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2 Kinder, Mann und mehrere Nervenzusammenbrüche

19. Mai 2017 um 22:29

Achtung!!!!
Sehr langer Text


Hallo alle zusammen,

das ist mein aller erstes mal,  dass ich in einem Forum schreibe. Ich brauche aber dringend Hilfe.  Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder  (Mädchen 4, junge 1 1/2 jahre). Beide sind sehr schwierige Kinder.  Die ältere War seit der Geburt Mega anstrengend. War ein schrei Kind.  Auch als sie älter War,  konnte sie sich nie alleine beschäftigen. Dadurch kam oft der Haushalt und das kochen zu kurz. Dann wurde ich mit dem zweiten schwanger. Inzwischen hat auch noch die trotzphase meiner Tochter begonnen. Ich dachte es gibt nichts schlimmeres. Mit 2 1/2 kam sie dann in die kita während ich schwanger mit unserem Sohn war. Im 5. Monat meiner zweiten SS ist meine Oma verstorben, was für mich sehr schwer war. Im 6. Monat hat mich meine tochter so mit ihrer Trotzphase in den Wahnsinn gebracht, das ich mit einem nervenzusammenbruch und Schwächeanfall im Kh gelandet bin. Mein Mann arbeitet in drei Schichten, d.h. Ich War die meiste zeit alleine mit allem. Die ganze 2 ss über hatte ich immer zwischendurch wehen bis sie dann im 8. Monat richtig eingesetzt sind und der Muttermund angefangen hat sich zu öffnen. Ich musste mit einem Krankenwagen in eine spezialklinik gebracht werden, da bei uns vor Ort Das Krankenhaus nicht auf Frühgeburten spezialisiert ist. In dieser Klinik kam ich dann an den wehenhemmer  und durfte eine Woche dort verbringen. Das hat geholfen, da der kleine danach sogar drei tage zu spät kam, als errechnet. 
Das zweite Kind litt 4 Monate an den Koliken und hatte das Kiss Syndrom, was wir durch den osteopathen in den Griff bekommen haben.  Ich hatte 4 monate nur max 4 Std Schlaf. Bin mehrmals vor Erschöpfung ohnmächtig umgefallen. Einmal so stark, dass ich neben unserer duschkabine mit einer blauen gesichtshälfte aufgewacht bin während das Kind nackig auf der aufgeklappten Couch lag, weil ich es wahrscheinlich gerade gewickelt hatte. Ich kann Bis heute nicht sagen wie lange ich dort lag. Als er 2 Monate alt war, bin ich mit einer mastitis und hohem Fieber im Kh gelandet. Ich wollte um jeden Preis selber stillen. Aber es hatte damals bei meiner Tochter auch nicht geklappt, weil sich meine brüsten immer entzündet hatten. Hatte sie nur 1,5 Wochen Stillen können. Meine hebamme sagte, ich soll abstillen und mich nicht weiter quälen. Meine brüste wären nicht fürs stillen gemacht. Wir haben wirklich alles versucht. Nachdem ich mich überwunden hatte dann im Kh die abstilltabletten zu schlucken, hatte ich einen nervenzusammenbruch erlitten. Bekam aber sofort von der Ärztin Beruhigungsmittel. Durch das abstillen ist alles bisschen leichter geworden muss ich gestehen. Aber der Alltag für mich leider nicht.  Ich habe zwei sehr unruhige Kinder zu managen. Ich hatte so oft schon nervenzusammenbrüche, wo ich einfach nicht mehr konnte. Ich zittere dann am ganzen körper, weine und bekomme keine Luft.  Die trotzphase meiner Tochter wird immer schlimmer wie ich finde obwohl sie fast 4 ist. Sie macht alles genau anders wie ich es ihr sage und versucht mich immer zu provozieren. Mein Sohn ist wie eine klette. Er klammert den ganzen tag an meinem Bein.  Ich will mich nicht über meine Kids beschweren. Für mich sind es die besten, wie für jede Mutter ihre auch. Aber ich habe einfach keine kraft mehr das alles alleine zu meistern. Ich habe keine freie Minute für mich. Ich mUSS immer für jeden und alles da sein, wenn man mich um Hilfe bittet, aber für mich ist niemand da. Wenn meine Kinder mittags schlafen und ich mich kurz draußen entspannen will, dann höre ich immer noch das Geschrei der beiden in meinem Kopf.  Ich gehe 100 mal wieder zurück ins Haus,  aber alles ist still. Es ist einfach schon in meinem Kopf eingeprägt und ich weiss nicht wie Ich es heraus bekomme. Ich bin einfach fix und fertig mit allem. Das Wort "ICH" gibt es in meinem kopf nicht mehr. Weil ich mir vorkomme wie nicht "ICH" sondern wie eine Mutter-Ehefrau-Hausfrau-Maschine.

Ich Danke euch schon mal 

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19. Mai 2017 um 22:47

Was sagt denn dein Mann dazu? Versucht er dich zu unterstützen?

Also die Große geht in den Kindergarten und dann hast du den Vormittag für den Kleinen? Vielleicht könntest du ihn vormittags in einen Hort geben, dann hättest du ein paar Stunden am Tag für dich? Auch wenn das vielleicht schwer ist, werden die Kinder von einer erholten Mutter sehr viel mehr haben als von einer komplett ausgelaugten.

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20. Mai 2017 um 7:50
In Antwort auf dubravushka

Was sagt denn dein Mann dazu? Versucht er dich zu unterstützen?

Also die Große geht in den Kindergarten und dann hast du den Vormittag für den Kleinen? Vielleicht könntest du ihn vormittags in einen Hort geben, dann hättest du ein paar Stunden am Tag für dich? Auch wenn das vielleicht schwer ist, werden die Kinder von einer erholten Mutter sehr viel mehr haben als von einer komplett ausgelaugten.

Mein Mann sagt da nichts zu. Er ist entweder arbeiten, oder im Garten oder schläft. Die meiste Zeit sind die halt mit mir. Ich habe oft das Gefühl, dass er mich nicht versteht. Nach dem abstillen von der älteren Tochter litt ich eine Weile an Depressionen und musste antidepressIva einnehmen. Mein Mann nahm es nicht ernst. Für ihm sind depressionen und das burn-out-Syndrom keine Krankheiten, sonden etwas, was man sich einbildet. Ich nehme zwar die antidepressiva schon lange nicht, aber diese depressiven schübe bekomme ich trozdem hin und wieder. Mal dauern die paar tage und mal auch eine ganze woche. Der jüngste kommt ab August in eine u3Gruppe in die kita. Und ich gehe dann Vormittags arbeiten.

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20. Mai 2017 um 7:56

Ich versuche sie zu erziehen. Kann auch manchmal sehr streng werden. Mein mann ist aber konsequenter als ich, das stimmt. Mein Mann ist angler und fährt jedes Jahr für eine Woche mit den Jungs angeln. D.h ich bin wieder eine ganze Woche alleine mit ihnen. Als meine freUnding das gehört hat ist ihr fast der Kragen geplatzt. Und jetzt fahre ich mit meinen Freundinnen für 4 Tage an die Ostsee. Ohne Mann und ohne Kids.  

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20. Mai 2017 um 22:52
In Antwort auf tscheburaschka1

Achtung!!!!
Sehr langer Text


Hallo alle zusammen,

das ist mein aller erstes mal,  dass ich in einem Forum schreibe. Ich brauche aber dringend Hilfe.  Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder  (Mädchen 4, junge 1 1/2 jahre). Beide sind sehr schwierige Kinder.  Die ältere War seit der Geburt Mega anstrengend. War ein schrei Kind.  Auch als sie älter War,  konnte sie sich nie alleine beschäftigen. Dadurch kam oft der Haushalt und das kochen zu kurz. Dann wurde ich mit dem zweiten schwanger. Inzwischen hat auch noch die trotzphase meiner Tochter begonnen. Ich dachte es gibt nichts schlimmeres. Mit 2 1/2 kam sie dann in die kita während ich schwanger mit unserem Sohn war. Im 5. Monat meiner zweiten SS ist meine Oma verstorben, was für mich sehr schwer war. Im 6. Monat hat mich meine tochter so mit ihrer Trotzphase in den Wahnsinn gebracht, das ich mit einem nervenzusammenbruch und Schwächeanfall im Kh gelandet bin. Mein Mann arbeitet in drei Schichten, d.h. Ich War die meiste zeit alleine mit allem. Die ganze 2 ss über hatte ich immer zwischendurch wehen bis sie dann im 8. Monat richtig eingesetzt sind und der Muttermund angefangen hat sich zu öffnen. Ich musste mit einem Krankenwagen in eine spezialklinik gebracht werden, da bei uns vor Ort Das Krankenhaus nicht auf Frühgeburten spezialisiert ist. In dieser Klinik kam ich dann an den wehenhemmer  und durfte eine Woche dort verbringen. Das hat geholfen, da der kleine danach sogar drei tage zu spät kam, als errechnet. 
Das zweite Kind litt 4 Monate an den Koliken und hatte das Kiss Syndrom, was wir durch den osteopathen in den Griff bekommen haben.  Ich hatte 4 monate nur max 4 Std Schlaf. Bin mehrmals vor Erschöpfung ohnmächtig umgefallen. Einmal so stark, dass ich neben unserer duschkabine mit einer blauen gesichtshälfte aufgewacht bin während das Kind nackig auf der aufgeklappten Couch lag, weil ich es wahrscheinlich gerade gewickelt hatte. Ich kann Bis heute nicht sagen wie lange ich dort lag. Als er 2 Monate alt war, bin ich mit einer mastitis und hohem Fieber im Kh gelandet. Ich wollte um jeden Preis selber stillen. Aber es hatte damals bei meiner Tochter auch nicht geklappt, weil sich meine brüsten immer entzündet hatten. Hatte sie nur 1,5 Wochen Stillen können. Meine hebamme sagte, ich soll abstillen und mich nicht weiter quälen. Meine brüste wären nicht fürs stillen gemacht. Wir haben wirklich alles versucht. Nachdem ich mich überwunden hatte dann im Kh die abstilltabletten zu schlucken, hatte ich einen nervenzusammenbruch erlitten. Bekam aber sofort von der Ärztin Beruhigungsmittel. Durch das abstillen ist alles bisschen leichter geworden muss ich gestehen. Aber der Alltag für mich leider nicht.  Ich habe zwei sehr unruhige Kinder zu managen. Ich hatte so oft schon nervenzusammenbrüche, wo ich einfach nicht mehr konnte. Ich zittere dann am ganzen körper, weine und bekomme keine Luft.  Die trotzphase meiner Tochter wird immer schlimmer wie ich finde obwohl sie fast 4 ist. Sie macht alles genau anders wie ich es ihr sage und versucht mich immer zu provozieren. Mein Sohn ist wie eine klette. Er klammert den ganzen tag an meinem Bein.  Ich will mich nicht über meine Kids beschweren. Für mich sind es die besten, wie für jede Mutter ihre auch. Aber ich habe einfach keine kraft mehr das alles alleine zu meistern. Ich habe keine freie Minute für mich. Ich mUSS immer für jeden und alles da sein, wenn man mich um Hilfe bittet, aber für mich ist niemand da. Wenn meine Kinder mittags schlafen und ich mich kurz draußen entspannen will, dann höre ich immer noch das Geschrei der beiden in meinem Kopf.  Ich gehe 100 mal wieder zurück ins Haus,  aber alles ist still. Es ist einfach schon in meinem Kopf eingeprägt und ich weiss nicht wie Ich es heraus bekomme. Ich bin einfach fix und fertig mit allem. Das Wort "ICH" gibt es in meinem kopf nicht mehr. Weil ich mir vorkomme wie nicht "ICH" sondern wie eine Mutter-Ehefrau-Hausfrau-Maschine.

Ich Danke euch schon mal 

Wie benimmt sich dein Mädchen denn im Kindergarten?

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21. Mai 2017 um 1:32
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Wie benimmt sich dein Mädchen denn im Kindergarten?

Also Sie geht total ungern in die kita. Jeden Morgen haben wir ca. 1 Std Theater. Und der abschied ist dann oft mit geschrei und tränen verbunden. In der kita selbst, ist sie ganz anders als Zuhause,  so wie mir das die erzieher erzählen. Oft denke ich, dass es doch nicht mein Kind ist, von der sie mir erzählen. Sie ist zuhause die lauterste von allen. In der kita dafür kommt sie mit dem lärm überhaupt nicht klar und hält sich oft die Ohren zu. Oft kommt es sogar vor, dass sie anfängt zu weinen, weil ihr die anderen zu viel Lärm machen. 

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22. Mai 2017 um 0:18
In Antwort auf tscheburaschka1

Also Sie geht total ungern in die kita. Jeden Morgen haben wir ca. 1 Std Theater. Und der abschied ist dann oft mit geschrei und tränen verbunden. In der kita selbst, ist sie ganz anders als Zuhause,  so wie mir das die erzieher erzählen. Oft denke ich, dass es doch nicht mein Kind ist, von der sie mir erzählen. Sie ist zuhause die lauterste von allen. In der kita dafür kommt sie mit dem lärm überhaupt nicht klar und hält sich oft die Ohren zu. Oft kommt es sogar vor, dass sie anfängt zu weinen, weil ihr die anderen zu viel Lärm machen. 

Wie lange geht sie schon in die KITA?

Normalerweise sollte dieses Geschrei nicht länger als 3 Wochen gehen, Wenn sie dann immer noch Theater macht....kann das mehrere Gründe haben, unter anderem, dass sie viel Trennungsangst hat.
Hört sie im Kindergarten auf die Erzieher und hält sich an Regeln?
Wenn ja, dann solltest du dir bei ihnen abgucken, wie sie das machen.

Generell solltest du dieses "unmögliche Benehmen" nicht persönlich nehmen. Bei Mama sind Kinder immer am unartigsten. 

Warum suchst du nicht mal eine Mütterberatungsstelle auf? Ich habe den Eindruck, dass es dir schwer fällt, Grenzen zu setzen. Vielleicht bist du auch viel zu gestresst dazu im Augenblick.

Wie waers mit deinem Mann nochmal zu reden?

Was ich prima finde, ist, dass du auch mal in Urlaub fährst - ohne kids. Prima. Bitte versuch, richtig abzuschalten und ruf nicht dauernd zu Hause an oder lasse dich anrufen, um Probleme zu lösen, die dein Mann nicht packt - leider kommt das öfter vor, dass die mama da nicht in Ruhe gelassen wird. 

Alles Gute!

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22. Mai 2017 um 8:09
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Wie lange geht sie schon in die KITA?

Normalerweise sollte dieses Geschrei nicht länger als 3 Wochen gehen, Wenn sie dann immer noch Theater macht....kann das mehrere Gründe haben, unter anderem, dass sie viel Trennungsangst hat.
Hört sie im Kindergarten auf die Erzieher und hält sich an Regeln?
Wenn ja, dann solltest du dir bei ihnen abgucken, wie sie das machen.

Generell solltest du dieses "unmögliche Benehmen" nicht persönlich nehmen. Bei Mama sind Kinder immer am unartigsten. 

Warum suchst du nicht mal eine Mütterberatungsstelle auf? Ich habe den Eindruck, dass es dir schwer fällt, Grenzen zu setzen. Vielleicht bist du auch viel zu gestresst dazu im Augenblick.

Wie waers mit deinem Mann nochmal zu reden?

Was ich prima finde, ist, dass du auch mal in Urlaub fährst - ohne kids. Prima. Bitte versuch, richtig abzuschalten und ruf nicht dauernd zu Hause an oder lasse dich anrufen, um Probleme zu lösen, die dein Mann nicht packt - leider kommt das öfter vor, dass die mama da nicht in Ruhe gelassen wird. 

Alles Gute!

Isabella geht seit August 2015 in die kita. Ich habe schon zu meinem Mann gesagt, wenn mir das gut tut mit dem kurzurlaub, dann mache ich das ab jetzt jedes Jahr um einfach mal etwas Zeit für sich zu haben und um abzuschalten. 

Ich Danke dir für deine lieben Worte. 

Liebe grüße 

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22. Mai 2017 um 14:28
In Antwort auf tscheburaschka1

Achtung!!!!
Sehr langer Text


Hallo alle zusammen,

das ist mein aller erstes mal,  dass ich in einem Forum schreibe. Ich brauche aber dringend Hilfe.  Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder  (Mädchen 4, junge 1 1/2 jahre). Beide sind sehr schwierige Kinder.  Die ältere War seit der Geburt Mega anstrengend. War ein schrei Kind.  Auch als sie älter War,  konnte sie sich nie alleine beschäftigen. Dadurch kam oft der Haushalt und das kochen zu kurz. Dann wurde ich mit dem zweiten schwanger. Inzwischen hat auch noch die trotzphase meiner Tochter begonnen. Ich dachte es gibt nichts schlimmeres. Mit 2 1/2 kam sie dann in die kita während ich schwanger mit unserem Sohn war. Im 5. Monat meiner zweiten SS ist meine Oma verstorben, was für mich sehr schwer war. Im 6. Monat hat mich meine tochter so mit ihrer Trotzphase in den Wahnsinn gebracht, das ich mit einem nervenzusammenbruch und Schwächeanfall im Kh gelandet bin. Mein Mann arbeitet in drei Schichten, d.h. Ich War die meiste zeit alleine mit allem. Die ganze 2 ss über hatte ich immer zwischendurch wehen bis sie dann im 8. Monat richtig eingesetzt sind und der Muttermund angefangen hat sich zu öffnen. Ich musste mit einem Krankenwagen in eine spezialklinik gebracht werden, da bei uns vor Ort Das Krankenhaus nicht auf Frühgeburten spezialisiert ist. In dieser Klinik kam ich dann an den wehenhemmer  und durfte eine Woche dort verbringen. Das hat geholfen, da der kleine danach sogar drei tage zu spät kam, als errechnet. 
Das zweite Kind litt 4 Monate an den Koliken und hatte das Kiss Syndrom, was wir durch den osteopathen in den Griff bekommen haben.  Ich hatte 4 monate nur max 4 Std Schlaf. Bin mehrmals vor Erschöpfung ohnmächtig umgefallen. Einmal so stark, dass ich neben unserer duschkabine mit einer blauen gesichtshälfte aufgewacht bin während das Kind nackig auf der aufgeklappten Couch lag, weil ich es wahrscheinlich gerade gewickelt hatte. Ich kann Bis heute nicht sagen wie lange ich dort lag. Als er 2 Monate alt war, bin ich mit einer mastitis und hohem Fieber im Kh gelandet. Ich wollte um jeden Preis selber stillen. Aber es hatte damals bei meiner Tochter auch nicht geklappt, weil sich meine brüsten immer entzündet hatten. Hatte sie nur 1,5 Wochen Stillen können. Meine hebamme sagte, ich soll abstillen und mich nicht weiter quälen. Meine brüste wären nicht fürs stillen gemacht. Wir haben wirklich alles versucht. Nachdem ich mich überwunden hatte dann im Kh die abstilltabletten zu schlucken, hatte ich einen nervenzusammenbruch erlitten. Bekam aber sofort von der Ärztin Beruhigungsmittel. Durch das abstillen ist alles bisschen leichter geworden muss ich gestehen. Aber der Alltag für mich leider nicht.  Ich habe zwei sehr unruhige Kinder zu managen. Ich hatte so oft schon nervenzusammenbrüche, wo ich einfach nicht mehr konnte. Ich zittere dann am ganzen körper, weine und bekomme keine Luft.  Die trotzphase meiner Tochter wird immer schlimmer wie ich finde obwohl sie fast 4 ist. Sie macht alles genau anders wie ich es ihr sage und versucht mich immer zu provozieren. Mein Sohn ist wie eine klette. Er klammert den ganzen tag an meinem Bein.  Ich will mich nicht über meine Kids beschweren. Für mich sind es die besten, wie für jede Mutter ihre auch. Aber ich habe einfach keine kraft mehr das alles alleine zu meistern. Ich habe keine freie Minute für mich. Ich mUSS immer für jeden und alles da sein, wenn man mich um Hilfe bittet, aber für mich ist niemand da. Wenn meine Kinder mittags schlafen und ich mich kurz draußen entspannen will, dann höre ich immer noch das Geschrei der beiden in meinem Kopf.  Ich gehe 100 mal wieder zurück ins Haus,  aber alles ist still. Es ist einfach schon in meinem Kopf eingeprägt und ich weiss nicht wie Ich es heraus bekomme. Ich bin einfach fix und fertig mit allem. Das Wort "ICH" gibt es in meinem kopf nicht mehr. Weil ich mir vorkomme wie nicht "ICH" sondern wie eine Mutter-Ehefrau-Hausfrau-Maschine.

Ich Danke euch schon mal 

Hallo du Mutter-Ehefrau-Hausfrau-Maschine,

​Also als zuerst einmal, du bist keine Maschine, sondern eine wunderbare Frau die jeden Tag großartiges leistet.

​Pack deine Kinder ein und fahre in eine Kur. Die kriegst du bei deinem gesundheitlichen Zustand leicht bewilligt. Dort sind deine Kinder betreut und du kommst zur Ruhe. Geh spazieren und denk über dein Leben nach. Wer willst du sein und wo willst du im Leben hin. Stell dir die Frage, ob du mit diesem Mann noch verheiratet sein möchtest. Du kommst mit Sicherheit auch alleine klar, dass kommst du ja jetzt auch. Eine schlechte Ehe ist emozionaler Stress. Und den fühlen die Kinder. Deswegen drehen sie so durch. Sie wissen das etwas nicht stimmt und Kinder reagieren ganz unterschiedlich darauf. Das Eine wird aggresiv, dass nächste zum Beinhänger. Alles was du tust und fühlst, tun und fühlen deine Kinder, dessen musst du dir immer bewusst sein.

​Fühl dich gedrückt

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