwer tue:

Wie grenzt ihr euch von euren Eltern oder Freund*innen oder Partner*innen ab? Also, wie schafft ihr es deren Probleme nicht zu euren zu machen? Ganz gleich, um was es dabei geht, Krieg, Krankheit oder Geld(mangel) oder irgendetwas...

Bin echt gespannt, was ihr dazu zu sagen habt...
VG
Tom

Gelingt mal besser, mal schlechter. Im Großen und Ganzen gelingt es aber. Einfach die Erkenntnis, dass ich die Probleme anderer nicht lösen kann. Beistand ja, aber man kann das Leben des anderen nicht für ihn leben. So in etwa sage ich mir das.

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S
sisteronthefly
03.03.22 um 22:17

Hallo,

manchmal ist die Fähigkeit der Abrenzung enorm wichtig. 
Es dauert eine Weile aber man kann das lernen. Vielleicht beginnst du mit Meditation, wenn dies für dich eine Option ist. Vorrangig geht es zunächst darum, alle Gedanken und Gefühle zuzulassen. Zu Beginn kann dies schon nicht einfach sein. Später lässt man alle Gedanken und Gefühle weiterziehen, wie Wolken. Mit der Zeit und viel Übung verändert sich dein Fokus in allen Dingen. Allein reicht Meditation nicht aus aber sie ist in der Hinsicht sehr hilfreich. Eigen- und Fremdwahrnehmung könnte man trainieren. Und natürlich die persönlichen Einstellungen überprüfen. Ein Satz hat mir sehr dabei geholfen.....je besser du dich selbst klärst, umso klarer bist du im Umgang mit anderen Menschen. 

LG Sis

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user1990744038
user1990744038
12.03.22 um 18:44
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo,

manchmal ist die Fähigkeit der Abrenzung enorm wichtig. 
Es dauert eine Weile aber man kann das lernen. Vielleicht beginnst du mit Meditation, wenn dies für dich eine Option ist. Vorrangig geht es zunächst darum, alle Gedanken und Gefühle zuzulassen. Zu Beginn kann dies schon nicht einfach sein. Später lässt man alle Gedanken und Gefühle weiterziehen, wie Wolken. Mit der Zeit und viel Übung verändert sich dein Fokus in allen Dingen. Allein reicht Meditation nicht aus aber sie ist in der Hinsicht sehr hilfreich. Eigen- und Fremdwahrnehmung könnte man trainieren. Und natürlich die persönlichen Einstellungen überprüfen. Ein Satz hat mir sehr dabei geholfen.....je besser du dich selbst klärst, umso klarer bist du im Umgang mit anderen Menschen. 

LG Sis

Hab ich auch festgestellt, dass Selbstreflexion und -annahme wichtige Bausteine auf dem Weg zur Abgrenzung sind. Einfacher gesagt als getan aber im Grunde isses so. Ist halt n Weg, dessen Länge unbekannt is.

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L
loomida
15.03.22 um 15:17

Ganz einfach: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen! Ich mache mir Probleme anderer nicht zu eigen. Ich bin grundsätzlich ein sehr lösungsorientierter Mensch. Ich helfe gerne, bin auch empathisch und bin jederzeit für Menschen, die Hilfe oder ein Ohr brauchen, da. Aber ich adoptiere nicht ihre Probleme und kann mich auch klar abgrenzen, wenn jemand z. B. nur jammert aber nicht bereit ist, Auswege aus seiner Situation zu finden oder Lösungsvorschläge anzunehmen. Wenn jemand einfach nur jammern will, ist es auch ok, hat aber Grenzen. Ich höre mir nicht dieselbe Geschichte 10x an

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K
kuchenmassaker
19.03.22 um 23:26
In Antwort auf roterregen

Hallo ihr...
Mir geht's grad ganz gut und habe den Kopf frei, um das Folgende zu ermitteln, weil ich mich damit auf Dauer echt schwer tue:

Wie grenzt ihr euch von euren Eltern oder Freund*innen oder Partner*innen ab? Also, wie schafft ihr es deren Probleme nicht zu euren zu machen? Ganz gleich, um was es dabei geht, Krieg, Krankheit oder Geld(mangel) oder irgendetwas...

Bin echt gespannt, was ihr dazu zu sagen habt...
VG
Tom

Spontan würde ich sagen: Im Gespräch zeitliche Limits für bestimmte Themen setzen, mehr zuhören als reden (bis zum Themenwechsel), dabei aufmerksam sein aber nach Erreichung des zeitlichen Limits behutsam das Thema wechseln - ansonsten wird es für dich als Zuhörer anstrengend. Du könntest einen Scherz einbauen, das lockert Gespräche zusätzlich auf. Was auch immer hilft: Bei langen Gesprächen ein Glas Wasser holen, auf die Toilette gehen. Insgesamt dem Gespräch einen Zeitrahmen geben. Konstruktiv sein, im Gespräch nicht negative Gedanken bestätigen, nicht zwingend viel zu den Themen sagen - oft ist es doch so, dass Menschen einfach nur über Probleme reden wollen und sich keine Lösung erwarten. 

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