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11Jahre angstzustände!!!

16. Mai 2006 um 20:49

ich habe seit über 11 Jahren (bin nun 27Jahre) Angstzustände, die anfangs leicht aufgetreten sind und ich noch gar nicht als Angstzustände gedeutet habe. Nach einigen Jahren bin ich in Therapie , die nicht geholfen hat, denn mein größtes Problem sind die Angst vor MENSCHEN. Ich habe schon viel über Angstpatienten gelesen und kenne ihre Symptome, Herzrasen, Schwindelgefühl etc, aber ich habe das Gefühl, dass sich bei mir all diese unterschiedlichen Angstsymptome in einen durchgehenden Angstzustand in meine Psyche manifestiert hat d. h ich habe Angst sobald ich aus dem Haus gehe und in Kontakt mit Menschen komme, somit fällt es mir ja auch so schwer proffesionelle Hilfe zu suchen. Allein der Gedanken mit einer Person jede Woche in einem Raum zu sitzen und zu reden, wird mir unwohl.Das Komische ist nur, dass mein Umfeld nichts von meinem Problem mitbekommt, da ich mir meine eigene Welt geschaffen habe. Zu vielen Terminen komme ich nur, wenn ich Alkohol getrunken habe und keiner merkt es!Ich halte selbst angeschwipst meinen Unterricht, da ich Lehrerin werden will (obwohl mir Alkohol nicht schmeckt, aber es nimmt einen die Angst!)!Ich studiere zwar, aber nur weil ich mich unter Menschen quäle und ich nicht aufgeben will. Aber jeder Tag ist ein Kampf, mich immer aufzuraffen unter die Menschen zu kommen. Gott sei Dank versteht mich mein Freund und hilft mir, aber er muß so verdammt viel Rücksicht auf mich nehmen, da wir fast nie raus gehen oder nur unter Alkoholeinfluß!Natürlich habe ich langsam Angst, dass ihm mein Problem zuviel wird, da er ein hammergutaussehender Mann ist und einen Wahnsinnscharakter hat. Meine Angst hat mir schon meine Freundinnen genommen, meinen Kontakt zur Familie, meine Lebenslust, überhaupt den Kontakt zur Welt!! Wer kennt das und möchte mir schreiben oder Tips geben, würde mich so freuen!!Denn mittlerweile habe ich Depressionen, Selbstmordgedanken und ich werde immer wütender gegen mich selbst, dass ich so ein unnötiges Problem habe, obwohl es so vielen Menschen viiiiel schlechter geht!!!
Vielen Dank für eure Antworten

Lg Michou

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16. Mai 2006 um 21:54

Liebe Michou,
so kannst du nicht weitermachen, du ruinierst dich noch komplett! Meine Schwester hat(te) das gleiche Problem mit der Angst vor Menschen, sie arbeitete als Physiotherapeutin und musste ihren Job kündigen, weil sie die Menschen um sie herum nicht mehr ertragen konnte. Mittlerweile scheint es zu gehen, sie hat einen sehr netten Mann gefunden und ist zum 2. Mal schwanger. Aber das Problem ist nicht beseitigt, es ist latent in ihr noch vorhanden. Ich frage mich, woher das kommt. Von meiner Schwester weiß ich aus ihren Briefen, dass ihr Selbstbewusstsein als Kind praktisch bei null lag (unser Vater fragt bis heute nicht, was wir machen, wie es uns geht; meine Mutter sagt, er interessiert sich nicht für Menschen). Meine Mutter glaubt, sie wäre immer für uns dagewesen, dabei wurde bei uns daheim nie über Gefühle gesprochen, eigentlich über gar nichts gesprochen - kommt dir das irgendwie bekannt vor? Hast du dir mal ganz klar selbst gegenüber formuliert, vor was genau du Angst hast, wenn du mit jemandem in einem Raum bist? Dass er dich abwertend ansieht? Du dich blamieren könntest? Was genau ist es? Es heißt, Angstzustände bekommt man weg, wenn man sich genau dem aussetzt, wovor man Angst hat. Es heißt, man entwickelt Angst vor der Angst... Was ist, wenn du dir sagst, na gut, ich habe Angst davor, mit jemandem in einem Raum zu sitzen, aber dann habe ich eben Angst. Und wenn du es getan hast, in einem Raum mit jemandem sitzt (oder eine andere Situation, die dir Angst macht) und die Angst kommt, sag doch zu der Angst: Na, bist du wieder da? Ich kenne dich nur zu gut. Weißt du was? Verpiss dich doch! Ich brauche nicht nicht!
Ich empfehle dir das Buch "Ich": Schau mal auf der Homepage des Spiegel-Magazins nach, einer der beiden Autoren ist auch beim Spiegel. Dort gibt es Beispiele, wie man aus seiner Haut rauskommt, wie man das "Fliegen" lernt, wie ich das nenne...
Liebe Grüße, Meerblau

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16. Mai 2006 um 22:48
In Antwort auf carmel_12869507

Liebe Michou,
so kannst du nicht weitermachen, du ruinierst dich noch komplett! Meine Schwester hat(te) das gleiche Problem mit der Angst vor Menschen, sie arbeitete als Physiotherapeutin und musste ihren Job kündigen, weil sie die Menschen um sie herum nicht mehr ertragen konnte. Mittlerweile scheint es zu gehen, sie hat einen sehr netten Mann gefunden und ist zum 2. Mal schwanger. Aber das Problem ist nicht beseitigt, es ist latent in ihr noch vorhanden. Ich frage mich, woher das kommt. Von meiner Schwester weiß ich aus ihren Briefen, dass ihr Selbstbewusstsein als Kind praktisch bei null lag (unser Vater fragt bis heute nicht, was wir machen, wie es uns geht; meine Mutter sagt, er interessiert sich nicht für Menschen). Meine Mutter glaubt, sie wäre immer für uns dagewesen, dabei wurde bei uns daheim nie über Gefühle gesprochen, eigentlich über gar nichts gesprochen - kommt dir das irgendwie bekannt vor? Hast du dir mal ganz klar selbst gegenüber formuliert, vor was genau du Angst hast, wenn du mit jemandem in einem Raum bist? Dass er dich abwertend ansieht? Du dich blamieren könntest? Was genau ist es? Es heißt, Angstzustände bekommt man weg, wenn man sich genau dem aussetzt, wovor man Angst hat. Es heißt, man entwickelt Angst vor der Angst... Was ist, wenn du dir sagst, na gut, ich habe Angst davor, mit jemandem in einem Raum zu sitzen, aber dann habe ich eben Angst. Und wenn du es getan hast, in einem Raum mit jemandem sitzt (oder eine andere Situation, die dir Angst macht) und die Angst kommt, sag doch zu der Angst: Na, bist du wieder da? Ich kenne dich nur zu gut. Weißt du was? Verpiss dich doch! Ich brauche nicht nicht!
Ich empfehle dir das Buch "Ich": Schau mal auf der Homepage des Spiegel-Magazins nach, einer der beiden Autoren ist auch beim Spiegel. Dort gibt es Beispiele, wie man aus seiner Haut rauskommt, wie man das "Fliegen" lernt, wie ich das nenne...
Liebe Grüße, Meerblau

Hallo Meerblau
Danke für deine schnelle Antwort!Da ich ja schonmal eine Therapie gemacht habe und auch bei einer Heilpraktikerin bin, konnte ich schon viel über mich erfahren. Soweit ich mich einschätze und auch viele andere mich einschätzen, fühle ich mich schon geliebt, bin hübsch, und hätte eben kein Problem so entwickeln müssen. Hatte schöne Kindheit. Erst als meine Eltern sich trennte von meiner Mutter und mein Vater aus der Firma gemoppt wurde , brach alles zusammen, so nach un nach, sehr schleichend. Wie du erwähnt hast, hatte deine Schwester auch sowas, ein paar parallelen erkenne ich: Seit der Trennung interessiert sich mein Vater und mein Bruder nicht mehr so für mich. Mein Bruder ist Alkoholiker und totaler Kiffer.
Da ich schon ganz hübsch bin, traut mir eben keiner mein problem zu, da ich es absolut überspielen kann und ich einen so gutaussehenden Freund habe. Da scheint ja alles perfekt, denkt jeder.
Ich glaube ich habe Angst mich nicht kontrollieren zu können.Brauche immer eine Toilette in der Nähe. Denn ein einschneidenes Erlebnis hatte ich mit 16 Jahren: eine Freundin erzählte mir eine Geschichte an einer Bushaltestelle, aber ich mußte dringend aufs Clo.Ich wollte sie nicht unterbrechen und ließ ich es einfach so laufen auf die Straße. mir war es unendlich peinlich, ich brach den Kontakt zu ihr ab. Ab da, wußte ich, dass ich mich nicht kontrollieren kann und meine Ängste nahmen zu und greiften in alle Lebensbereiche ein.Es ist wirklich komisch, da ich nach außen alles habe, was viele nicht haben und dennoch habe ich keine Lebensfreunde mehr.
Besonders schwierig ist es für mich in der Uni, da ich mit soviel Menschen reden und arbeiten muß, dass ich Kurse nicht regelmäßig besuche, da mir die Kraft fehlt, die ich im vorrigen Seminar schon alles verbraucht habe.
Kann ich irgendwie per e-mail Kontakt zu deiner Schwester aufnehmen?
Lg Michou

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16. Mai 2006 um 23:09
In Antwort auf michou1111

Hallo Meerblau
Danke für deine schnelle Antwort!Da ich ja schonmal eine Therapie gemacht habe und auch bei einer Heilpraktikerin bin, konnte ich schon viel über mich erfahren. Soweit ich mich einschätze und auch viele andere mich einschätzen, fühle ich mich schon geliebt, bin hübsch, und hätte eben kein Problem so entwickeln müssen. Hatte schöne Kindheit. Erst als meine Eltern sich trennte von meiner Mutter und mein Vater aus der Firma gemoppt wurde , brach alles zusammen, so nach un nach, sehr schleichend. Wie du erwähnt hast, hatte deine Schwester auch sowas, ein paar parallelen erkenne ich: Seit der Trennung interessiert sich mein Vater und mein Bruder nicht mehr so für mich. Mein Bruder ist Alkoholiker und totaler Kiffer.
Da ich schon ganz hübsch bin, traut mir eben keiner mein problem zu, da ich es absolut überspielen kann und ich einen so gutaussehenden Freund habe. Da scheint ja alles perfekt, denkt jeder.
Ich glaube ich habe Angst mich nicht kontrollieren zu können.Brauche immer eine Toilette in der Nähe. Denn ein einschneidenes Erlebnis hatte ich mit 16 Jahren: eine Freundin erzählte mir eine Geschichte an einer Bushaltestelle, aber ich mußte dringend aufs Clo.Ich wollte sie nicht unterbrechen und ließ ich es einfach so laufen auf die Straße. mir war es unendlich peinlich, ich brach den Kontakt zu ihr ab. Ab da, wußte ich, dass ich mich nicht kontrollieren kann und meine Ängste nahmen zu und greiften in alle Lebensbereiche ein.Es ist wirklich komisch, da ich nach außen alles habe, was viele nicht haben und dennoch habe ich keine Lebensfreunde mehr.
Besonders schwierig ist es für mich in der Uni, da ich mit soviel Menschen reden und arbeiten muß, dass ich Kurse nicht regelmäßig besuche, da mir die Kraft fehlt, die ich im vorrigen Seminar schon alles verbraucht habe.
Kann ich irgendwie per e-mail Kontakt zu deiner Schwester aufnehmen?
Lg Michou

Hallo Michou,
mein Bruder war auch wegen Panikattacken und zu viel Alkohol in Therapie. Er verbringt seine Wochenenden anscheinend überwiegend allein in seinen vier Wänden (er wohnt im Obergeschoss im Haus meiner Eltern). Ob meine Schwester bereit ist, mit dir zu kommunizieren, weiß ich nicht, ich kann sie fragen, wenn du möchtest. Ich glaube aber eher nicht, dass sie dazu bereit wäre, erstens, weil sie mit ihrer zweiten Schwangerschaft Probleme hat (sie hat Angst, das Kind zu verlieren wegen Blutungen) und zurzeit die ganze Zeit liegen muss, das stresst sie wahrscheinlich schon genug, und zweitens höre sogar ich nur äußerst sporadisch von ihr. Ich bin froh, dass ich schon mit 19 ausgezogen bin und seitdem wenig Kontakt mit meinen Eltern hatte; neulich war ich nach zwei Jahren mal wieder dort und war froh, als ich nach drei Tagen wieder gehen konnte. Es ist so ein eigenartiges Klima dort (650 km weit weg in Norddeutschland): Mein Vater sitzt mit 100prozentiger Sicherheit ab 20 Uhr vor dem Fernseher, egal, wer zu Besuch ist, meine Mutter ist Frühaufsteherin und geht um 21 Uhr ins Bett, genauso wie mein Bruder, der schließt sich einfach ein, mit dem konnte ich gar kein gescheites Gespräch anfangen... Ich fühle mich wie im luftleeren Raum, deplatziert - ich bin sowas nicht gewöhnt! Andere Eltern fragen ihre Kinder, wenn die ein Haus im Ausland haben, ob sie mal dort Urlaub machen können, vielleicht zusammen, um mal gemeinsame Zeit zu verleben - meine Eltern haben nie gefragt, das ist doch nicht normal, oder?
Ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht "vollgequatscht", ich dachte nur, dass die Hintergründe einfach wichtig zum Verständnis sind...
Bei dir ist der Stein ja anscheinend mit der Toilettengeschichte ins Rollen gekommen - aber vielleicht hattest du den Kontrollverlust schon vorher, weil du nicht verhindern konntest, dass deine Eltern sich trennen - wenn die Trennung davor war, das geht aus deiner Schilderung nicht hervor. Dein Satz "Ab da, wußte ich, dass ich mich nicht kontrollieren kann" irritiert mich - warum bist du dir so sicher, dass es so ist?
Liebe Grüße, Meerblau

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16. Mai 2006 um 23:33
In Antwort auf carmel_12869507

Hallo Michou,
mein Bruder war auch wegen Panikattacken und zu viel Alkohol in Therapie. Er verbringt seine Wochenenden anscheinend überwiegend allein in seinen vier Wänden (er wohnt im Obergeschoss im Haus meiner Eltern). Ob meine Schwester bereit ist, mit dir zu kommunizieren, weiß ich nicht, ich kann sie fragen, wenn du möchtest. Ich glaube aber eher nicht, dass sie dazu bereit wäre, erstens, weil sie mit ihrer zweiten Schwangerschaft Probleme hat (sie hat Angst, das Kind zu verlieren wegen Blutungen) und zurzeit die ganze Zeit liegen muss, das stresst sie wahrscheinlich schon genug, und zweitens höre sogar ich nur äußerst sporadisch von ihr. Ich bin froh, dass ich schon mit 19 ausgezogen bin und seitdem wenig Kontakt mit meinen Eltern hatte; neulich war ich nach zwei Jahren mal wieder dort und war froh, als ich nach drei Tagen wieder gehen konnte. Es ist so ein eigenartiges Klima dort (650 km weit weg in Norddeutschland): Mein Vater sitzt mit 100prozentiger Sicherheit ab 20 Uhr vor dem Fernseher, egal, wer zu Besuch ist, meine Mutter ist Frühaufsteherin und geht um 21 Uhr ins Bett, genauso wie mein Bruder, der schließt sich einfach ein, mit dem konnte ich gar kein gescheites Gespräch anfangen... Ich fühle mich wie im luftleeren Raum, deplatziert - ich bin sowas nicht gewöhnt! Andere Eltern fragen ihre Kinder, wenn die ein Haus im Ausland haben, ob sie mal dort Urlaub machen können, vielleicht zusammen, um mal gemeinsame Zeit zu verleben - meine Eltern haben nie gefragt, das ist doch nicht normal, oder?
Ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht "vollgequatscht", ich dachte nur, dass die Hintergründe einfach wichtig zum Verständnis sind...
Bei dir ist der Stein ja anscheinend mit der Toilettengeschichte ins Rollen gekommen - aber vielleicht hattest du den Kontrollverlust schon vorher, weil du nicht verhindern konntest, dass deine Eltern sich trennen - wenn die Trennung davor war, das geht aus deiner Schilderung nicht hervor. Dein Satz "Ab da, wußte ich, dass ich mich nicht kontrollieren kann" irritiert mich - warum bist du dir so sicher, dass es so ist?
Liebe Grüße, Meerblau

An Meerblau
Ist schon komisch, da du ja auch ähnliche Erfahrungen gesammelt hast wie ich!!mein Vater, auch aus Norddeuschland ist auch ein Eigenbrödler, schaut fernsehen trotz seltenen Besuch etc. Wie ich raushören konnte, wohnst du ja weit weg und hättest dir gewünscht, wenn deine Eltern dich mal besuchen kommen würden oder Interesse zeigen.Nein, das ist wirklich nicht normal!Es ist sehr bverletztend, weil man sich so unwichtig vorkommt. Man macht und tut und die Menschen, die einem am Nächsetn stehen sollten, zeigen kein Interesse!Bei mir ist es ähnlich, nur dass ich genau neben meinem Vater wohne und er mich nie besucht, geschweigedenn mal zum Essen einlädt. Meine Mitstudenten, wenn ich man Kontakt aufnehme, erzählen, dass sie zuhause Ihre Wäsche waschen und oft da essen oder die Eltern für sie kochen etc find das alles nur so krass, da ich eigntlich ein gutes Verhältnis zu meinem Vater hatte, da ich nach der Trennung bis ich 22Jahre war, bei meinem Vater gewohnt habe und nun schreit er mich schon an, weil ich eine Tomate aus dem Kühlschrank genommen habe. Mein Bruder wohnt mit 30Jahren immernoch drüben bei meinem Vater. keiner Kümmert sich um den Anderen.Habe auch dieses komische Klima in meiner Familie! Habe es lange versucht zu vermitteln, aber aufgegben.
Warum ist, dass , dass sich die Eltern aufeinmal micht mehr für die Kindern interessieren auch wenn sie nun Erwachsen sind?Wie gehst Du damit um, dass Du so wenig Intersse erfährst?
Wünsche deiner Schwester alles erdenklich Gute für das Kind, hoffe es geht alles gut!!!
Lg Michou

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16. Mai 2006 um 23:51
In Antwort auf michou1111

An Meerblau
Ist schon komisch, da du ja auch ähnliche Erfahrungen gesammelt hast wie ich!!mein Vater, auch aus Norddeuschland ist auch ein Eigenbrödler, schaut fernsehen trotz seltenen Besuch etc. Wie ich raushören konnte, wohnst du ja weit weg und hättest dir gewünscht, wenn deine Eltern dich mal besuchen kommen würden oder Interesse zeigen.Nein, das ist wirklich nicht normal!Es ist sehr bverletztend, weil man sich so unwichtig vorkommt. Man macht und tut und die Menschen, die einem am Nächsetn stehen sollten, zeigen kein Interesse!Bei mir ist es ähnlich, nur dass ich genau neben meinem Vater wohne und er mich nie besucht, geschweigedenn mal zum Essen einlädt. Meine Mitstudenten, wenn ich man Kontakt aufnehme, erzählen, dass sie zuhause Ihre Wäsche waschen und oft da essen oder die Eltern für sie kochen etc find das alles nur so krass, da ich eigntlich ein gutes Verhältnis zu meinem Vater hatte, da ich nach der Trennung bis ich 22Jahre war, bei meinem Vater gewohnt habe und nun schreit er mich schon an, weil ich eine Tomate aus dem Kühlschrank genommen habe. Mein Bruder wohnt mit 30Jahren immernoch drüben bei meinem Vater. keiner Kümmert sich um den Anderen.Habe auch dieses komische Klima in meiner Familie! Habe es lange versucht zu vermitteln, aber aufgegben.
Warum ist, dass , dass sich die Eltern aufeinmal micht mehr für die Kindern interessieren auch wenn sie nun Erwachsen sind?Wie gehst Du damit um, dass Du so wenig Intersse erfährst?
Wünsche deiner Schwester alles erdenklich Gute für das Kind, hoffe es geht alles gut!!!
Lg Michou

Hi Michou,
erst mal Danke für deine Wünsche für meine Schwester!
Wie es aussieht, haben in unseren Familien ähnliche Zustände zu ähnlichen Ergebnissen geführt? Also, dein Vater gönnt dir noch nicht einmal eine Tomate? Der ist aber wirklich schon ziemlich verschroben! Was deine Frage nach meinem Umgang mit dem mangelnden Interesse betrifft: Meine Schwester und ich haben festgestellt, dass wir beide immer bemüht waren, unseren Eltern gegenüber Erfolge vorzuweisen, um Lob zu bekommen - nur, es kam nichts. Inzwischen habe ich es aufgegeben, halte mich einfach fern. Deine Eltern haben ihr Interesse an dir/deinem Bruder aufgegeben, nachdem ihr Erwachsene geworden seid? Oder ist es dir als Kind nur nicht so aufgefallen? Ich kann mir eher nicht vorstellen, dass das Interesse erst später erlischt, ich denke, dass man entweder Interesse an seinen Kindern hat oder nicht.
Liebe Grüße, Meerblau

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17. Mai 2006 um 1:22

"11Jahre angstzustände!!!"
Hallo Michou, hast du schön darüber nachgedacht einen Psychiater zu konsultieren? Als ich meine Angststörung und Panikattacken hatte, habe ich mich lange davor gefürchtet, weil ich nicht als verrückt abgestempelt werden wollte. Na ja, um es kurz zu machen hat diesen Besuch mein Leben gerettet. Sie verschrieb mir Medikamente, die nach ein paar Wochen mich fast wieder stabilisiert hatten, konnte eine Verhaltenstherapie besuchen (weil ich nicht mehr aus dem Haus wollte) und habe mein Leben wieder.

Bis bald,

Lisa

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17. Mai 2006 um 13:55
In Antwort auf glenna_12162189

"11Jahre angstzustände!!!"
Hallo Michou, hast du schön darüber nachgedacht einen Psychiater zu konsultieren? Als ich meine Angststörung und Panikattacken hatte, habe ich mich lange davor gefürchtet, weil ich nicht als verrückt abgestempelt werden wollte. Na ja, um es kurz zu machen hat diesen Besuch mein Leben gerettet. Sie verschrieb mir Medikamente, die nach ein paar Wochen mich fast wieder stabilisiert hatten, konnte eine Verhaltenstherapie besuchen (weil ich nicht mehr aus dem Haus wollte) und habe mein Leben wieder.

Bis bald,

Lisa

Antwort Lisagi
hallo Lisagi, danke für deine Antwort, nur mein Problem ist ja gerade allein mit Menschen zu sein.Bei einem Psychiater müßte ich ja jede Woche für 1-2h zu ihm und alleine in einem Raum sein. Ich fühle mich dann so unwohl und habe nur Ängste, dass ich kaum mit der Person reden kann. Ich habe ja die Angst vor Menschen und das macht es mir ja so wahnsinnig schwer, Hilfe zu suchen. Ich muß im Alltag schon sovielen Begegnungen mit Menschen aushalten, dass ich abens völlig fertig bin und keine Kraft mehr habe. Aber ein Gespräch mit einer Person in einem Raum, wäre absolut der Horror und man könnte mich den Rest des Tages vergessen. Weiß echt nicht, wie ich das Problem lösen soll. Denn alle sagen, such dir ein Psychiater, aber genau der ist ja für mich bzw. der Mensch die totale Bedrohung!Hast Du die Medikamente gleich zu Anfang bekommen oder mußtest Du erstmal lange Gespräche führen?Habe die Medikamente gleich gewirkt? Welche Nebenwirkungen hattest Du?
Finde es so schön, dass man dir helfen konnte und das gibt mir auch Hoffnung nicht aufzugeben!
Lg Michou

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17. Mai 2006 um 19:31
In Antwort auf michou1111

Antwort Lisagi
hallo Lisagi, danke für deine Antwort, nur mein Problem ist ja gerade allein mit Menschen zu sein.Bei einem Psychiater müßte ich ja jede Woche für 1-2h zu ihm und alleine in einem Raum sein. Ich fühle mich dann so unwohl und habe nur Ängste, dass ich kaum mit der Person reden kann. Ich habe ja die Angst vor Menschen und das macht es mir ja so wahnsinnig schwer, Hilfe zu suchen. Ich muß im Alltag schon sovielen Begegnungen mit Menschen aushalten, dass ich abens völlig fertig bin und keine Kraft mehr habe. Aber ein Gespräch mit einer Person in einem Raum, wäre absolut der Horror und man könnte mich den Rest des Tages vergessen. Weiß echt nicht, wie ich das Problem lösen soll. Denn alle sagen, such dir ein Psychiater, aber genau der ist ja für mich bzw. der Mensch die totale Bedrohung!Hast Du die Medikamente gleich zu Anfang bekommen oder mußtest Du erstmal lange Gespräche führen?Habe die Medikamente gleich gewirkt? Welche Nebenwirkungen hattest Du?
Finde es so schön, dass man dir helfen konnte und das gibt mir auch Hoffnung nicht aufzugeben!
Lg Michou

@ michou1111
Hallo michou1111,

bei einer psychiatrische Betreuung brauchst du nicht einmal die Woche hinzugehen. Als ich bei meiner Psychiaterin war, hat sie mich erstmal "ausgefragt", was alt mit meiner Krankheit zu tun hat und dann Medikamente verschrieben. Danach, wenn die Medikamente gut bei dir wirken, gehst du nur einmal alle 3 Monate, mehr nicht.
Genauso war es bei mir. Ich war einmal dort, haben miteinander geredet und ich bekam gleich ein Rezept. Ich habe schon gesagt, dass sie mir das Leben gerettet hat, weil sie schon am Anfang mir die richtige Medikamente gegeben hat und die richtige Dosierung.
Nebenwirkungen hatte ich keine, nur ein bißchen Müdigkeit abends und nur ein paar Wochen lang. Nach 4 Woche hatte ich fast mein altes Leben wieder (spricht: keine Panikattacken, keine Zwänge ((was bei mir das Hauptproblem waren)) und keine depressive Stimmung mehr). Den Rest muss man schon allein Beweltigen können, denn durch Medikamente kriegt man noch lange nicht alles geregelt. Ich nenne es: den Störfaktor herausfinden. Die Panikattacken, die Ängste und Zwänge und & Co. sind nur Symptome, dass irgendwas im Moment in unserem Leben mächtig schief läuft und durch diese Symptome schaffen wir uns nur Ablenkung, damit wir nicht darüber denken müssen, was uns stört, mehr nicht. Durch die Medikamente kriegt man die Symptome geregelt, danach muss man aber schon versuchen herausfinden, was uns richtig "stört".
Bei mir war es z.B. der Job. Ich konnte nicht mehr dort arbeiten, allein der Gedank am Morgen, dorthin zu fahren, hat mein Puls in die Höhe getrieben. Ich kann nicht mal denken, wie krank ich mich gemacht habe. Weil ich Angst hatte, irgendwas zu sagen und dadurch den Job verlieren. Als ich dann anfing die Medikamente zu nehmen ist mir schon besser gegangen, aber erst seitdem ich nicht mehr dort arbeite, geht es mir richtig gut.

Upps, sorry wenn es so lange geworden ist, aber ich wollte schon erklären, wie man es wirklich schaffen kann, daraus zu kommen

Wenn du noch Fragen hast, helfe ich dir gern.

Ciao,

Lisa

Lisa

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17. Mai 2006 um 20:00

Mein Gott,
dass muss Dir nun echt nicht antun! Geh zu einem guten Psychiater und lass Dir ,Medikameten gegen Angstzustände verschreiben. Ich habe eine Freundin, bei der hat das super geholfen. Die Therapie kannst Du dann auch viel entspannter angehen, weil Dir die große ANgst genommen wird.
Viel Glück!

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17. Mai 2006 um 20:49
In Antwort auf glenna_12162189

@ michou1111
Hallo michou1111,

bei einer psychiatrische Betreuung brauchst du nicht einmal die Woche hinzugehen. Als ich bei meiner Psychiaterin war, hat sie mich erstmal "ausgefragt", was alt mit meiner Krankheit zu tun hat und dann Medikamente verschrieben. Danach, wenn die Medikamente gut bei dir wirken, gehst du nur einmal alle 3 Monate, mehr nicht.
Genauso war es bei mir. Ich war einmal dort, haben miteinander geredet und ich bekam gleich ein Rezept. Ich habe schon gesagt, dass sie mir das Leben gerettet hat, weil sie schon am Anfang mir die richtige Medikamente gegeben hat und die richtige Dosierung.
Nebenwirkungen hatte ich keine, nur ein bißchen Müdigkeit abends und nur ein paar Wochen lang. Nach 4 Woche hatte ich fast mein altes Leben wieder (spricht: keine Panikattacken, keine Zwänge ((was bei mir das Hauptproblem waren)) und keine depressive Stimmung mehr). Den Rest muss man schon allein Beweltigen können, denn durch Medikamente kriegt man noch lange nicht alles geregelt. Ich nenne es: den Störfaktor herausfinden. Die Panikattacken, die Ängste und Zwänge und & Co. sind nur Symptome, dass irgendwas im Moment in unserem Leben mächtig schief läuft und durch diese Symptome schaffen wir uns nur Ablenkung, damit wir nicht darüber denken müssen, was uns stört, mehr nicht. Durch die Medikamente kriegt man die Symptome geregelt, danach muss man aber schon versuchen herausfinden, was uns richtig "stört".
Bei mir war es z.B. der Job. Ich konnte nicht mehr dort arbeiten, allein der Gedank am Morgen, dorthin zu fahren, hat mein Puls in die Höhe getrieben. Ich kann nicht mal denken, wie krank ich mich gemacht habe. Weil ich Angst hatte, irgendwas zu sagen und dadurch den Job verlieren. Als ich dann anfing die Medikamente zu nehmen ist mir schon besser gegangen, aber erst seitdem ich nicht mehr dort arbeite, geht es mir richtig gut.

Upps, sorry wenn es so lange geworden ist, aber ich wollte schon erklären, wie man es wirklich schaffen kann, daraus zu kommen

Wenn du noch Fragen hast, helfe ich dir gern.

Ciao,

Lisa

Lisa

Das ist eine gute Hilfe
das wußte ich gar nicht, dass man eine Therapie nur alle paar Monate fortsetzten kann. hoffe, dass ich auch so einen verständnisvollen Therapeuten finde. Bisher wurde ich von allen Seiten nur unter Druck gesetzt. Mir ist auch klar, dass die Medikamente keine dauerhafte Lösung sind,kenne meine Problematik auch z.B dass ich im Studium unter Druck stehe, im Job, in der Patnerschaft, da ich immer versuche mein Problem zu minimieren, aber es fällt immer mehr zusammen, obwohl ich mich immer mehr mit meinem Problem auseinander setzte und etwas dagegen unternehme.Habe aber auch das Gefühl, dass alle in meinem Umfeld immer mehr von mir verlangen je mehr Zeit vergeht! Werde aufjedenfall deinen Rat befolgen!
Vielen Dank, ach ja, hat das die Krankenkasse bezahlt? könnte es nie selbst bezahlen.
Lg Michou

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17. Mai 2006 um 21:30
In Antwort auf michou1111

Das ist eine gute Hilfe
das wußte ich gar nicht, dass man eine Therapie nur alle paar Monate fortsetzten kann. hoffe, dass ich auch so einen verständnisvollen Therapeuten finde. Bisher wurde ich von allen Seiten nur unter Druck gesetzt. Mir ist auch klar, dass die Medikamente keine dauerhafte Lösung sind,kenne meine Problematik auch z.B dass ich im Studium unter Druck stehe, im Job, in der Patnerschaft, da ich immer versuche mein Problem zu minimieren, aber es fällt immer mehr zusammen, obwohl ich mich immer mehr mit meinem Problem auseinander setzte und etwas dagegen unternehme.Habe aber auch das Gefühl, dass alle in meinem Umfeld immer mehr von mir verlangen je mehr Zeit vergeht! Werde aufjedenfall deinen Rat befolgen!
Vielen Dank, ach ja, hat das die Krankenkasse bezahlt? könnte es nie selbst bezahlen.
Lg Michou

@ michou1111
Hallo michou1111,

ein Psychiater macht keine Therapie, was du meinst ist ein Therapeut (Diplom in Psychologie). Es gibt auch Psychiatern mit Spez. in Psychotherapie, muss aber nicht sein.
Im Prinzip ist der Psychiater für die Medikamente zuständig, der Therapeut für die Gespräche um es einfach zu machen.
Beide zusammen (Medikamente und Verhaltenstherapie) sind das Beste was man heutzutage machen kann, um diese Probleme zu bekämpfen.

"Habe aber auch das Gefühl, dass alle in meinem Umfeld immer mehr von mir verlangen je mehr Zeit vergeht."
Fällt dir schwer dich abzugrenzen? Wieso wollen diese Leute alle was von dir? Ich bin auch kein besonders geselligen Mensch und die meiste Zeit verbringe ich allein, weil es mir so gefällt Ich kann die meiste Menschen einfach nicht ertragen, habe aber gelernt, dass ich so bin und will mich auf keinen Fall ändern, weil ich jetzt mit mir zufrieden bin.

Ich kann dir an dieser Stelle ein Tolles Buch empfehlen: "10 Gebote für anspruchsvolle Frauen" von Ursula Nuber.

Ciao,

Lisa

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30. Mai 2006 um 16:36
In Antwort auf glenna_12162189

"11Jahre angstzustände!!!"
Hallo Michou, hast du schön darüber nachgedacht einen Psychiater zu konsultieren? Als ich meine Angststörung und Panikattacken hatte, habe ich mich lange davor gefürchtet, weil ich nicht als verrückt abgestempelt werden wollte. Na ja, um es kurz zu machen hat diesen Besuch mein Leben gerettet. Sie verschrieb mir Medikamente, die nach ein paar Wochen mich fast wieder stabilisiert hatten, konnte eine Verhaltenstherapie besuchen (weil ich nicht mehr aus dem Haus wollte) und habe mein Leben wieder.

Bis bald,

Lisa

Kopf hoch
ich weiß nur zu gut wie du dich fühlst...ich habe es selbst seid 3 jahren..ich weiß auch nicht mehr weiter...bei mir war alles schon mal gut nur jetzt bin ich wieder in dem tief drin...und komme nicht mehr raus.habe stäntig dieses schwindelgefühl,gehe kaum raus,schule geht gar nicht mehr ich hyperventiliere immer so dolle und habe manchmal dieses gefühl jeden moment zu sterben bekomme schwitzige hänge,mir wird ... schlecht und alles...ich war schon 2 mal auf therapie...das erste mal hat es mir für 2jahre sehr gut geholfen doch jetz sehe ich nicht mehr so richtig den sinn...ich habe irgendwie den glauben verloren...würde mich echt freuen wenn mich ein paar leute ansprechen die auch so leiden wie ich und so fühlen...
könnt mir im forum hier schreiben oder auch an meine e mail addy janchen1989@aol.com
liebe grüße
jana

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30. Mai 2006 um 22:04
In Antwort auf carmel_12869507

Hi Michou,
erst mal Danke für deine Wünsche für meine Schwester!
Wie es aussieht, haben in unseren Familien ähnliche Zustände zu ähnlichen Ergebnissen geführt? Also, dein Vater gönnt dir noch nicht einmal eine Tomate? Der ist aber wirklich schon ziemlich verschroben! Was deine Frage nach meinem Umgang mit dem mangelnden Interesse betrifft: Meine Schwester und ich haben festgestellt, dass wir beide immer bemüht waren, unseren Eltern gegenüber Erfolge vorzuweisen, um Lob zu bekommen - nur, es kam nichts. Inzwischen habe ich es aufgegeben, halte mich einfach fern. Deine Eltern haben ihr Interesse an dir/deinem Bruder aufgegeben, nachdem ihr Erwachsene geworden seid? Oder ist es dir als Kind nur nicht so aufgefallen? Ich kann mir eher nicht vorstellen, dass das Interesse erst später erlischt, ich denke, dass man entweder Interesse an seinen Kindern hat oder nicht.
Liebe Grüße, Meerblau

Andere Methode
Hallo Michou! Ich kann mich sehr gut in dich hineinversetzen! Ich litt über Jahre an Panikattacken, konnte nicht mehr vor die Tür gehen oder Freunde und Verwandte einladen. Es war eine sehr einsame Zeit... Gott sei Dank habe ich eine Freundin, die mir IMMER mit Rat und Tat zur Seite steht. Mit ihr konnte ich ganz frei über meine Ängste sprechen.
Diese Person brachte mich mit Esoterik in Berührung. Vorher dachte ich dabei immer nur an Kartenlegern und Astrologen, die einfach nur schnelles Geld machen wollen (was bei vielen sicherlich auch der Fall ist), doch nun denke ich anders darüber. OK, von Kartenlegen halte ich nach wie vor nix, aber ich habe mich stark mit dem Gedanken der Reinkarnation auseinandergesetzt. Ich habe SEHR oft an Selbstmord gedacht, doch wenn man sich erstmal mit dem Gedanken an Wiedergeburt auseinandergesetzt hat, scheint die "Lösung Selbstmord" völlig absurd! Ich würde dir mal Bücher wie z.B. "Wiedergeburt - Die Beweise" von Trutz Hardo oder "Reinkarnationstherapie" von Jan Erik Sigdell empfehlen.
Vor einiger Zeit hatte ich einen Termin beim Herrn Hardo für eine Rückführungstherapie. Die kostet zwar 250, aber es hat sich gelohnt!! Monatelang musste ich mir das Gerede von meinem Psychologe über Konfrontationstherpie und Selbstverbalisierung anhören - nichts hat geholfen, doch nach der Rückfühungstherpie waren die Ängste wie weggeblasen!
Zuvor war ich übrigens noch bei einem Medium - Martina Krämer (eine Beratungsstunde kostet 100). Eine klasse Frau, die mir auch SEHR weitergeholfen hat.
Also, liebe Michou, diese Methoden mögen dir vielleicht fragwürdig vorkommen, aber ich würde dir raten keine Möglichkeit auszulassen!
Alles Liebe, Bealtaine

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30. Mai 2006 um 22:16

Bachblüten
Hallo,
ich litt selber an Angstzuständen. Die sehr heftig waren, ich kenn jedes Gefühl das du beschrieben hast. Das was wirklich hilft ist eine Bachblütentherapie.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest. Melde dich einfach bei mir.
LG
Jenny

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