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22 Jahre nach Vergewaltigung immer noch Probleme mit Sexualität

7. Februar um 14:24 Letzte Antwort: 7. Februar um 19:21

Hallo an Alle,

Ich bin ganz neu hier und hab mich angemeldet weil ich ein Problem habe. 

Als ich 17 war wurde ich von einem Bekannten vergewaltigt. 
Ich habs verdrängt. Eine Therapie abgebrochen, weil ich nicht weiter kam.

Eine Beziehung die ich danach hatte ging deswegen in die Brüche.

Mit 20 hab ich meinen Mann kennengelernt. Wir sind jetzt 18 Jahre zusammen. Haben sogar Kinder.

Sexualität war nie einfach. Aber wir haben uns gemeinsam angenähert und unsern Weg gefunden. 
Im Normalfall läuft alles gut. Ich hab nur noch selten richtige Zusammenbrüche. Wenn dann mal eher einfach einen schwarzen Tag.

Was aber ein absolutes Problem für mich ist, ist die Selbstbefriedigung meines Mannes.
Gut, ich weiß das viele Frauen damit Probleme haben. 
Aber ich hab das Gefühl bei mir geht das darüber hinaus. 
Immer wenn ich mitbekomme das er es gemacht hat dreht sich mir der Magen um.
Es ekelt mich so an und ich empfinde meinen Mann dann als so schmutzig. Auch hab ich immer das Gefühl betrogen worden zu sein.
Rein vom Kopf weiß ich das das Blödsinn ist. Jeder Mann macht es und ich mache es ja auch manchmal. 
Es ist nichts schmutziges und auch nichts verbotenes.
Aber ich bekomme das nicht aus meinem Kopf und kann nur ganz schlecht damit umgehen. 
Bei der Therapie hatte ich das mal angesprochen, aber das Gefühl gehabt das ich nicht ernst genommen werde.
Das war mit ein Grund warum ich aufgehört habe. 

Wahrscheinlich kann mir hier niemand wirklich sagen ob das mit dem Missbrauch zusammenhängt. Ich schiebe es aber darauf, denn ich hab ja nie erlebt und erfahren wie eine normale Sexualität ist.
Die Vergewaltigung war meine erste sexuelle Erfahrung. 
Und wie gesagt, ich sehe das auch als etwas ganz natürliches an.
Nur diese negativen Gedanken die ich dann habe, die machen mich verrückt. 

Vielleicht hat jemand eine Idee was ich machen kann damit es besser wird.

Ach noch zur Info, miteinander masturbieren funktioniert wunderbar. Da bin ich dabei und sehe was passiert. Das ist irgendwie anders und kein Problem. 
Gesprochen hab ich auch schon mit ihm darüber.  Aber er kann ja da nix dagegen tun das ich so fühle. Er hat gesagt wenns so schlimm ist für mich macht ers nicht mehr. Aber ich will ihm das auf keinen Fall verbieten oder das er sich für mich so verstellt.
Und eine erneute Therapie kommt momentan erst mal nicht in Frage.

Ich hoffe ihr haltet mich nicht für bekloppt oder lacht mich aus.
Es ist wirklich eine ernste Sache die mich sehr belastet. Denn ich möchte eigentlich nichts lieber als eine ganz normale Sexualität zu leben und zu erleben.

Sorry für den langen Text

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7. Februar um 16:21

Hörst du dir eigentlich mal zu?
Gehts vielleicht noch unsensibler? 
Ich hoff wirklich dass dir nie was schlimmes im Leben passiert und dir dann jemand solche Aussagen um die Ohren knallt

@TE: Ich würde dir raten, wieder eine Therapie zu beginnen. Ich glaub dass da die richtige professionelle Hilfe auf jeden Fall weiterhelfen kann - aber such dir einen Therapeuten der für dich auch wirklich gut passt.
Und dann noch die Frage: Warum bekommst du eigentlich mit wenn dein Mann sich selbst befriedigt hat?

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7. Februar um 17:30
In Antwort auf sklaen

Hallo an Alle,

Ich bin ganz neu hier und hab mich angemeldet weil ich ein Problem habe. 

Als ich 17 war wurde ich von einem Bekannten vergewaltigt. 
Ich habs verdrängt. Eine Therapie abgebrochen, weil ich nicht weiter kam.

Eine Beziehung die ich danach hatte ging deswegen in die Brüche.

Mit 20 hab ich meinen Mann kennengelernt. Wir sind jetzt 18 Jahre zusammen. Haben sogar Kinder.

Sexualität war nie einfach. Aber wir haben uns gemeinsam angenähert und unsern Weg gefunden. 
Im Normalfall läuft alles gut. Ich hab nur noch selten richtige Zusammenbrüche. Wenn dann mal eher einfach einen schwarzen Tag.

Was aber ein absolutes Problem für mich ist, ist die Selbstbefriedigung meines Mannes.
Gut, ich weiß das viele Frauen damit Probleme haben. 
Aber ich hab das Gefühl bei mir geht das darüber hinaus. 
Immer wenn ich mitbekomme das er es gemacht hat dreht sich mir der Magen um.
Es ekelt mich so an und ich empfinde meinen Mann dann als so schmutzig. Auch hab ich immer das Gefühl betrogen worden zu sein.
Rein vom Kopf weiß ich das das Blödsinn ist. Jeder Mann macht es und ich mache es ja auch manchmal. 
Es ist nichts schmutziges und auch nichts verbotenes.
Aber ich bekomme das nicht aus meinem Kopf und kann nur ganz schlecht damit umgehen. 
Bei der Therapie hatte ich das mal angesprochen, aber das Gefühl gehabt das ich nicht ernst genommen werde.
Das war mit ein Grund warum ich aufgehört habe. 

Wahrscheinlich kann mir hier niemand wirklich sagen ob das mit dem Missbrauch zusammenhängt. Ich schiebe es aber darauf, denn ich hab ja nie erlebt und erfahren wie eine normale Sexualität ist.
Die Vergewaltigung war meine erste sexuelle Erfahrung. 
Und wie gesagt, ich sehe das auch als etwas ganz natürliches an.
Nur diese negativen Gedanken die ich dann habe, die machen mich verrückt. 

Vielleicht hat jemand eine Idee was ich machen kann damit es besser wird.

Ach noch zur Info, miteinander masturbieren funktioniert wunderbar. Da bin ich dabei und sehe was passiert. Das ist irgendwie anders und kein Problem. 
Gesprochen hab ich auch schon mit ihm darüber.  Aber er kann ja da nix dagegen tun das ich so fühle. Er hat gesagt wenns so schlimm ist für mich macht ers nicht mehr. Aber ich will ihm das auf keinen Fall verbieten oder das er sich für mich so verstellt.
Und eine erneute Therapie kommt momentan erst mal nicht in Frage.

Ich hoffe ihr haltet mich nicht für bekloppt oder lacht mich aus.
Es ist wirklich eine ernste Sache die mich sehr belastet. Denn ich möchte eigentlich nichts lieber als eine ganz normale Sexualität zu leben und zu erleben.

Sorry für den langen Text

weil dein Problem mit seiner SelbsBefriedigung nichts mit deiner Vergewaltigung zu tun hat

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7. Februar um 18:40
In Antwort auf sklaen

Hallo an Alle,

Ich bin ganz neu hier und hab mich angemeldet weil ich ein Problem habe. 

Als ich 17 war wurde ich von einem Bekannten vergewaltigt. 
Ich habs verdrängt. Eine Therapie abgebrochen, weil ich nicht weiter kam.

Eine Beziehung die ich danach hatte ging deswegen in die Brüche.

Mit 20 hab ich meinen Mann kennengelernt. Wir sind jetzt 18 Jahre zusammen. Haben sogar Kinder.

Sexualität war nie einfach. Aber wir haben uns gemeinsam angenähert und unsern Weg gefunden. 
Im Normalfall läuft alles gut. Ich hab nur noch selten richtige Zusammenbrüche. Wenn dann mal eher einfach einen schwarzen Tag.

Was aber ein absolutes Problem für mich ist, ist die Selbstbefriedigung meines Mannes.
Gut, ich weiß das viele Frauen damit Probleme haben. 
Aber ich hab das Gefühl bei mir geht das darüber hinaus. 
Immer wenn ich mitbekomme das er es gemacht hat dreht sich mir der Magen um.
Es ekelt mich so an und ich empfinde meinen Mann dann als so schmutzig. Auch hab ich immer das Gefühl betrogen worden zu sein.
Rein vom Kopf weiß ich das das Blödsinn ist. Jeder Mann macht es und ich mache es ja auch manchmal. 
Es ist nichts schmutziges und auch nichts verbotenes.
Aber ich bekomme das nicht aus meinem Kopf und kann nur ganz schlecht damit umgehen. 
Bei der Therapie hatte ich das mal angesprochen, aber das Gefühl gehabt das ich nicht ernst genommen werde.
Das war mit ein Grund warum ich aufgehört habe. 

Wahrscheinlich kann mir hier niemand wirklich sagen ob das mit dem Missbrauch zusammenhängt. Ich schiebe es aber darauf, denn ich hab ja nie erlebt und erfahren wie eine normale Sexualität ist.
Die Vergewaltigung war meine erste sexuelle Erfahrung. 
Und wie gesagt, ich sehe das auch als etwas ganz natürliches an.
Nur diese negativen Gedanken die ich dann habe, die machen mich verrückt. 

Vielleicht hat jemand eine Idee was ich machen kann damit es besser wird.

Ach noch zur Info, miteinander masturbieren funktioniert wunderbar. Da bin ich dabei und sehe was passiert. Das ist irgendwie anders und kein Problem. 
Gesprochen hab ich auch schon mit ihm darüber.  Aber er kann ja da nix dagegen tun das ich so fühle. Er hat gesagt wenns so schlimm ist für mich macht ers nicht mehr. Aber ich will ihm das auf keinen Fall verbieten oder das er sich für mich so verstellt.
Und eine erneute Therapie kommt momentan erst mal nicht in Frage.

Ich hoffe ihr haltet mich nicht für bekloppt oder lacht mich aus.
Es ist wirklich eine ernste Sache die mich sehr belastet. Denn ich möchte eigentlich nichts lieber als eine ganz normale Sexualität zu leben und zu erleben.

Sorry für den langen Text

Ich würde an deiner Stelle einen erneuten Versuch einer Therapie nicht ausschließen. 

Was Deinen Mann betrifft. Kannst du ihm nicht sagen er soll dafür sorgen, dass du auf keinen Fall etwas davon mitbekommst, wenn er sich selbst befriedigt. 

Wie soll man das überhaupt mitbekommen? 

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7. Februar um 19:21
In Antwort auf sklaen

Hallo an Alle,

Ich bin ganz neu hier und hab mich angemeldet weil ich ein Problem habe. 

Als ich 17 war wurde ich von einem Bekannten vergewaltigt. 
Ich habs verdrängt. Eine Therapie abgebrochen, weil ich nicht weiter kam.

Eine Beziehung die ich danach hatte ging deswegen in die Brüche.

Mit 20 hab ich meinen Mann kennengelernt. Wir sind jetzt 18 Jahre zusammen. Haben sogar Kinder.

Sexualität war nie einfach. Aber wir haben uns gemeinsam angenähert und unsern Weg gefunden. 
Im Normalfall läuft alles gut. Ich hab nur noch selten richtige Zusammenbrüche. Wenn dann mal eher einfach einen schwarzen Tag.

Was aber ein absolutes Problem für mich ist, ist die Selbstbefriedigung meines Mannes.
Gut, ich weiß das viele Frauen damit Probleme haben. 
Aber ich hab das Gefühl bei mir geht das darüber hinaus. 
Immer wenn ich mitbekomme das er es gemacht hat dreht sich mir der Magen um.
Es ekelt mich so an und ich empfinde meinen Mann dann als so schmutzig. Auch hab ich immer das Gefühl betrogen worden zu sein.
Rein vom Kopf weiß ich das das Blödsinn ist. Jeder Mann macht es und ich mache es ja auch manchmal. 
Es ist nichts schmutziges und auch nichts verbotenes.
Aber ich bekomme das nicht aus meinem Kopf und kann nur ganz schlecht damit umgehen. 
Bei der Therapie hatte ich das mal angesprochen, aber das Gefühl gehabt das ich nicht ernst genommen werde.
Das war mit ein Grund warum ich aufgehört habe. 

Wahrscheinlich kann mir hier niemand wirklich sagen ob das mit dem Missbrauch zusammenhängt. Ich schiebe es aber darauf, denn ich hab ja nie erlebt und erfahren wie eine normale Sexualität ist.
Die Vergewaltigung war meine erste sexuelle Erfahrung. 
Und wie gesagt, ich sehe das auch als etwas ganz natürliches an.
Nur diese negativen Gedanken die ich dann habe, die machen mich verrückt. 

Vielleicht hat jemand eine Idee was ich machen kann damit es besser wird.

Ach noch zur Info, miteinander masturbieren funktioniert wunderbar. Da bin ich dabei und sehe was passiert. Das ist irgendwie anders und kein Problem. 
Gesprochen hab ich auch schon mit ihm darüber.  Aber er kann ja da nix dagegen tun das ich so fühle. Er hat gesagt wenns so schlimm ist für mich macht ers nicht mehr. Aber ich will ihm das auf keinen Fall verbieten oder das er sich für mich so verstellt.
Und eine erneute Therapie kommt momentan erst mal nicht in Frage.

Ich hoffe ihr haltet mich nicht für bekloppt oder lacht mich aus.
Es ist wirklich eine ernste Sache die mich sehr belastet. Denn ich möchte eigentlich nichts lieber als eine ganz normale Sexualität zu leben und zu erleben.

Sorry für den langen Text

Hallo,

welchen Unterschied macht das Wissen um einen möglichen Zusammenhang der Erlebnisse von damals, im Umgang mit deinem Mann heute für dich? 
Auch ich möchte dir zu einem erneuten Therapiestart raten. Das jemand deine Gedanken versteht reicht nicht aus. Um eine andere Blickrichtung einzunehmen, sollte ein Therapeut die Lupe auf das Problem halten. Dies ist hier nicht möglich.

VG Sis 

 

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