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Kleine Lebenskrise - Sinn meines Lebens?

8. Juni um 20:57

Hallo zusammen

Seit einiger Zeit plagt mich eine kleine Lebenskriese (wie ich sie nenne). Alles hat damit angefangen, dass ich (w, 23 Jahre alt) im Januar 2016 ein Horrorpraktikum angefangen hatte, welches ich für mein Studium brauchte. Daher konnte ich auch nicht kündigen, oder das Praktikum kürzen, da ich sonst mit meiner Bachelorarbeit Probleme bekommen hätte. Es war ein extrem Stressiges Jahr und ich kam an meine Grenzen und wünschte mir teilweise, dass ich einen Unfall hätte oder von der Brücke sprang, nur um nicht mehr gehen zu müssen. Das klingt jetzt etwas heftig, aber ich dachte mir immer, dass dieses Praktikum nicht wert sei. Im Dezember 2016 habe ich nun das Praktikum und im Februar mein Studium abgeschlossen.

Danach war ich auf Stellen- und Wohnungssuche, da ich nicht bleiben wollte und weder zurück in meine Heimat ziehen wollte. Ich war 3 Monate lang auf der Suche, bis ich eine neue Stelle und auch eine Wohnung fand. Jedoch konnte ich mich in diesen 3 Monaten nicht gross entspannen, da ich immer diesen inneren Stress hatte.

Jedenfalls bin ich nun sein 3 Monaten an meiner neuen Stelle und Wohnung (ich wohne alleine). Es gefällt mir eigentlich gut, das Team ist nett, es ist nicht gerade mein Traumjob, doch für den Moment ganz in Ordnung.

Doch nun zu meinem eigentlichen Problem. Früher war ich ein sehr fröhlicher Mensch, doch irgendwie hat mich dieses letzte Jahr verändert. Ich lache immer noch viel und ich eigentlich auch zufrieden, doch ab dem Moment, wo ich nichts mehr zu tun habe, oder alleine bin, werde ich plötzlich traurig und frage mich, was eigentlich der Sinn ist meiner Arbeit und meiner momentanen Lebensweise. Früher hatte ich immer ein Ziel (Lehre abschliessen, Job suchen, eigene Wohnung etc.), doch ich musste lernen, dass es nicht immer ein Ziel geben muss. Nun fühle ich mich, als würde ich einfach vor mich hin leben. Ich unternehme wieder viel mehr mit Kollegen und gehe auch meinen Hobbies (Reiten, Joggen, schreiben, sitze aber auch sehr oft am PC und schaue irgendwelche Serien oder Google etwas) wieder nach, doch irgendwie habe ich ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Von einem Moment mega happy zu tief betrübt und unglücklich. Dem Gefühl nach geht es mir immer schlechter, wenn ich an die Arbeit denke, oder wenn ich einsam bin und meinen Freund vermisse. Doch meine jetztige Arbeit ist eigentlich ganz okay. Ich sehe zwar den Sinn dahinter nicht wirklich und ich überlege mir oft, was mich mehr erfüllen würde, aber im Moment es ist wirklich im Ordnung. Ich wüsste nämlich auch nicht, was für ein Job mir besser gefallen würde (arbeite im Büro einer Tourismusorganisation).
Meinen Freund öfter zu sehen ist momentan schwierig, aber es sollte sich ab Juli bessern, wodurch ev. auch meine Einsamkeit abnimmt.

Aber ich verstehe ich nicht, was ich tun muss, um dieses Gefühlschaos in den Griff zu kriegen. Seit nun ca. 2 Monaten habe ich immer wieder dieses ungute Gefühl und weiss gar nicht in welche Richtung ich "leben" sollte und ich sehe irgendwie mein eigenes Problem nicht. Am einen Tag habe ich mich aufgerafft und alles ist gut, doch am nächsten fehlt mir plötzlich die wieder Energie und würde am Liebsten im Bett liegen bleiben, oder einfach in den Wald gehen, mich an den See setzen oder was auch immer.

Ich bin im Moment echt ziemlich ratlos.. Vielleicht kennt ja jemand von euch diese Situation und kann mir irgendwelche Tipps geben, oder was ihr damals ändern musstet, dass ihr euer Leben akzeptieren und dieses Auf und Ab der Gefühle beenden konntet?

Liebe Grüsse
Raito

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16. Juni um 10:44

ja kenne ich auch. man hat erstmal keinen plan weil man allein dasteht. ist nicht leicht den arsch hoch zu kriegen.

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16. Juni um 17:11

Ich glaube, was du gerade durchmachst ist sozusagen der "aftershock".
Du hattest eine sehr belastende zeit, schreibst selber dass du viel durchgemacht hast.
Manche Menschen lassen sowas an sich abperlen und machen danach weiter wie gehabt.
Bei dir scheint es der fall zu sein, dass du momentan in einer Erholungs- und Findungsphase bist.
Das ganze hat dir wohl ein Stückweit den Spass am Beruf vergällt, weil dein Unterbewusstsein immer noch paralellen zu dieser als Schrecklich gespeicherten zeit zieht.
Ich würde dir raten, nimm dir Zeit. Du bist 23, hast also noch Reeichlichst Spielraum in deinem leben für jegliche Kurswechsel.
Der einzige Sinn in einem leben ist der, den man ihm selber geben kann. jedoch braucht es manchmal vielleicht Zeiten, in denen man sich einfach nur treiben lässt, vor sich hin lebt und wieder zu kräften kommt.
Ich rate dir, hör auf zu denken, nimm dir eine zeit in der Du weder planst noch für "dein leben" Arbeitest, sondern einfach nur auftankst, erholst und deine batterien auflädtst indem du möglichst viele Dinge tust, die dich Glücklich machen.
mir scheint nämlich, dass dich dieses praktikum ziemlich mitgenommen hat und du jetzt, wo der Stress weg ist die Nachwirkung davon spürst.

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17. Juni um 0:43
In Antwort auf raitochan

Hallo zusammen

Seit einiger Zeit plagt mich eine kleine Lebenskriese (wie ich sie nenne). Alles hat damit angefangen, dass ich (w, 23 Jahre alt) im Januar 2016 ein Horrorpraktikum angefangen hatte, welches ich für mein Studium brauchte. Daher konnte ich auch nicht kündigen, oder das Praktikum kürzen, da ich sonst mit meiner Bachelorarbeit Probleme bekommen hätte. Es war ein extrem Stressiges Jahr und ich kam an meine Grenzen und wünschte mir teilweise, dass ich einen Unfall hätte oder von der Brücke sprang, nur um nicht mehr gehen zu müssen. Das klingt jetzt etwas heftig, aber ich dachte mir immer, dass dieses Praktikum nicht wert sei. Im Dezember 2016 habe ich nun das Praktikum und im Februar mein Studium abgeschlossen.

Danach war ich auf Stellen- und Wohnungssuche, da ich nicht bleiben wollte und weder zurück in meine Heimat ziehen wollte. Ich war 3 Monate lang auf der Suche, bis ich eine neue Stelle und auch eine Wohnung fand. Jedoch konnte ich mich in diesen 3 Monaten nicht gross entspannen, da ich immer diesen inneren Stress hatte.

Jedenfalls bin ich nun sein 3 Monaten an meiner neuen Stelle und Wohnung (ich wohne alleine). Es gefällt mir eigentlich gut, das Team ist nett, es ist nicht gerade mein Traumjob, doch für den Moment ganz in Ordnung.

Doch nun zu meinem eigentlichen Problem. Früher war ich ein sehr fröhlicher Mensch, doch irgendwie hat mich dieses letzte Jahr verändert. Ich lache immer noch viel und ich eigentlich auch zufrieden, doch ab dem Moment, wo ich nichts mehr zu tun habe, oder alleine bin, werde ich plötzlich traurig und frage mich, was eigentlich der Sinn ist meiner Arbeit und meiner momentanen Lebensweise. Früher hatte ich immer ein Ziel (Lehre abschliessen, Job suchen, eigene Wohnung etc.), doch ich musste lernen, dass es nicht immer ein Ziel geben muss. Nun fühle ich mich, als würde ich einfach vor mich hin leben. Ich unternehme wieder viel mehr mit Kollegen und gehe auch meinen Hobbies (Reiten, Joggen, schreiben, sitze aber auch sehr oft am PC und schaue irgendwelche Serien oder Google etwas) wieder nach, doch irgendwie habe ich ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Von einem Moment mega happy zu tief betrübt und unglücklich. Dem Gefühl nach geht es mir immer schlechter, wenn ich an die Arbeit denke, oder wenn ich einsam bin und meinen Freund vermisse. Doch meine jetztige Arbeit ist eigentlich ganz okay. Ich sehe zwar den Sinn dahinter nicht wirklich und ich überlege mir oft, was mich mehr erfüllen würde, aber im Moment es ist wirklich im Ordnung. Ich wüsste nämlich auch nicht, was für ein Job mir besser gefallen würde (arbeite im Büro einer Tourismusorganisation).
Meinen Freund öfter zu sehen ist momentan schwierig, aber es sollte sich ab Juli bessern, wodurch ev. auch meine Einsamkeit abnimmt.

Aber ich verstehe ich nicht, was ich tun muss, um dieses Gefühlschaos in den Griff zu kriegen. Seit nun ca. 2 Monaten habe ich immer wieder dieses ungute Gefühl und weiss gar nicht in welche Richtung ich "leben" sollte und ich sehe irgendwie mein eigenes Problem nicht. Am einen Tag habe ich mich aufgerafft und alles ist gut, doch am nächsten fehlt mir plötzlich die wieder Energie und würde am Liebsten im Bett liegen bleiben, oder einfach in den Wald gehen, mich an den See setzen oder was auch immer.

Ich bin im Moment echt ziemlich ratlos.. Vielleicht kennt ja jemand von euch diese Situation und kann mir irgendwelche Tipps geben, oder was ihr damals ändern musstet, dass ihr euer Leben akzeptieren und dieses Auf und Ab der Gefühle beenden konntet?

Liebe Grüsse
Raito

Das ist ganz einfach, du hast dein ziel eben noch nicht gefunden.
du hast bis jetzt was gemacht, von dem andere zu dir gesagt haben, daß du das machen sollst, weil das ja das richtige wäre.
Du selbst bist aber anderer Meinung.
dein Problem ist, das du gar nicht weißt, was du machen sollst, um glücklich zu werden.
da der Beruf dich nicht glücklich macht -
bleibt was anderes übrig.

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18. Juni um 20:25
In Antwort auf raitochan

Hallo zusammen

Seit einiger Zeit plagt mich eine kleine Lebenskriese (wie ich sie nenne). Alles hat damit angefangen, dass ich (w, 23 Jahre alt) im Januar 2016 ein Horrorpraktikum angefangen hatte, welches ich für mein Studium brauchte. Daher konnte ich auch nicht kündigen, oder das Praktikum kürzen, da ich sonst mit meiner Bachelorarbeit Probleme bekommen hätte. Es war ein extrem Stressiges Jahr und ich kam an meine Grenzen und wünschte mir teilweise, dass ich einen Unfall hätte oder von der Brücke sprang, nur um nicht mehr gehen zu müssen. Das klingt jetzt etwas heftig, aber ich dachte mir immer, dass dieses Praktikum nicht wert sei. Im Dezember 2016 habe ich nun das Praktikum und im Februar mein Studium abgeschlossen.

Danach war ich auf Stellen- und Wohnungssuche, da ich nicht bleiben wollte und weder zurück in meine Heimat ziehen wollte. Ich war 3 Monate lang auf der Suche, bis ich eine neue Stelle und auch eine Wohnung fand. Jedoch konnte ich mich in diesen 3 Monaten nicht gross entspannen, da ich immer diesen inneren Stress hatte.

Jedenfalls bin ich nun sein 3 Monaten an meiner neuen Stelle und Wohnung (ich wohne alleine). Es gefällt mir eigentlich gut, das Team ist nett, es ist nicht gerade mein Traumjob, doch für den Moment ganz in Ordnung.

Doch nun zu meinem eigentlichen Problem. Früher war ich ein sehr fröhlicher Mensch, doch irgendwie hat mich dieses letzte Jahr verändert. Ich lache immer noch viel und ich eigentlich auch zufrieden, doch ab dem Moment, wo ich nichts mehr zu tun habe, oder alleine bin, werde ich plötzlich traurig und frage mich, was eigentlich der Sinn ist meiner Arbeit und meiner momentanen Lebensweise. Früher hatte ich immer ein Ziel (Lehre abschliessen, Job suchen, eigene Wohnung etc.), doch ich musste lernen, dass es nicht immer ein Ziel geben muss. Nun fühle ich mich, als würde ich einfach vor mich hin leben. Ich unternehme wieder viel mehr mit Kollegen und gehe auch meinen Hobbies (Reiten, Joggen, schreiben, sitze aber auch sehr oft am PC und schaue irgendwelche Serien oder Google etwas) wieder nach, doch irgendwie habe ich ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Von einem Moment mega happy zu tief betrübt und unglücklich. Dem Gefühl nach geht es mir immer schlechter, wenn ich an die Arbeit denke, oder wenn ich einsam bin und meinen Freund vermisse. Doch meine jetztige Arbeit ist eigentlich ganz okay. Ich sehe zwar den Sinn dahinter nicht wirklich und ich überlege mir oft, was mich mehr erfüllen würde, aber im Moment es ist wirklich im Ordnung. Ich wüsste nämlich auch nicht, was für ein Job mir besser gefallen würde (arbeite im Büro einer Tourismusorganisation).
Meinen Freund öfter zu sehen ist momentan schwierig, aber es sollte sich ab Juli bessern, wodurch ev. auch meine Einsamkeit abnimmt.

Aber ich verstehe ich nicht, was ich tun muss, um dieses Gefühlschaos in den Griff zu kriegen. Seit nun ca. 2 Monaten habe ich immer wieder dieses ungute Gefühl und weiss gar nicht in welche Richtung ich "leben" sollte und ich sehe irgendwie mein eigenes Problem nicht. Am einen Tag habe ich mich aufgerafft und alles ist gut, doch am nächsten fehlt mir plötzlich die wieder Energie und würde am Liebsten im Bett liegen bleiben, oder einfach in den Wald gehen, mich an den See setzen oder was auch immer.

Ich bin im Moment echt ziemlich ratlos.. Vielleicht kennt ja jemand von euch diese Situation und kann mir irgendwelche Tipps geben, oder was ihr damals ändern musstet, dass ihr euer Leben akzeptieren und dieses Auf und Ab der Gefühle beenden konntet?

Liebe Grüsse
Raito

Vielen Dank für eure Antworten.
Wahrscheinlich habt igr beide einen Punkt und ich überdenke alles x Mal und von den "Nachwirkungen" los zu kommen ist nicht einfach.
Aber ich werde probieren mehr zu leben und Dinge tun die mir wiklich Freude bereiten. Vielleicht finde ich dann den Sinn wieder und finde heraus was ich eigentlich machen will.

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19. Juni um 21:18

Meiner bescheidenen Meinung nach liegt der Fehler im Prinzip: Du SUCHST nach einem Sinn im Leben, anstatt Deinem Leben einen Sinn zu GEBEN. Nur so nebenbei als Gedankenanstoss.

Minervaeule

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19. Juni um 21:36
In Antwort auf dieminervaeule

Meiner bescheidenen Meinung nach liegt der Fehler im Prinzip: Du SUCHST nach einem Sinn im Leben, anstatt Deinem Leben einen Sinn zu GEBEN. Nur so nebenbei als Gedankenanstoss.

Minervaeule

Sehr trefflich formuliert.

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