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2 Kleine Jungs verloren/24. und 21. SSW

30. November 2006 um 10:30

Am 15.10.99 habe ich einen Sohn in der 24.SSW verloren.
Gleich im 2. Zyklus (bekam 6 Wochen später die 1. Periode und dann hatte es geklappt), bin ich wieder schwanger geworden-bewußt und der Sohn ist gesund geboren.
Am 29.9.06 habe ich schonwieder einen Jungen verloren.Mir ist 54 Std. vorher "einfach so " die Fruchtblase geplatzt,nach 1 1/4 Std. ist mein 3. Sohn tot geboren.
Nach 3 Wochen hat sich mein Partner von mir getrennt-nach fast 3 Wochen haben wir einen Neustart gemacht-es renkt sich laaaangsam wieder ein.(er wohnt auch wieder hier).
Ich möchte gerne nochmal ein Baby-er hat so seine Zweifel.
Dachte echt,es hätte geklappt.
Am 1.11. hatte ich meine 1. Periode,hatte am 16.11. meinen Eisprung (spüre den Mittelschmerz)--machte Montag u. Dienst. SS-Tests,die beide negativ waren.Aber ich hatte Brustschmerzen und überhaupt....
Gestern bekam ich Rückenschmerzen und heute Morgen bekam ich "mit voller Wucht" meine 2. Periode.
Fühle mich grad völlig depressiv,das es nicht geklappt hat.
Das liegt wohl mit an der Psyche,denn Körperlich war ich gleich nach der Geburt wieder fit.
Wem gehts auch so-wer kennt das Gefühl?
Mann,ich war so überzeugt......

LG von Steffi

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1. Dezember 2006 um 10:04

Fehlgeburt in der 21. SSW
hallo steffi,

auch ich hatte anfang november in der 21. ssw eine fehlgeburt. ich wurde endlich nach 8 monaten schwanger und freute mich riesig auf unser erstes kind. eigendlich war es mir egal was es wird, aber am liebsten hätte ich gerne einen kleinen jungen gehabt. ich hatte wärend der schwangerschaft keine nennenswerten probleme - ewas übelkeit, müder als sonst, grenzen an die ich stieß und die ich vorher nicht kannte. ich war sicherlich eine der glücklichsten schwangeren, die es gibt und habe mich auch voll der vorfreude auf unser kind hingegeben. bei allem wurde ich vorsichtiger - keine zigaretten, kein alkohol, keine rohen lebensmittel, keine fremden toiletten - und wenn dann nur mit sakrotan- nichts schweres gehoben, mehr auszeiten, wenn es mir zu viel wurde. meine familie sagte immer, dass ich viel zu vorsichtig sei und das unserem baby nicht passieren würde. jedes mal wenn ich zum arzt ging, war ich höllisch aufgeregt und hoffte, dass alles in ordnung sei und es war immer alles super. eines schönen tages fühlte ich mich unruhig und ich ging zum arzt, obwohl ich am nächsten tag einen regulären vorsorgeterin gegabt hätte. von dort aus wurde ich sofort ins krankenhaus gebracht, da sich der muttermund geöffnet hatte und die fruchtblase ein wenig reingerutscht war. es sollte versucht werden über eine operation die fruchtblase wieder zurück zu schieben und den muttermund zuzunähen. doch zuerst musste ich auf diverse testergebnisse warten, diese sollten drei tage später eintreffen. in der zwischenzeit wurde ich an dieverse geräte angeschlossen, musste liegen und warten. bei der feindiagnostik haben sie nochmal alles überprüft und festgestellt, dass alles in bester ordnung mit meinem kind ist - kerngesund und mopsfidel und ein kleiner junge. in der nacht nach dieser nachricht wachte ich auf und die wehen hatten eingesetzt. die ärzte versuchten sie zu stoppen und ich lag da und jammerte nicht und veratmete meine wehen. leider habe ich nicht mit nachdruck darauf bestanden, dass man bei mir zu hause anruft und ich meinen partner bei mir haben möchte. selbst als die wehen, dann im minutentakt kamen, gab ich die hoffnung nicht auf. um 5:29 ist meine blase gesprungen. da wusste ich,dass ich unseren kleinen sohn verlieren werde. jetzt ging alles recht schnell... um 5:32 war ich im kreissaal und ich konnte für mein kind nur noch eines tun - es still und friedlich zur welt bringen - um 5:44 war unsere sohn geboren, um 5:46 hat man bei mir zu hause angerufen. ich habe meinen sohn im arm gehabt, ihm einen namen geben dürfen, vormittags haben wir hallo gesagt und uns nachmittags von ihm verabschiedet. wann die beerdigung ist, weiß ich leider nicht. ich stehe jeden tag auf und erledige etwas, versuche mit meiner / unserer trauer umzugehen, gehe arbeiten und überstehe irgendwie die tage. er fehlt uns so und ich werde auf jeden fall versuchen wieder schwanger zu werden, aber momentan bin ich noch nicht bereit dazu. ich lebe jeden tag mit den gedanken an unser kind, sehe mir sein foto an, wie er so friedlich aussieht als würde er nur schlafen und ich lebe ihn. er wird immer in unseren herzen sein - unser ganzes leben lang.

liebe grüße
mia

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1. Dezember 2006 um 11:59
In Antwort auf chanel_12499487

Fehlgeburt in der 21. SSW
hallo steffi,

auch ich hatte anfang november in der 21. ssw eine fehlgeburt. ich wurde endlich nach 8 monaten schwanger und freute mich riesig auf unser erstes kind. eigendlich war es mir egal was es wird, aber am liebsten hätte ich gerne einen kleinen jungen gehabt. ich hatte wärend der schwangerschaft keine nennenswerten probleme - ewas übelkeit, müder als sonst, grenzen an die ich stieß und die ich vorher nicht kannte. ich war sicherlich eine der glücklichsten schwangeren, die es gibt und habe mich auch voll der vorfreude auf unser kind hingegeben. bei allem wurde ich vorsichtiger - keine zigaretten, kein alkohol, keine rohen lebensmittel, keine fremden toiletten - und wenn dann nur mit sakrotan- nichts schweres gehoben, mehr auszeiten, wenn es mir zu viel wurde. meine familie sagte immer, dass ich viel zu vorsichtig sei und das unserem baby nicht passieren würde. jedes mal wenn ich zum arzt ging, war ich höllisch aufgeregt und hoffte, dass alles in ordnung sei und es war immer alles super. eines schönen tages fühlte ich mich unruhig und ich ging zum arzt, obwohl ich am nächsten tag einen regulären vorsorgeterin gegabt hätte. von dort aus wurde ich sofort ins krankenhaus gebracht, da sich der muttermund geöffnet hatte und die fruchtblase ein wenig reingerutscht war. es sollte versucht werden über eine operation die fruchtblase wieder zurück zu schieben und den muttermund zuzunähen. doch zuerst musste ich auf diverse testergebnisse warten, diese sollten drei tage später eintreffen. in der zwischenzeit wurde ich an dieverse geräte angeschlossen, musste liegen und warten. bei der feindiagnostik haben sie nochmal alles überprüft und festgestellt, dass alles in bester ordnung mit meinem kind ist - kerngesund und mopsfidel und ein kleiner junge. in der nacht nach dieser nachricht wachte ich auf und die wehen hatten eingesetzt. die ärzte versuchten sie zu stoppen und ich lag da und jammerte nicht und veratmete meine wehen. leider habe ich nicht mit nachdruck darauf bestanden, dass man bei mir zu hause anruft und ich meinen partner bei mir haben möchte. selbst als die wehen, dann im minutentakt kamen, gab ich die hoffnung nicht auf. um 5:29 ist meine blase gesprungen. da wusste ich,dass ich unseren kleinen sohn verlieren werde. jetzt ging alles recht schnell... um 5:32 war ich im kreissaal und ich konnte für mein kind nur noch eines tun - es still und friedlich zur welt bringen - um 5:44 war unsere sohn geboren, um 5:46 hat man bei mir zu hause angerufen. ich habe meinen sohn im arm gehabt, ihm einen namen geben dürfen, vormittags haben wir hallo gesagt und uns nachmittags von ihm verabschiedet. wann die beerdigung ist, weiß ich leider nicht. ich stehe jeden tag auf und erledige etwas, versuche mit meiner / unserer trauer umzugehen, gehe arbeiten und überstehe irgendwie die tage. er fehlt uns so und ich werde auf jeden fall versuchen wieder schwanger zu werden, aber momentan bin ich noch nicht bereit dazu. ich lebe jeden tag mit den gedanken an unser kind, sehe mir sein foto an, wie er so friedlich aussieht als würde er nur schlafen und ich lebe ihn. er wird immer in unseren herzen sein - unser ganzes leben lang.

liebe grüße
mia

Liebe Mia,
es tut mir sehr leid,das du dies auch erleben mußtest.
Die Trauer ist ein steiniger,langer Weg-man geht 2 Schritte vor und einen zurück.Durch meinen 1. Sohn,den ich vor 7 Jahren verlor,bin ich jetzt etwas gefaster und komme derzeit relativ gtu damit zurecht.
Unser Kleiner ist Zuhause gekommen-Freitagfrüh um 4.15 Uhr.Dienstagabend ist mir "einfach so" die Fruchtblase geplatzt-es war recht viel-bin ich deswegen nicht ins Krankenhaus gefahren.Wußte eigendlich,das dies der anfang vom Ende ist-obwohl ich bis zum Schluß hoffte "es wird alles gut".Hatte ja immerhin keine Wehen.Habe hier gelegen und gehofft.Donnerstagabend bin ich gegen 0.00 Uhr eingeschlafen und um 3.00 Uhr mit Druck auf dem Darm wach geworden.Ging also aufs WC ,aber die Schmerzen blieben.Lief hier in der Wohnung rum,setzte Kaffee auf etc.-hatte aber nie den Gedanken-das es nun soweit war.Kurz bevor der Kleine kam,fühlte ich unten "etwas",ging ins Schlafzimmer,weckte meinen Freund und meinte nur "Der Kleine kommt" (hatte geahnt,das es ein Bub ist).Schon war er da,nach 1 1/4 Std. Wehen,es ging alles so schnell.
Stunden später kam mein Frauenarzt her,er hätte mich natürlich lieber in der Klinik gesehen,hat es aber respektiert das ich daherim bleiben wollte.Habe ja schon ein paar Kinder und durch die Erfahrung mit meinen 1. Sohn,mußte ich ihm versprechen mich zu melden wenn etwas ist.
Der Kleine blieb bis Sonntagnachmittag bei uns-lag mit bei uns im Bett.Gaaaanz viele Fotos haben wir gemacht,einen Gipsabdruck,Fußabdruck etc.-habe auch das Handtuch mit den Spuren behalten (ungewaschen).Das war eine hilfreiche Zeit-ich hatte alle Zeit der Welt um mich mit der Situation abzufinden und zu verabschieden.So konnte ich ihn Sonntag auch abholen lassen-ohne das es mir weh tat.Bekam ja die Körperlichen Veränderungen mit,das war nicht so schön.
Manchmal habe ich das Gefühl,es ist schon lange,lange her-ist es aber nicht.
3 1/2 Wochen danach hatte sich mein Freund von mir getrennt-er kam mit allem nicht klar.Wir hatten aber immer Kontakt und haben uns nach 2 Wochen das erstemal wieder getroffen.Nun sind wir wieder zusammen und der Wunsch nach einem Folgekind ist meinerseits sehr groß.Er hat Bedenken,Angst-das es wieder passiert.
Ich habe die SS eher als "Normal" gelebt.Da es mir körperlich gut ging,mir war auch nie schlecht oder so....fühlte ich mich auch garnicht richtig schwanger.
Denke,dadurch habe ich mir auch nie richtig die Zeit genommen etwas zu geniesen.Da ich schon Kinder habe,war halt immer was zu tun.Diese Zeit fehlt mir.
Ich vermisse die kleinen zarten Tritte,die ich kurze Zeit spüren durfte.Jetzt wären es schon kräftige Tritte.....Bin neidisch auf Schwangere mit Kugebäuchen....es tut mir weh,wenn ich kleine Babys sehe....u.s.w
Wie groß und schwer war dein Sohn?Wie heißt er,wenn ich fragen darf?
Wie geht dein Partner mit dir um?Wie ist nun eure Beziehung?Hat er den Kleinen auch gesehen?

Unser Kaya war 23 cm groß und wog 255 gr.

Hast du liebe Leute um dich rum,die für dich da sind?
Wenn du magst,können wir telefonieren.Woher kommst du,wenn ich fragen darf?

Melde dich wieder,
liebe Grüße von Steffie

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5. Dezember 2006 um 13:14
In Antwort auf steffiek

Liebe Mia,
es tut mir sehr leid,das du dies auch erleben mußtest.
Die Trauer ist ein steiniger,langer Weg-man geht 2 Schritte vor und einen zurück.Durch meinen 1. Sohn,den ich vor 7 Jahren verlor,bin ich jetzt etwas gefaster und komme derzeit relativ gtu damit zurecht.
Unser Kleiner ist Zuhause gekommen-Freitagfrüh um 4.15 Uhr.Dienstagabend ist mir "einfach so" die Fruchtblase geplatzt-es war recht viel-bin ich deswegen nicht ins Krankenhaus gefahren.Wußte eigendlich,das dies der anfang vom Ende ist-obwohl ich bis zum Schluß hoffte "es wird alles gut".Hatte ja immerhin keine Wehen.Habe hier gelegen und gehofft.Donnerstagabend bin ich gegen 0.00 Uhr eingeschlafen und um 3.00 Uhr mit Druck auf dem Darm wach geworden.Ging also aufs WC ,aber die Schmerzen blieben.Lief hier in der Wohnung rum,setzte Kaffee auf etc.-hatte aber nie den Gedanken-das es nun soweit war.Kurz bevor der Kleine kam,fühlte ich unten "etwas",ging ins Schlafzimmer,weckte meinen Freund und meinte nur "Der Kleine kommt" (hatte geahnt,das es ein Bub ist).Schon war er da,nach 1 1/4 Std. Wehen,es ging alles so schnell.
Stunden später kam mein Frauenarzt her,er hätte mich natürlich lieber in der Klinik gesehen,hat es aber respektiert das ich daherim bleiben wollte.Habe ja schon ein paar Kinder und durch die Erfahrung mit meinen 1. Sohn,mußte ich ihm versprechen mich zu melden wenn etwas ist.
Der Kleine blieb bis Sonntagnachmittag bei uns-lag mit bei uns im Bett.Gaaaanz viele Fotos haben wir gemacht,einen Gipsabdruck,Fußabdruck etc.-habe auch das Handtuch mit den Spuren behalten (ungewaschen).Das war eine hilfreiche Zeit-ich hatte alle Zeit der Welt um mich mit der Situation abzufinden und zu verabschieden.So konnte ich ihn Sonntag auch abholen lassen-ohne das es mir weh tat.Bekam ja die Körperlichen Veränderungen mit,das war nicht so schön.
Manchmal habe ich das Gefühl,es ist schon lange,lange her-ist es aber nicht.
3 1/2 Wochen danach hatte sich mein Freund von mir getrennt-er kam mit allem nicht klar.Wir hatten aber immer Kontakt und haben uns nach 2 Wochen das erstemal wieder getroffen.Nun sind wir wieder zusammen und der Wunsch nach einem Folgekind ist meinerseits sehr groß.Er hat Bedenken,Angst-das es wieder passiert.
Ich habe die SS eher als "Normal" gelebt.Da es mir körperlich gut ging,mir war auch nie schlecht oder so....fühlte ich mich auch garnicht richtig schwanger.
Denke,dadurch habe ich mir auch nie richtig die Zeit genommen etwas zu geniesen.Da ich schon Kinder habe,war halt immer was zu tun.Diese Zeit fehlt mir.
Ich vermisse die kleinen zarten Tritte,die ich kurze Zeit spüren durfte.Jetzt wären es schon kräftige Tritte.....Bin neidisch auf Schwangere mit Kugebäuchen....es tut mir weh,wenn ich kleine Babys sehe....u.s.w
Wie groß und schwer war dein Sohn?Wie heißt er,wenn ich fragen darf?
Wie geht dein Partner mit dir um?Wie ist nun eure Beziehung?Hat er den Kleinen auch gesehen?

Unser Kaya war 23 cm groß und wog 255 gr.

Hast du liebe Leute um dich rum,die für dich da sind?
Wenn du magst,können wir telefonieren.Woher kommst du,wenn ich fragen darf?

Melde dich wieder,
liebe Grüße von Steffie

Hallo steffi,
das sind ja so viele fragen auf einmal. aber ich werde versuchen sie zu beantworten.
unser sohn heißt finn-ole und er wog 350g und war schon ganze 27 cm groß. er hätte jetzt schon eine cance zu überleben gehabt, ich hätte also noch ganze 3 1/2 wochen gebraucht...
ja mein partner hat unser kind auch gesehen, wir haben ihn nach der geburt bekommen, wir haben ihm morgens "hallo" gesagt und nachmittags haben wir uns von ihm verabschiedet. bei meinem partner musste der alltag wieder einziehen, da er im februar seine diplomprüfungen hat. mein studium ist vorläufig auf eis gelegt, allerdings steht bei mir im januar auch eine prüfung an, die ich nicht verschieben kann. das heißt - augen zu und durch. ansonsten verbringen wir sehr viel zeit miteinander - mehr als früher - reden sehr viel, trauern, weinen, lachen. jeder von uns beiden hat mal einen sehr schlechten tag und dann ist der andere da. unsere familien sind uns ebenfalls eine sehr große hilfe und wir sind alle wieder enger zusammen gerückt. auch ist die erkenntnis da, dass es im leben zu viele banalitäten gibt über die man sich aufregt oder ärgert bzw. streitet. dies hat sich seit der geburt und dem tod unseres kindes schlagartig geändert. meine schwester ist vorläufig bei uns eingezogen und übernimmt die "aufpasserrolle", wenn ich alleine wäre.
mit den freunden ist das alles schon etwas schwieriger: es haben sich bei uns leute gemeldet, mit denen man früher nur wenig zu tun hatte, die aber jetzt da sind und zuhören, auch die arbeitskollegen und unser chef sind eine große hilfe - sie sind da, hören zu und helfen wo sie können, ohne, dass sie uns in watte packen. enge freunde haben sich bei uns seither noch nicht gemeldet - da ist sehr viel kaputt gegangen und wir sind extrem enttäuscht. dies hat auch zu dem entschluss geführt, dass wir nächstes jahr nach berlin ziehen werden.

wir haben uns beide armbänder machen lassen, dort haben wir auf der vorderseite den namen unseres sohnes eingravieren lassen und in die innenseite sein geburtsdatum.

wie geht es bei euch? wird kaya eine beerdigung erhalten? wie gehen deine kinder damit um? woher kommst du?

liebe grüße
mia

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20. April 2007 um 15:18
In Antwort auf chanel_12499487

Hallo steffi,
das sind ja so viele fragen auf einmal. aber ich werde versuchen sie zu beantworten.
unser sohn heißt finn-ole und er wog 350g und war schon ganze 27 cm groß. er hätte jetzt schon eine cance zu überleben gehabt, ich hätte also noch ganze 3 1/2 wochen gebraucht...
ja mein partner hat unser kind auch gesehen, wir haben ihn nach der geburt bekommen, wir haben ihm morgens "hallo" gesagt und nachmittags haben wir uns von ihm verabschiedet. bei meinem partner musste der alltag wieder einziehen, da er im februar seine diplomprüfungen hat. mein studium ist vorläufig auf eis gelegt, allerdings steht bei mir im januar auch eine prüfung an, die ich nicht verschieben kann. das heißt - augen zu und durch. ansonsten verbringen wir sehr viel zeit miteinander - mehr als früher - reden sehr viel, trauern, weinen, lachen. jeder von uns beiden hat mal einen sehr schlechten tag und dann ist der andere da. unsere familien sind uns ebenfalls eine sehr große hilfe und wir sind alle wieder enger zusammen gerückt. auch ist die erkenntnis da, dass es im leben zu viele banalitäten gibt über die man sich aufregt oder ärgert bzw. streitet. dies hat sich seit der geburt und dem tod unseres kindes schlagartig geändert. meine schwester ist vorläufig bei uns eingezogen und übernimmt die "aufpasserrolle", wenn ich alleine wäre.
mit den freunden ist das alles schon etwas schwieriger: es haben sich bei uns leute gemeldet, mit denen man früher nur wenig zu tun hatte, die aber jetzt da sind und zuhören, auch die arbeitskollegen und unser chef sind eine große hilfe - sie sind da, hören zu und helfen wo sie können, ohne, dass sie uns in watte packen. enge freunde haben sich bei uns seither noch nicht gemeldet - da ist sehr viel kaputt gegangen und wir sind extrem enttäuscht. dies hat auch zu dem entschluss geführt, dass wir nächstes jahr nach berlin ziehen werden.

wir haben uns beide armbänder machen lassen, dort haben wir auf der vorderseite den namen unseres sohnes eingravieren lassen und in die innenseite sein geburtsdatum.

wie geht es bei euch? wird kaya eine beerdigung erhalten? wie gehen deine kinder damit um? woher kommst du?

liebe grüße
mia

Hallo mia
ich weiß ja gar nicht ob du dich überhaupt noch in diesem forum aufhältst, trotzdem versuche ich es mal. ich habe mein kind in der 22. woche vor ein paar wochen verloren. mir kommen deine schilderungen sehr bekannt vor, vor allem was die freunde und eure gemeinsame trauerarbeit betrifft. geht es dir jetzt wieder gut? willst du wieder schwanger werden?

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7. Mai 2007 um 20:41
In Antwort auf basima_12529561

Hallo mia
ich weiß ja gar nicht ob du dich überhaupt noch in diesem forum aufhältst, trotzdem versuche ich es mal. ich habe mein kind in der 22. woche vor ein paar wochen verloren. mir kommen deine schilderungen sehr bekannt vor, vor allem was die freunde und eure gemeinsame trauerarbeit betrifft. geht es dir jetzt wieder gut? willst du wieder schwanger werden?

Hallo elisa
Hallo,

durch einen dummen zufall bin ich auf dieser seite gelandet...
ich habe 3 fehlgeburten hinter mir.
die letzten beiden immer in der 22.&23.ssw. nun fangen die untersuchungen an... hat jemand von euch schon einen gentest hinter sich???

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26. Februar 2009 um 20:53
In Antwort auf basima_12529561

Hallo mia
ich weiß ja gar nicht ob du dich überhaupt noch in diesem forum aufhältst, trotzdem versuche ich es mal. ich habe mein kind in der 22. woche vor ein paar wochen verloren. mir kommen deine schilderungen sehr bekannt vor, vor allem was die freunde und eure gemeinsame trauerarbeit betrifft. geht es dir jetzt wieder gut? willst du wieder schwanger werden?

Blasensprung
ich hatte in der 20+5 einen Blasensprung.danach war mein kind aber noch am leben obwohl es komplett trocken lag. nach 5 tagen durfte ich dann dann nach hause
. mein kind lag immer noch tocken und ich schöpfte neue hoffnung . 2 stunden nach dem ich wieder zu hause war durfte ich dann wieder ins Kh . ich hatte wehen und mein sohn kam mit 42o gr. auf die welt .er hat noch fast 2 stunden geatmt und ich hatte zeit mich zu verabschieden.aber wie kann das leben weitergehen . auf diese frage habe ich bisher noch noch keine ant wort gefunden. obwohl ich für meine 2 anderenkinder stark sein muß. habe nur angst daran zu vertweifeln

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