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5 monate alte tochter gestorben - mache mir immernoch vorwürfe

5. Dezember 2011 um 21:15

hallo zusammen,
ich habe im april 2009 erfahren das ich schwanger war mit meinem 2. kind.
ich habe mich gefreut wie es wahrscheinlich jeder tun würde der sich kinder wünscht...
ich habe mich allerings im juni 2009 von meinen damilgen freund getrennt und sehr viel durchmachen müssen....(keine wohnung, kein geld....sowas eben) bin mit meiner erstgeborenen tochter schließlich umgezogen und habe natürlich die kontrolluntersuchungen während der schwangerschaft wahrgenommen. in der 19.woche wurde festgestellt das die nackenfalte zu dick sei und somit darauf geschlossen werden konnte das mit dem kind was nicht in ordnung sei...was tun???
Fruchtwasseruntersuchung!!!
dort wurde mitunter die lebenserwartung des kindes sehr gering eingeschätzt (zeitweise unter 20 prozent das es überhaupt lebend geboren werden würde) das schlimmste allerdings war der diagnostizierte herzfehler...(hypoplastisches linksherz- eine herzhälfte normal ausgebildet die andere war total durchlöchert und wuchs einfach nicht weiter) als wenn das noch nicht genug gewesen wäre schwerer genfehler noch obendrein festgestellt (mosaik-trisomie 12- bitte nicht mit 21 verwechseln) und unterbrochener aortenbogen.... die schwangerschaft war eig die totale hölle ewig zum arzt und checken lassen nie wissen was kommt es hat einfach nur an den nerven gezerrt....das kind wurde geboren hatte nicht geatmet war total blau,wurde abgenabelt und sofort weggebracht...es tat mir weh das zu sehen! mit 3. und 4 tag herz ops wieder bangen um das kind es lief beide male alles gut....im alter von 5 monaten stand dann die "schwierige" op an....herz und lungenkreislauf sollten miteinander "verbunden" werden...schwer zu erklären bin leider kein arzt das herz sollte nur entlastet werden.....ich habe die ärzte gebeten auf den genfehler zu achten weil dieser nicht sehr bekannt ist....die op dauerte 10 stunden....10 stunden im kh....der arzt sagte noch es wird alles gut sie schafft das!!! ja von wegen noch in der selben nacht musste sie widerbelebt werden und ins koma gelegt werden...der nächste schock....im laufe der zeit immer wieder widerbeleben immer und immer wieder irgendwann herzlungenmaschine....nach 3 wochen kam der chafeazt zu mir und meinte er wisse nicht wie lange mein baby noch leben würde ich solle soviel zeit wie möglich im krankenhaus verbringen...irgendwann kam der tag als es an mir lag zu sagen es ist ok wenn ihr die geräte abschaltet lasst sie gehen.....sie wurde nur noch mit adrenalin immer wieder etwas "hochgepuscht"....ich mach mir vorwürfe...aber ich musste mich entscheiden ob ich sie weiter leiden lies oder sie gehen lass. ich seh sie heute noch über ein jahr später im bettchen liegen mit den ganzen kabeln und wie sie ab und an die augen aufmacht....ich weiß nicht wie ich das noch außer mit therapie verarbeiten soll...es frisst mich innerlich total auf....

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5. Dezember 2011 um 23:04

Hallo
hallo sheba86, mir sind grade fast die tränen gekommen, etwas ähnliches aber weniger schlimmes habe ich in meiner familie, der kleine meines bruders , liegt nach seiner 2 herz op immer noch auf der intensiv weil er zu schwach ist selbstständig zu atmen, sie mussten ihn in tübingen die herzklappe "sprengen" weil sie statt 9mm nur 6 mm geöffnet ist,...seit ca 3 wochen liegt er wieder in unserer stadt in der intensiv, er wäre schon längst zuhause wenn der transport sachgemäß verluafen wäre, man kann doch ein frühchen nicht nach 2 herz op`s ein ein halb stunden lang im babysafe transportieren mit einer wärme flasche , eingewickelt in ein handtuch, er kam total übersäuert an, musste wieder beatmet werden und war geschwächter als nach den 2 herz op`s.
Er lebt, und wir hatten auch angst das er das alles nicht packt. und diesen aortabogen mussten sie ein stück ab schneiden und wieder dran nähen, das das herz richtig arbeitet,ich kann dich aber sehr sehr gut verstehen, der kleine ist grad mal 4 wochen alt, meine oma ist vor 2 monaten gestorben, das ist das was mich kaputt macht, klar es war kein baby aber sie war für mich meine mutter weil sie immer da war für mich u meinen bruder...mich macht es so fertig das ich mir hilfe geholt habe weil ich es alleine nicht schaffe, meine beste freundin hat ihr baby nach 5 tagen verloren, er hatte einen seltenen tumor den williams tumor, er ist auf dem weg in die klinik geplatzt u er ist gestorben, ich kann sehr gut nachempfinfen was du durchmachst,,..ich würde dir raten dich behandeln zu lassen, meine freundin hat es ohne hilfe nicht geschafft...wenn du reden möchtest schreibe mir eine privat nachricht ich gebe dir gern meine privat nummer!!!
Ich wünsche dir viel viel kraft und drücke dich!!! LG nicole

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6. Dezember 2011 um 12:12
In Antwort auf gaenor_12637403

Hallo
hallo sheba86, mir sind grade fast die tränen gekommen, etwas ähnliches aber weniger schlimmes habe ich in meiner familie, der kleine meines bruders , liegt nach seiner 2 herz op immer noch auf der intensiv weil er zu schwach ist selbstständig zu atmen, sie mussten ihn in tübingen die herzklappe "sprengen" weil sie statt 9mm nur 6 mm geöffnet ist,...seit ca 3 wochen liegt er wieder in unserer stadt in der intensiv, er wäre schon längst zuhause wenn der transport sachgemäß verluafen wäre, man kann doch ein frühchen nicht nach 2 herz op`s ein ein halb stunden lang im babysafe transportieren mit einer wärme flasche , eingewickelt in ein handtuch, er kam total übersäuert an, musste wieder beatmet werden und war geschwächter als nach den 2 herz op`s.
Er lebt, und wir hatten auch angst das er das alles nicht packt. und diesen aortabogen mussten sie ein stück ab schneiden und wieder dran nähen, das das herz richtig arbeitet,ich kann dich aber sehr sehr gut verstehen, der kleine ist grad mal 4 wochen alt, meine oma ist vor 2 monaten gestorben, das ist das was mich kaputt macht, klar es war kein baby aber sie war für mich meine mutter weil sie immer da war für mich u meinen bruder...mich macht es so fertig das ich mir hilfe geholt habe weil ich es alleine nicht schaffe, meine beste freundin hat ihr baby nach 5 tagen verloren, er hatte einen seltenen tumor den williams tumor, er ist auf dem weg in die klinik geplatzt u er ist gestorben, ich kann sehr gut nachempfinfen was du durchmachst,,..ich würde dir raten dich behandeln zu lassen, meine freundin hat es ohne hilfe nicht geschafft...wenn du reden möchtest schreibe mir eine privat nachricht ich gebe dir gern meine privat nummer!!!
Ich wünsche dir viel viel kraft und drücke dich!!! LG nicole

Hallo nicole
ich danke dir für deine hilfe.
wenn man sowas erleben muss ist das immer schlimm,wenn es dann noch das eigene kind betrifft natürlich umso mehr....
ich bin schon seit 1 1/2 jahren in therapie muss aber dazu sagen das der tod meiner tochter nnur eine von vielen rollen spielt aber es war der auslsöser das ich die therapie begonnen habe....
der nachteil der therapie ist natürlich das es einem mal besser und ein anderes mal wieder sau mäßig schlecht geht aber ich habe gesagt ich mach das weiter bis ich mir sicher bin das ich das alleine schaf und die therapie nicht mehr brauche.....
trotzdem nochmal vielen lieben dank.....

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6. Dezember 2011 um 12:53

Hallo
hab ich gern getan, ich freue mich wenn ich dir wenigstens einen funken helfen konnte, deine tochter ist jetzt ein kleiner engel und ihr geht es gut, da bin ich mir sicher, wie gesagt ich habe dir meine nummer per nachricht zukommen lassen, kannst mich anrufen - jederzeit!!!!

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