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Abführmittelabhängigkeit

2. Mai 2008 um 12:48

hallo ihr da

gibt es jemand, der sich damit auskennt oder dem es genauso / ähnlich geht?
Ich nehme es viele Jahre schon. War auch schon deswegen im Kh. Dann hatte ich darauf 1-2 Jahre verzichten können. Ich hab aber wieder damit angefangen.
Jetzt wurde ich von jemanden vor die Wahl gestellt. So entweder oder.
Das Problem, ich selbst kann es nicht als Sucht ansehen. Ich verharmlose das alles auch. Von jetzt auf gleich aufhören geht sowieso nicht. Alleine schon wegen dem Darm. Deshalb war ich ja damals im Kh.
Wie kann ich dahin kommen, dass ich einsehe, dass es eine Sucht ist?
Wie kann ich mir das eingestehen, dass es mir schadet? Ich weiß, ich kenne ALLE Nebenwirkungen. Bin mir sämtliche Schädigung dadurch sehr bewusst. Aber mich schockt das nicht ab. Mich stört es kaum.
Ich muss aber dennoch aufhören, da von mir verlangt wird, dass ich mich entscheide. Ich weiß, entscheide ich mich für die weitere Einnahme dieser scheiß Tabletten, dass ich viel verliere. Lasse ich es weiter so laufen, wird mir die Entscheidung abgenommen und das ist keine gute
Wenn es wirklich so sein sollte, dass ich eine Sucht habe, dann muss es doch möglich sein, dass ich erst mal irgendwie lerne, dass selbst wahrzunehmen, das einzusehen. Wie sonst soll ich denn sonst damit aufhören, wenn ich es im "jetzt Zustand" so harmlos finde...
Naja, vielleicht fällt ja wem was ein
Viele Grüße
snoop

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2. Mai 2008 um 23:34

Du schilderst ein Problem
von fast allen Suchtkranken. Wenn die Einsicht da ist und du sagen kannst "Ja, ich bin abhängig ich brauche Hilfe." dann ist das meiste geschafft. Da du aber wohl noch nicht bei dieser Einsicht angekommen bist, siehst du keine Notwendigkeit und es wird sich nichts!!!!!!!!!
ändern, da du krank bist, es aber nicht einsiehst, in deinem Fall und in allen Fällen von Sucht heißt Kapitulation das Zauberwort.
Deine Sichtweise ist Teil dieser Krankheit.Bei
dir scheint eine Beziehung auf dem Prüfstand zu
stehen. Oft kommt das Erwachen erst nach dem
Ende!!!!!!!
Gruß Melike

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3. Mai 2008 um 22:42
In Antwort auf melike13

Du schilderst ein Problem
von fast allen Suchtkranken. Wenn die Einsicht da ist und du sagen kannst "Ja, ich bin abhängig ich brauche Hilfe." dann ist das meiste geschafft. Da du aber wohl noch nicht bei dieser Einsicht angekommen bist, siehst du keine Notwendigkeit und es wird sich nichts!!!!!!!!!
ändern, da du krank bist, es aber nicht einsiehst, in deinem Fall und in allen Fällen von Sucht heißt Kapitulation das Zauberwort.
Deine Sichtweise ist Teil dieser Krankheit.Bei
dir scheint eine Beziehung auf dem Prüfstand zu
stehen. Oft kommt das Erwachen erst nach dem
Ende!!!!!!!
Gruß Melike

Das
leuchtet mir schon ein und ich denke, du hast da auch garantiert recht. Also eine Beziehung im eigentlichem Sinne steht nicht auf dem Spiel. Dennoch gibt es da was, was ich verlieren kann, was mir wichtig ist. Und ich glaube, bevor "jemand" mir die Entscheidung abnimmt, also gegen mich, entscheide ich mich eher dafür, dann lieber aus dieser "Beziehung" raus zu gehen. Wenn man das nicht weiter dulden kann noch möchte, bin ich die letzte, die da was gegen sagt. Ich habe da totales Verständnis für. Ich mache ja auch nicht alles mit. Könnnte ich jedenfalls auch voll und ganz verstehen und da es so ist, würde ich eher mich verabschieden, bevor ich verabschiedet werde.
Mir gehts halt nur darum, wie ich eine Einsicht haben kann bzw. lernen kann dahin zu kommen BEVOR es zu einem "Ende" kommt. Es bringt mir auch rein garnichts, für und nur deshalb damit aufzuhören, denn ich muss das ja für mich wollen, sonst bringt es nichts. Das find ich ja so schwierig. Für andere würde ich das ja noch machen (hat schon öfters geklappt - fürs erste) aber nicht für mich und das bringt mir nichts, weil früher oder später hänge ich wieder wo drin. Spätestens, wenn es diese "Beziehung" nicht mehr gibt. Deshalb muss ich einen Weg finden, wie ich das für mich schaffen kann oder könnte. Ich finde es ja schon bemerkenswert das ich überhaupt noch eine Wahl habe. Es hätte schon längst zum "Ende" kommen können. Daher möchte ich mich ja gerne für mich entscheiden. Aber es klappt nicht. Zumindest handel ich nicht so, wie ich gerne wollen würde.....
Danke für deine Antwort. Sie hat mich zum Nachdenken gebracht.
Gruß
snoop

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8. Mai 2008 um 13:41
In Antwort auf sima_12835769

Das
leuchtet mir schon ein und ich denke, du hast da auch garantiert recht. Also eine Beziehung im eigentlichem Sinne steht nicht auf dem Spiel. Dennoch gibt es da was, was ich verlieren kann, was mir wichtig ist. Und ich glaube, bevor "jemand" mir die Entscheidung abnimmt, also gegen mich, entscheide ich mich eher dafür, dann lieber aus dieser "Beziehung" raus zu gehen. Wenn man das nicht weiter dulden kann noch möchte, bin ich die letzte, die da was gegen sagt. Ich habe da totales Verständnis für. Ich mache ja auch nicht alles mit. Könnnte ich jedenfalls auch voll und ganz verstehen und da es so ist, würde ich eher mich verabschieden, bevor ich verabschiedet werde.
Mir gehts halt nur darum, wie ich eine Einsicht haben kann bzw. lernen kann dahin zu kommen BEVOR es zu einem "Ende" kommt. Es bringt mir auch rein garnichts, für und nur deshalb damit aufzuhören, denn ich muss das ja für mich wollen, sonst bringt es nichts. Das find ich ja so schwierig. Für andere würde ich das ja noch machen (hat schon öfters geklappt - fürs erste) aber nicht für mich und das bringt mir nichts, weil früher oder später hänge ich wieder wo drin. Spätestens, wenn es diese "Beziehung" nicht mehr gibt. Deshalb muss ich einen Weg finden, wie ich das für mich schaffen kann oder könnte. Ich finde es ja schon bemerkenswert das ich überhaupt noch eine Wahl habe. Es hätte schon längst zum "Ende" kommen können. Daher möchte ich mich ja gerne für mich entscheiden. Aber es klappt nicht. Zumindest handel ich nicht so, wie ich gerne wollen würde.....
Danke für deine Antwort. Sie hat mich zum Nachdenken gebracht.
Gruß
snoop

Hallo
wenn man nach etwas süchtig ist,muss man es erst selber erkennen und eingestehn.
daher glaube ich kaum das dieses Ultimatum etwas nützen wird,du alleine
musst davon loskommen,du alleine musst dagegen ankämpfen solange du deine Sucht nicht als jene erkennst kannst du sie nicht bekämpfen!
erst wenn du selber bereit bist etwas zu tun,hast du auch die kraft!
mit solchen Drohungen wird selten einer glücklich!

lg

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27. Oktober 2009 um 21:43

Fragen
also ich hab da ma paar fragen: wie machst du das, gehst du nicht arbeiten oder so? ich mein wie oft nimmst du die denn jeden tag? wie geht das wenn du den tagüber etwas machen willst, oder wie machst du das?
und was hattest du dass du im KH sein musstest?
lg cuckiee

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26. Februar 2010 um 21:42

Hallo
ich kenne dein problem, ich mach es selbst seit ca. 2,3 jahren. ich gesehe mir allerdings ein, dass es eine sucht ist. aber ich kann troztdem nicht aufhören. es fing mit einmal die woche an, jetzt mach ich es fast jeden tag. aber nur ienmal, so dass es wirkt, wenn ich von der arbeit heim komme. aber mehrmals am tag nehm ich es nicht. merke allerdings schon, dass mein stuhlgang schlechter ist wenn ich es nicht nehme und dass ich die dosis steigern muss um noch den gewünschten erfolg zu haben. ich mache es, weil ich probleme mit dem erbrechen habe, was ja viele machen um die aufgenommene nahrung die sie nicht haben wollen wieder weg zu bekommen. hatte auch schon oft stress mit meinem freund, allerdings merkt er das abführen nicht so, ehr dass ich bestimmte sachen nicht essen mag. ich möchte gerne schwanger werden und muss mich auch bald entscheiden. ich binmir aber sicher, dass ich es schaffe, wenn ich schwanger bin. allerdings hab ich angst, dass es danach schlimmer wird, wenn ich die babypfunde wieder los haben will...das ist echt ein teufelskreis und auch wenn ich beim arzt arbeite ich weiß nicht, wie ich dir helfenkann auch wenn ich es gerne täte. ich will eigentl. wenig essen oder nur gesundes und meinem freund zuliebe koch ich meist was er will und er will dass ich mitesse und es kostet mich so viel überwindung. ich schaffe es, aber der preis ist, dass ich doch wiede rzu abführmitteln greife. es ist eint eufelskreis.
ich wünsche dir alles alles gute!

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24. Juli 2012 um 3:40
In Antwort auf flick_11843368

Hallo
ich kenne dein problem, ich mach es selbst seit ca. 2,3 jahren. ich gesehe mir allerdings ein, dass es eine sucht ist. aber ich kann troztdem nicht aufhören. es fing mit einmal die woche an, jetzt mach ich es fast jeden tag. aber nur ienmal, so dass es wirkt, wenn ich von der arbeit heim komme. aber mehrmals am tag nehm ich es nicht. merke allerdings schon, dass mein stuhlgang schlechter ist wenn ich es nicht nehme und dass ich die dosis steigern muss um noch den gewünschten erfolg zu haben. ich mache es, weil ich probleme mit dem erbrechen habe, was ja viele machen um die aufgenommene nahrung die sie nicht haben wollen wieder weg zu bekommen. hatte auch schon oft stress mit meinem freund, allerdings merkt er das abführen nicht so, ehr dass ich bestimmte sachen nicht essen mag. ich möchte gerne schwanger werden und muss mich auch bald entscheiden. ich binmir aber sicher, dass ich es schaffe, wenn ich schwanger bin. allerdings hab ich angst, dass es danach schlimmer wird, wenn ich die babypfunde wieder los haben will...das ist echt ein teufelskreis und auch wenn ich beim arzt arbeite ich weiß nicht, wie ich dir helfenkann auch wenn ich es gerne täte. ich will eigentl. wenig essen oder nur gesundes und meinem freund zuliebe koch ich meist was er will und er will dass ich mitesse und es kostet mich so viel überwindung. ich schaffe es, aber der preis ist, dass ich doch wiede rzu abführmitteln greife. es ist eint eufelskreis.
ich wünsche dir alles alles gute!

Schwanger?
Es ist lange her dass du diesen Beitrag geschrieben hast! Bist du denn schwanger geworden bereits? Unter der einnahme oder hast du es vorhwr geschafft davon loszukommen?
Wenn ja, wie? Und wie gehts dir nun mit dem Gewicht!


Sorry für die Neugoer! Es ist nur, mir gehts genauso, muss ständig steigern, weil ich sonst das gefühl hab es geht gar nichts, versuchen aber auch ein Baby zu bekommen...es ist zum durchdrehen, dieser teufelskreis...

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